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Kritik an Rassisten-Aufmarsch: Ivanka Trump spricht aus, worüber ihr Vater schweigt
AP

Warum verurteilt Donald Trump nicht den Rassisten-Aufmarsch in Virginia? Immerhin: Seine Tochter schafft es. Und ein Sprecher bietet eine neue Interpretation der Worte des US-Präsidenten.

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jaduk 13.08.2017, 18:06
1. Blablabla

Ivanka ist nicht ihr Vater. Was sie sagt, ist unerheblich. Die "Interpretationen" sind unerheblich. Was Trump tatsächlich sagt, ist nicht unerheblich. Er hat jede klare Aussage gegen die White Supremecists vermieden. Mit Absicht. Und das kam bei den KKK-Leuten und Neo-Nazis wunderbar an.

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gandhiforever 13.08.2017, 18:14
2. Sie schafft es

Nein, sie schafft es nicht.

Dafuer haette sie sich naemlich auch klar und deutlich aeussern muessen, dass der Praesident versagt hat, sich klar und deutlich zum Faschistenaufmarsch in Charlotteville zu aeussern.

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KingTut 13.08.2017, 18:24
3. Schön

wenn Ivanka Trump das so sieht und hoffentlich auch so meint.
Allerdings ist sie nicht die Präsidentin der Vereinigten Staaten. Die klare Sprache der Tochter entlastet nicht den Vater, wenn er sich vor selbiger drückt. Sollte ihr Einfluss jedoch so weit gehen, dass sie Trump dazu bringt, sich von den Galionsfiguren der Alt Right (wir wissen alle wer gemeint ist) zu trennen und deren Einfluss auf den Präsidenten zu kappen, dann hätte sie ihrem Land einen großen Dienst erwiesen.

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Ruppig 13.08.2017, 18:25
4. #Aufschrei

Wo war denn der Aufschrei und Protest der Medien, das Merkel in Ihrer Presserklärung zu den G20 Krawallen mit keinem Wort explizit die Linksextremisten verurteilt hat?
Wie immer beim Spiegel: Linke Gewalt kann aktzepiert werden - sind ja die Guten, rechte Gewalt ist viel schlimmer - sind ja die bösen.
Schuldzuweisungen nur in einer Richtung zu verorten, ist im Angesicht der vielen vorausgegangenen Vorfälle in den USA nichts weiter als Doppelmoral.
Trump und Frau Merkel haben Recht, indem sie Gewalt verurteilen, egal von welcher Seite.

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TOKH1 13.08.2017, 18:32
5. Vergleich mit AFD

Hochinteressant und sehr gekonnt wie der Familienclan der Trumpsche das schöne und glatte Gesicht der Vorzeigegeschäftsfrau Ivanka einsetzt um rassistischen Untertöne des Vaters wieder auszugleichen. Erinnert mich doch sehr an die Vorgehensweise der AFD und anderer rechtspopulistischer Parteien, bei der erst eine Person eine Haarsträubende Äußerung von sich gibt und dann aber durch eine andere Person wieder dementieren lassen?

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klausbrause 13.08.2017, 18:35
6.

Das wäre nur dann von Bedeutung, wenn die US-Verfassung der Tochter des Potus ausdrücklich Rechte und Pflichten im Rahmen der Regierung zusprechen würde.
Covfefe.

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daheim 13.08.2017, 18:35
7. SPON bitte richtig übersetzten

"There should be no place.." Heißt richtig übersetzt "Es SOLLTE kein Platz..." Das ist in meinen Augen eine genauso schwammige Formulierung wie von ihrem Vater. Warum kann sie nicht, wenn sie sich schon zu dem Thema äußern möchte, klar positionieren? Z.B. "There MUST be no place..."
Wenn man spitzfindig ist kann die Fomulierung "sollte" auch so interpretiert werden, dass es zwar keinen Platz für white supremacy geben SOLLTE, es ihn aber dennoch gibt (was m.E. Ivanka auch nicht verurteilt) und auch scheinbar nichst dagegen getan wird (obwohl ihr Vater doch der Größte in allem glaubt zu sein).
Alles in allem für mein Dafürhalten ein sehr schwammiges und softes Statement. Ich gehe mal davon aus, dass bei den white supremacies sich deshalb keiner in die Hose gemacht hat. Im Gegenteil, durch diese Softe, halbseidigen Statements fühlen die sich anscheind bestätigt.

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Mara Cash 13.08.2017, 18:37
8. Verurteilung von allen Gewaltbereiten

Ich finde bei dem Vorfall in Virginia wichtig, dass alle gewaltbereiten Akteure gleichermaßen verurteilt werden müssen. Es gab Verletzte bei den prügelnden Links- und Rechtsextremen. Zudem ist ein rechtsextremer Einzeltäter ausgeflippt und hat viele Menschen verletzt und eine Frau sogar getötet. Auf Gewalttäter jeglicher politischer Couleur kann eine Demokratie gerne verzichten.

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Hamberliner 13.08.2017, 18:42
9.

Zitat von SPON
Nicht Donald Trump. Nicht Barack Obama", sagte aus seinem Urlaubsort in New Jersey.
Ich bin dieser Sprache nicht mächtig. Deutsch ist es nicht. Wenn ich in derselben Sprache antworten sollte, dann vielleicht:
Je weder, "desto Fußpilz.

Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen: einem geschenkten Gaul schaut man nicht aufs Maul, und als zahlender Kunde solle ich doch die Print-Ausgabe lesen. Fragt sich dennoch, was SPON damit bezwecken möchte. Ein Versehen kann es nicht sein, denn gängige Spellchecker erkennen auch Grammatikfehler.

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