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Kritik an SPD-Kanzlerkandidat: Schäuble vergleicht Schulz mit Trump
DPA

"Fast wortwörtlich Trump": Finanzminister Wolfgang Schäuble übt im SPIEGEL-Interview scharfe Kritik an Martin Schulz. Dem SPD-Kanzlerkandidat wirft er "Dampfplauderei" vor.

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Lische 10.02.2017, 13:43
240. Wahlkampfmodus

So nach und nach schalten nun alle in den Wahlkampfmodus. Wer da genauer zuhören und das auch noch ernst nehmen will - bitte schön. Ich für meinen Teil werde im kommenden halben Jahr meine Ohren anklappen und das Wahlkampfgetöse nach Möglichkeit ausblenden. Ich bilde mir mein Urteil anhand meiner persönlichen Beurteilung der Lage und mach entsprechend mein Kreuz.
Jetzt aber irgendwelche Erkentnisse aus der allgemein gestiegenen Sprechblasendichte zu ziehen, halte ich - vorsichtig gesagt - für unsinnig.

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cassandros 10.02.2017, 13:44
241.

Zitat von gammoncrack
4 Jahre rot-rot-grün müssen wir eben als Deutsche einmal ertragen. Danach wird für Jahre wieder alles gut.
Danach wird für Jahre wieder alles gut?
Also wird "große" Koalition (schwarz mit ein bißchen Blaßrot; falls die "großen" Parteien dann noch groß genug dafür sind)?
Oder Feuersalamanderkoalition (schwarz mit kleinen gelben Flecken)?
Oder am Ende Haselnußkoalition (CxU + A...)?

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Listkaefer 10.02.2017, 13:44
242. Eigentlich schätze ich ...

... Minister Schäuble als besonnenen Politiker sehr. Aber es scheint, dass er aus der abgehobenen Perspektive der Berliner Politikblase nicht mehr den vollen Einblick in die sozialen Realitäten hat. Nur so erklärt sich, dass er Schulz' Sozialkritik, mit der dieser ganz offensichtlich den Nerv der breiten Bevölkerung getroffen hat, salopp als Dampfplauderei abtut. Vorsicht, Herr Schäuble, die Mehrheit in D wünscht sich mehr Teilhabe am Wohlstand der da oben, der angesichts obszöner Boni der Banker und Vorstände, Steuervermeidung der Milliardäre und anderer Ungeheuerlichkeiten als oftmals unverdient empfunden wird. Das alles verlangt Korrekturen, und die erhofft sich der Wähler von Schulz, nicht von konservativen Weiterso-Politikern.

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Kurt2.1 10.02.2017, 13:46
243. #208

Zitat von mettwurstlolli
auch wenns vielen Schulz-Verliebten nicht aufgefallen ist, aber den kann man nicht wählen. Man kann die SPD wählen. Da wählt man aber die gleiche SPD wie vorher, nur dass die sich jetzt ein neues Plakatgesicht gesucht hat. An der Partei hat sich nichts geändert.
Wie man sieht: Nicht nur Schäuble reagiert gereizt, wenn man der CDU das natürliche Recht aufs Kanzleramt streitig macht.

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SiegfriedWüst 10.02.2017, 13:46
244. Wer im Glashaus sitzt der sollte nicht mit Steinen werfen.

Ich bin immer wieder beeindruckt über die Äusserungen unseres Hn. Dr. Schäuble. Wer im Glashaus sitzt der sollte nicht mit Steinen werfen:
"Wolfgang Schäuble übt im SPIEGEL-Interview scharfe Kritik an Martin Schulz. Dem SPD-Kanzlerkandidat wirft er "Dampfplauderei" vor."

Der ehem.Verf.Ri (Prof.P.Kirchhof) 2013: "Hätte man das Recht beachtet, gäbe es keine Eurokrise."
Und so geht die Politik mit unserem Geld um.
http://www.schwarzbuch.de/

Zur Wahl2017 SchönrednerNeinDanke
http://www.wuest-weiterbildung.com/download.php?f=a119a6ddd9c8c67ea71f5c9b48cf8deb&ta rget=0
Merkel spricht über Schäubles Finanzskandal
https://www.youtube.com/watch?v=g23mRXFOrz0&list=PL726978B2B607A9B6
Reicht doch, oder?
Also besser machen .....2017 sind Wahlen und hier gilt es ....

