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Kontroverse um "Miniatur-Wunderland": "Ich verliere lieber ein paar Gäste als meine S
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Das "Miniatur-Wunderland" ist die Touristenattraktion in der Hamburger Speicherstadt. Jetzt haben die Macher ein politisches Video veröffentlicht. Das kam nicht bei allen gut an.

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neoleo99 18.09.2017, 09:23
90. Zwang hilft

Ich bin der Meinung, man sollte eine Wahlpflicht einführen. Aber man sollte es nicht wie in Australien machen: wer nicht wählt, muss dort eine Strafe zahlen. Ich fände den umgekehrten Weg besser: wer wählt, bekommt einen Betrag (z.B.10 euro ) gutgeschrieben.

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alpha2014 18.09.2017, 09:26
91. Hohe Wahlbeteiligung ist nichts Gutes

Die immer wieder verbreitete Behauptung, dass eine hohe Wahlbeteiligung gut für die Demokratie sei, ist bestenfalls kindlich naiv, im Grunde aber schon fast kriminell naiv. Nichts, aber auch gar nichts spricht dafür. In der Weimarer Republik war die Wahlbeteiligung sehr hoch und sie ist bei den Wahlen in den 30ern sogar noch mal stark angestiegen. Profitiert haben die Nazis davon. Das war gut für die Demokratie? 2016 ist die Wahlbeteiligung bei den Landtagswahlen teilweise um bis zu 10 Prozentpunkte gestiegen. Profitiert haben davon vor allem die neuen Nazis. Gut für die Demokratie? In der Schweiz liegt die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent. Ist die Demokratie dort am Ende? Die Stabilität einer demokratischen Ordnung hängt von vielen Faktoren an. Die Wahlbeteiligung ist kein relevanter.

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axel_roland 18.09.2017, 09:26
92. alles richtig gemacht

wer kommentiert bitte ein Video des Miniaturwunderlandes mit dem Hinweis, dass sie sich aus dem politischen Geschehen raushalten sollten? Wenn ich leiter einer Diktatur in Deutschland wäre, würde ich ihm dafür 1 Jahr Internetverbot und eine Ohrfeige verpassen. Vielleicht hätte ich mich doch zur Wahl aufstellen lassen sollen....

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schnapporatz 18.09.2017, 09:29
93. Ich unterstütze die Wahlgehpädagogik des Spiegel auch

Die Wahlbuden erinnern optisch ja stark an Retro-Dixies, gut, wenn man da etwas Toilettenpapier zur Hand hat.

Die ganze Wählerei bringt nichts bis wenig. Was wir brauchen ist ein Volksabstimmungsgesetz.

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frenchie3 18.09.2017, 09:30
94. @48 bueckstueck: Stimmt, so typisch

deutsch wie bei einem Artikel über eine amerikanische Studie die vor Unfallgefahren auf Kinderrutschen warnt. Da echauffiert man sich darüber daß die Amis nicht Deutschen vorschreiben sollen wie Helikoptereltern ihre unfähigen Bälger die Rutsche runterschubsen. Hauptsache mitgeredet

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peterbruells 18.09.2017, 09:37
95.

Zitat von Nordstadtbewohner
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Politik und Geschäft getrennt bleiben sollten. Mit der Aktion politisiert nicht der nur Unternehmer, sondern das Unternehmen insgesamt. Mag sein, dass es sich dabei nur um ein "Miniatur-Wunderland" handelt, aber so etwas sollte es nicht geben. Mein Arbeitgeber und ich halten es so, dass wir von jeglichen politisch durchtränkten Unternehmen Abstand halten, […]
Die halten gar nichts, Sie machen als Arbeitnehmer dass, was der AG Ihnen sagt. Wenn Ihnen dass nicht passt, können Sie kündigen. Wie sich der Eigentümer eines Unternehmens positioniert kann Ihnen im Grunde egal sein - sollten Sie persönliche Nachteile befürchten, dann können Sie kündigen, sich einen genehmeren AG suchen oder eben ein eigenes Unternehmen gründen.


Sollte Ihr AG übrigens auch nur zu den größeren Mittelständern gehören, dann ist er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Form politisch engagiert, sei es durch direkte Wahlspenden, direkten Lobbyismus oder durch Mitgliedschaft in einem Interessenverband.

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themistokles 18.09.2017, 09:38
96.

Zitat von Shoxus
wird auf den Nichtwählern rumgetrampelt. Die sind dann Schuld wenns den Bach runtergeht? Also Fr. Merkel hat dann keine Schuld daran? Der Nichtwähler war es dann am Ende? Klar. Natürlich. Immer sind die anderen Schuld. Das ist schon sehr einfach, wie man seine eigene Verantwortung abgibt.
Wählen gehen sollte die demokratische PFLICHT jedes Bundesbürgers sein. Wer nicht wählen geht, hat sich eigentlich auch hinterher nicht über das Ergebnis und die Koalitionen zu beschweren. Bei dieser Bundestagswahl treten 42 (!) Parteien an. Genug Auswahl also.

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tekau 18.09.2017, 09:40
97. Genialer Spot

und ein dicker Dauemn hoch für die Gerritbrüder und das Wunderland Hamburg.
Aber nicht nur wählen, sondern diese Halbnazis mit ihrem völkischen Scheiß ignorieren.

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frenchie3 18.09.2017, 09:40
98. @90 Ich bin auch für Wahlpflicht

Aber glauben Sie wirklich daß sich jemand für 10 Euro bewegt? Und wer zahlt die? Die, die auch ohne Belohnung hingehen würden! Nee, Faulheit soll man nicht auch noch unterstützen

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tgu 18.09.2017, 09:45
99. Naiv

Zitat Frederik Braun: "Aber ich würde ihnen empfehlen, hinzugehen und den Wahlzettel ungültig zu machen. Denn nur das ist ein Statement." Ja, das keiner hört!!! Wer kann denn sagen, wieviele Stimme bei der letzten Bundestagswahl ungültig waren? Nein, ich auch nicht. Welche Konsequenzen gebe es denn für die anderen Parteien?
Eben hier nauchgeschaut: http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html
Wennn das stimmt, kann ich auch gleich zu Hause bleiben. Die ungültigen Stimmen tauchen nur im amtichen Wahlergebnis auf, werden aber nie in den Nachrichten erwähnt. Aktuell haben nur bei der Landtagswahl in Berlin die ungültigen Stimmen einen Einfluss auf die 5-Prozenthürde, denn dort zählen die mit.
Es gibt aktuell in Deutschland kein Mittel der Wähler seinen Unmut gegenüber den Parteien durch die Wahl kund zu tun! Will ich nicht, dass eine der kleinen populistischen Parteien zu viele Stimmen bekommen, muss ich eh eine der großen Volksparteien Wählen. Aber die tun das dann gleich als Erfolg für ihre Politik verbuchen, obwohl ein Teil ihre Wähler damit nicht einverstanden sind. Es gibt keine Möglichkeit einfach mal NEIN zur Politik zu sagen.

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