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Krise im Libanon: Hariri, bitte melden!
REUTERS

Libanons Regierungschef Saad Hariri ist zurückgetreten und hält sich unter ungeklärten Umständen in Saudi-Arabien auf. Er hinterlässt ein ratloses Land, das einen neuen Bürgerkrieg fürchtet.

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Ein_denkender_Querulant 10.11.2017, 16:24
1. Entführt

Meine Kollegen in Saudi Arabien mit guten Kontakten nennen es Entführung und Festsetzung und keineswegs eine freiwillige Entscheidung. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen. Es wäre aber angeraten, eine UN Resolution umzusetzen und eine Befragung anzustreben, so es keine unabhängigen Interviews gebe wird.

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brux 10.11.2017, 16:27
2. Krieg

Saudi-Arabien will den Krieg mit dem Iran, aber nicht auf dem eigenen Territorium. Und Trump und Israel sind ganz dafür. Die Sache ist schon länger absehbar, siehe Krieg im Jemen, Erpressung Katars und die Interventionen in Syrien.

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nabil_deeb 10.11.2017, 16:45
3.

Für den Libanon bedeutet das im günstigsten Fall Stagnation, im schlimmsten Fall Eskalation

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jj2005 10.11.2017, 16:45
4. Der "Kronprinz" spielt mit dem Feuer

Der "Kronprinz" spielt mit dem Feuer, und seine Mitspieler Netanjahu und Trump spielen gerne mit. Das könnte sich rächen, wenn erstens die gemässigten Kräfte in Israel merken, auf welches Risiko sie sich einlassen, und zweitens die christlichen Unterstützer Trumps mit der üblichen Verspätung merken, dass von einem Krieg mit dem Libanon auch knapp zwei Millionen Glaubensgenossen betroffen wären. Vielleicht raffen sich die Europäer ja einmal auf, Muskeln zu zeigen, bevor man diskutieren muss, wo die Obergrenze für flüchtende Christen gezogen werden muss.

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kobold17 10.11.2017, 16:55
5. Beirut 2.0

Einige oder die meisten der jüngeren Generationen haben Beirut 1.0 ja nicht mitbekommen. Nun kommt eine Neuauflage mit besseren Special Effekts damit die Sache noch aufregender wird. An und für sich dachte ich, dass es 1985 schon schlimm genug war.

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krauseberg 10.11.2017, 17:02
6. Iran führt doch bereits Krieg

2. Krieg
Saudi-Arabien will den Krieg mit dem Iran, aber nicht auf dem eigenen Territorium. Und Trump und Israel sind ganz dafür. Die Sache ist schon länger absehbar, siehe Krieg im Jemen, Erpressung Katars und die Interventionen in [...]

Der Iran führt doch bereits Krieg gegen die Sunniten. In Syrien im Jemen, überall im Nahen Osten griefen ide Schiiten die Sunniten an. Das Israel Angst vor der Hissbollah haben muß, sollte doch jedem klar sein. Die Iraner und die Hissbollah haben ja nicht umsonst geschworen Israel zu vernichten.

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hausfeen 10.11.2017, 17:04
7. Trump will vorallem, dass die Ölstaaten ihre Petrodollar ...

.... in US-Waffen investieren. Dank Fracking in den USA käme erstmals eine positive Handelsbilanz dabei heraus. Das, was jetzt passiert und noch passieren wird, wurde bei Trumps letztem Besuch in SA ausbaldovert. Die vielen Menschen, die dabei leiden werden, spielen keine Rolle. Ist weit weg.

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Alkyone 10.11.2017, 17:11
8. Thema

Saad Hariri ist schlicht pleite.
Die Geschwister haben ca 4.5 Milliarden Dollar geerbt und von diesem Erbe ist nicht übrig geblieben.
Darüber hinaus ist Saudi Oger hoch verschuldet und deswegen wird Saad Hariri in SA festgesetzt.
So schnell kommt er dort nicht mehr weg.

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Sonia 10.11.2017, 17:14
9. Kein Frieden in Sicht

Die Saudis erledigen die Drecksarbeit. Den Jemen haben die ins Mittelalter zurückgebomt, schlimmstes Elend, Hunderttausende Kinder vom.Tod bedroht. Nun gehts weiter zum Libanon. Es gab einen amerik. Film "W", es geht um den Krieg gegen den Irak u. dem fiktive Bush jr. erklären die Militärs, dass das eigentliche Ziel Damaskus sei, weil, wer dort die Macht hat, bekommt sie auch im Iran. Welche Weitsicht in einem Spielfilm. Krieg im Libanon: Katastrophe nicht nur für das Land voller Flüchtlinge, sondern auch für Europa. Wer kann also die Saudis aufhalten, die mit unseren Waffen, amerik., frz. u. britischen weiterhin m.E.die gefährlichste Macht im Nahen Osten darstellen?

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