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Krisentreffen: Ukraine und Russland vereinbaren Abzug schwerer Waffen
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In Berlin verhandeln die Ukraine, Russland, Deutschland und Frankreich über die Lage in der Ostukraine. Außenminister Steinmeier spricht von "wahrnehmbaren Fortschritten".

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geschwafelablehner 22.01.2015, 09:54
1. Die Botschaft hör ich wohl,

allein mir fehlt der Glaube...
Abzug der schweren Waffen war schon im September vereinbart worden - wäre das geschehen, hätte es die vielen Toten in Donetzk und auf dem Flughafen nicht gegeben.

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bigbopper 22.01.2015, 10:36
2. Ist ja spannend...

Russland vereinbart, dass schwere Waffen abgezogen werden... ich dachte, dass die da diesbezüglich gar nicht mitmischen!?!

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Vanagas 22.01.2015, 10:45
3. Moment mal . . .

Zitat von bigbopper
Russland vereinbart, dass schwere Waffen abgezogen werden... ich dachte, dass die da diesbezüglich gar nicht mitmischen!?!
. . . man wird doch wohl noch als "Urlauber" sein Gepäck mitnehmen dürfen?

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Idinger 22.01.2015, 10:50
4.

Zitat von geschwafelablehner
Abzug der schweren Waffen war schon im September vereinbart worden
Das sehe ich auch so. Es bedarf eben nicht einer dauernd wiederholten Vereinbarung über den Waffenrückzug.

Kann der Abzug jetzt (von der OSZE) kontrolliert werden, kann die Grenze Ukraine/Rußland überwacht werden ? Der Artikel schweigt dazu.

Die Bildung von Arbeitsgruppen soll doch nur verbergen, daß in Wirklichkeit auf diplomatischem Weg nichts erreicht wurde. Wie lange lässt sich der Westen diese Hinhaltetaktik von russischer Seite noch bieten ? Es wird höchste Zeit für eine weitere Verschärfung der Sanktionen.

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archi47 22.01.2015, 10:54
5. Urlauber mit Gepäck eben nur

Zitat von bigbopper
Russland vereinbart, dass schwere Waffen abgezogen werden... ich dachte, dass die da diesbezüglich gar nicht mitmischen!?!
Auf diese Einrede wird Putin sich auch zurückziehen.

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spon-facebook-10000012354 22.01.2015, 10:55
6. Diese Erklärung ändert nichts

Da Russland offiziell keine schweren Waffen in dieser Region hat, sondern nur die Separatisten, kann es natürlich dieser Erklärung zustimmen. Die Separatisten haben dieser Vereinbarung nicht zugestimmt, also ändert sich nichts.

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hei-nun 22.01.2015, 11:07
7. sinnlos

Solange die unterschiedlichen Aussagen (Ukraine: 9000 russische Soldaten in der Ukraine - Russland: 0 Soldaten in der Ukraine - wahrscheinlich um die 4500) nicht geklärt ist, braucht man keine sinnlosen Vereinbarungen mit Russland treffen !

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Faceoff 22.01.2015, 11:14
8. Nicht-offiziell

Zitat von spon-facebook-10000012354
Da Russland offiziell keine schweren Waffen in dieser Region hat, sondern nur die Separatisten, kann es natürlich dieser Erklärung zustimmen. Die Separatisten haben dieser Vereinbarung nicht zugestimmt, also ändert sich nichts.
Sie schreiben schon völlig richtig: "Offiziell". Dass es nicht-offiziell ganz anders aussieht, dürfte inzwischen wohl jedem klar geworden sein, der ab und zu einen Artikel über diesen Konflikt liest.

Dass Russland der Erklärung zustimmt, kann auch als indirektes Eingeständnis gewertet werden, dass die russischen Soldaten in der Ukraine eben doch keine "Urlauber" sind, sondern dass es sich um um-etikettierte Verbände inkl. Waffensysteme handelt.

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freiheit_wahrheit 22.01.2015, 11:42
9. Die Grenze wird überwacht

Von OSZE Beobachtern russischer Herkunft. Sie nenne die Ukrainer sogar Ukropy (Sagen viele Russen so).

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