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Krieg und Katastrophe im Jemen: Die Schlimmste aller Krisen
REUTERS

Sieben Millionen Menschen vom Hungertod bedroht, drei Millionen Flüchtlinge, 600.000 Cholera-Kranke: Im Jemen spielt sich eine Tragödie ab. Die Hauptverantwortung trägt Saudi-Arabien, die Welt sieht weg.

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Raisti 12.09.2017, 14:07
1. Nicht die Welt schaut weg ...

informierte Bürger schauen da schon lange hin und fragen sich verwundert warum unsere Medien wegschauen.

Achja Saudis kaufen gerne Waffen bei uns die im Jemen eingesetzt werden. Das ins öffentlich Bewusstsein zu rücken ist nicht gut weil dann auch so unangenehme Fragen aufkommen können wie "Warum Russland sanktionieren aber an das deutlich größere Unrechtsregime Saudi Arabien weiter Waffen verkaufen ?"

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derweise 12.09.2017, 14:10
2. Skandalös,

daß die Welt einem Völkermord zusieht!

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achwas35 12.09.2017, 14:18
3. Die Welt sieht weg..

Bisher hat SPON ja auch nicht grade täglich von 600000 cholera-Kranken im Jemen berichtet...
-
und da der Zensor den Beitrag sowieso löscht: glauben Sie eigentlich selbst an "Sieben Millionen Menschen vom Hungertod bedroht" ??? Oder wollen Sie nur Klicks erzeugen um für Velux-Fenster ("Gönn dir was großes..") und Walbusch-Hemden werben zu können.

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michael76 12.09.2017, 14:24
4. Kein Stellvertreterkrieg?

Das ist sehr wohl ein Stellvertreterkrieg - die Huthi-Rebellen sind die Stellvertreter vom Iran (und werden von dem finanziert und ausgerüstet) und vorher war die offizielle Regierung der Stellvertreter von Saudi Arabien. Und nachdem die vor der Niederlage stand, hat Saudi-Arabien halt direkt eingegriffen.

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rgw_ch 12.09.2017, 14:24
5. Beeindruckt

Bin beeindruckt, dass der SPIEGEL ausnahmsweise auch mal hinsieht, wo die Achse der Guten unmenschliche Verbrechen begeht. Ich hoffe, Sie belassen es nicht bei dem einen Bericht, sondern halten uns über die Entwicklung ebenso auf dem Laufenden, wie bei den Kriegen der Bösen. Nur durch ausgewogene Berichterstattung kann sich ausreichend Empörung aufbauen, um auch unsere ewig schlafenden Politiker davon zu überzeugen, dass die "Guten" eben nicht immer nur "Gutes" tun, und dass Völker- und Menschenrechte auch von befreundeten Nationen eingehalten werden sollten.

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achilles65 12.09.2017, 14:27
6.

Wieder ein Versagen der Mainstreampresse.
Auch der Spiegel berichtet so gut wie nicht über den Jemen, dieser Artikel ist eine erfreuliche Ausnahme.
Man erinnere sich an Aleppo, was war da los in der Presselandschaft?
Wir werden sehen ob es bei dem einen Artikel bleibt zur Beruhigung des schlechten Gewissen.

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spon-facebook-10000523851 12.09.2017, 14:27
7. "Und die Welt schaut weg " ?

Man weiss ja gar nicht mehr , wo man zuerst hinschauen soll. Die paar Medienberichte zeigen nur einen Bruchteil der sich weltweit abspielenden Tragoedien.

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halfbrain 12.09.2017, 14:30
8. Wie in allen militärischen Auseinandersetzungen...

... im Nahen Osten bekämpfen sich Sunniten und Schiiten, es handelt sich letztlich (fast) immer um die tief gespaltene islamische 'Gemeinschaft'. Einerseits die schiitische Mittelmacht IRAN, die ihre 'Glaubensbrüder' gegen die sunnitischen Feinde schützen wollen. Und das wahabitische Saudi-Arabien (eine extrem fundamentalistische 'Spielart' des sunnitischen Glaubens - die der Iran NICHT als muslimischen Glauben anerkennt) versucht seit langem, 'die' entscheidende Mittelmacht im Nahen Osten zu sein; auch, indem sie Terrorismus ganz offen / z.Zt. eher verschämt unterstützt und finanziert - wie es heißt, auch den (sunnitischen) IS !!
Die USA haben sich da jedenfalls nicht die richtigen Verbündeten ausgesucht - Sorry, aber gerade Trump geht es ja in erster Linie um 'deals' (zB Rüstung), um America wieder great again zu machen

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belalugosi555 12.09.2017, 14:48
9. Hier muss sich tatsächlich

die Medienlandschaft an die Nase fassen. (Von der Politik erwarte ich mir nichts mehr. ) Mehr hierzu, weniger Erdo.

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