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Krieg in Syrien: Assads Offensiven haben eine Million Menschen vertrieben
AFP

Kämpfe in Aleppo, bei Damaskus und in der Provinz Daraa haben mehr als eine Million Syrer in die Flucht gezwungen. Das geht aus einem Uno-Bericht hervor. In Idlib stünde eine weitere katastrophale Krise bevor.

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stedaros 12.09.2018, 14:59
1. kann mich erinnern

Es war vor einigen Jahren, da hatten sich die Demokratien dieser Welt auf die Fahnen geschrieben, die Despoten in Nord Afrika und im Nahen Osten zu vertreiben und Demokratien nach ihrem Muster aufzubauen. Leider ist das granatenmäßig nach hinten losgegangen. Keines dieser Länder ist in irgend einer Weise befriedet. Es sind nur Andere an der Macht, die noch übler sind als deren Vorgänger. Und Assad wird seinen Krieg gewinnen. Das Ergebnis sind Millionen Flüchtlinge, die den Zusammenhalt der EU zerstört haben. Aber so wissen wir jetzt auch, was wir von wem zu halten haben. Das sehe ich als das einzig Gute in dem genzen Schlamassel.

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freigeist1964 12.09.2018, 15:00
2. ich hoffe Assad, Russland und Iran

machen diesem Spuk schnell ein Ende und vernichten die Terrorgruppen in Idlib! Dann ist endlich Frieden!!!

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rosskal 12.09.2018, 15:04
3. Assads Offensiven?

Oder waren es die von den Amis, den Saudis und anderen Staaten unterstützten Islamisten und Söldner und Halsabschneider, die ein ganzes Land verwüstet haben. Jetzt Assad in den Fokus zu rücken ist wohl die purste Heuchelei. Übrigens, auch Deutschland kann seine Hände nicht gänzlich in Unschuld waschen.

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medienskeptiker 12.09.2018, 15:11
4. Völlig daneben

von den Binnenfüchtlingen weiss die UNO strikt nichts...und wer oder was ist " DIE UNO" der Sicherheitsrat? Die Hauptversammlung? UNHCR? Nein es war wieder einmal der ex britische Topdiplomat Mark Lowcock,den man vor ca 1 Jahr in irgendeiner unwichtigenmnicht operativen UN Einheit parken durfte.

Die meisten Flüchtlinge in Syrien in letzter Zeit hat ganz eindeutig Erdogan verursacht. Der Exodus der Kurden aus Afrin, Vor em Krieg hatte die Provinz 3,1 Mio Einwohner mit mit Sicherheit fast 2 Mio Kurden..In die Türkei konnten die nie flüchten--also sind die 1 Mio im wesentliche die Kurden die vor den Türken nach Idlib flüchteten---was wiederum mit den 3 Mio in Idlib zusammenpasst,denn dise Provinz hatte vor den Krieg knappe 2 Mio...die paar extremistischen Terroristen die Assad und die Russen nach Idlib gehen liessen um in Ostaleppom Ostghouta und im Süden von Damaskus die Opfer der Zivilbevölkerung niedig zu halten spielen quantitiv keine Rolle. dass sind ein paar tausend.

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recepcik 12.09.2018, 15:12
5. Der SPON

Hat doch erst kürzlich aufgelistet, daß über 70 000 Terroristen in Idlib sind. Soll Assad sein Land diesen Halsabschneidern überlassen?

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sagitta 12.09.2018, 15:14
6. Falsche Überschrift, richtiger Inhalt

Der Bürgerkrieg hat die Millionen vertrieben, von denen einige auch bei uns angekommen sind. Ob das alleine Assad war, muss bezweifelt werden. Da sind ebenso die Saudis, die Amerikaner und die Engländer zu nennen, nicht zu vergessen die Türken. Wenn man Milliarden in die Beschaffung von Waffen, die Ausbildung von Aufständischen und den Sturz des Assad Regimes pumpt, dann hat man offensichtlich eine erhebliche Mitschuld an diesem Leid. Objektivität in der Berichterstattung ist auch an der Wahl der Überschriften ablesbar.

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Pocillator 12.09.2018, 15:14
7. islamistische Dschihadisten aus Tschetschenien - warum?

Ich frage mich, woher diese sogenannten Rebellen ihre Waffen haben und womit sie die bezahlt haben? Viele der Rebellen, die die Zivilbevölkerung in Ildib als Schutzschild benuten, sind angeblich islamistische Dschihadisten aus Tschetschenien. Warum, wofür und für wen kämpfen die eigentlich in Syrien und wer bezahlt die?
Schwer vorstellbar für mich, dass die Zivilbevölkerung in Idlib Wert auf deren Anwesenheit legt.

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wi_hartmann@t-online.de 12.09.2018, 15:16
8.

Was wäre die Alternative zu Assad!?
Die "Befreiung" Libyens durch die Allianz der Willigen ist das
beste Beispiel.
Die sogenannten Rebellen setzen sich aus untereinander
verfeindeten Gruppen mit teils kriminellen Hintergrund zusammen.
Oder geht es dem Westen primär darum den Nahen Osten
weiter destabilisieren. Israel und die Saudis würde dies sicher-
lich begrüßen.

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Der Mauro 12.09.2018, 15:22
9. Zuende bringen

In Idlib haben sich alle übrig gebliebenen Islamisten versammelt, ausgerüstet von der Türkei. Und diese würde diese Terroristen gerne in Kurdengebiete umsiedeln, wie bereits in Afrin. Und überhaupt wäre es erfreulich, die ethnische Säuberung und die Greueltaten in Afrin einmal zu thematisieren. Die westliche Interventionspolitik ist gescheitert in Afghanistan, in Libyen und auch in Syrien und die größte Gefahr für den Frieden im nahen Osten ist die Türkei, mit Ultranationalisten und Islamisten an der Regierung träumen zu viele vom osmanischen Reich.

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