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donald-trumpf 10.02.2017, 13:46
245. DA hat Schäuble wohl recht

Bis jetzt hat Schulz nur populistisch agiert ohne Ross und Reiter zu nennen, schwebt auf einer Wolke aus Endorphinen und meint, er ist der größte und ihm kann keiner. Genau dieser Größenwahn und Personenkult ist mehr als gefährlich. Sobald die politischen Gegner, so wie jetzt Dr. Schäuble, mit harten Fakten kommen, zieht sein bescheidenes Grinsen nicht mehr und wirkt eher hilflos. Soll Schulz sich noch ein paar Wochen im künstlich aufgebauschten Hype suhlen. Der Absturz kommt und da sich die SPD nun auf eine Person fixiert hat, gibt es kaum noch alternative Handlungsmöglichkeiten, wenn er "verbrannt" ist. Das wird die SPD insgesamt runterziehen. Ein sehr gefährliches Spiel, was die SPD da spielt; aber hatten sie eine Alternative? Die Alternative hat sich ja rechtzeitig vom Acker gemacht.

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damalswarallesbesser 10.02.2017, 13:47
246. Sollte das satirisch sein?

Zitat von eagle63
Also ich denke diese zwei sehr unterschiedlichen Charakteren kann man nicht vergleichen. Auf der einen Seite der völlig ahnungslose, raffgierige undemokratische und lächerliche Dummschwätzer und auf der anderen Seite TRUMP.
Falls nein, leben Sie in einer Alternativwelt, die nichts mit der realen zu tun hat. Für Sie wäre dann wahrscheinlich Nordkorea oder Saudi-Arabien das Idealbild einer Demokratie.....

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paradoQs 10.02.2017, 13:47
247. Genau solches Verhalten hat Hillary die Präsidentschaft gekostet

"Schäuble sagte, es würde dem SPD-Kanzlerkandidaten gut tun, wenn er "mal ein bisschen nachdenken" würde. Er rede Deutschland in einer Art und Weise schlecht, wie es niemand tun dürfe, der Kanzler werden wolle. Dabei gehe es dem Land und den Deutschen so gut wie lange nicht. " (Zitat aus dem Artikel)
Das ist wohl das Äquivalent zu Hillarys Ausspruch "America is allready great" als Antwort zum Slogan "Make america great again" - genau damit stößt man den Leuten vor den Kopf, denen es nicht so gut geht - das bedeutet nämlich: wir müssen nur noch verwalten, nicht mehr gestalten - es geht uns doch gut - und das kostet wahnsinnig viele Wählerstimmen, die dann entweder nach Rechts zur AfD oder nach Links zur SPD laufen - mir soll's egal sein, ich mag die CDU immer noch nicht sonderlich

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manni.1951 10.02.2017, 13:47
248.

Zitat von trick66
Viele deutsche Wähler sind eben für dieselben Sprüche anfällig wie die Amerikaner. Nur dass bei uns der neue Populist auch noch von der eher linkslastigen Presse hochgejazzt wird. Not fair!
Rechtslastige Kommentatoren hier versuchen eine neue politische Hoffnung herunterzuhetzen. Wer ist hier der Populist ?

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schorri 10.02.2017, 13:48
249. Schäuble? Ein Jammer!

Jeder disqualifiziert sich so gut er eben kann.
Das ist Schäubke nun mal wieder gelungen.
Ober Mitarbeiter öffentlich abmeiert, Journalisten anblafft, seine verqueren Wirtschafts"weiseiten" verbreitet: Meist ist der Mann daneben.
"Schäuble, Weltökonom", möchte man fragen, "wo ist die Kohle?
Wo sind die Milliarden, die seit Jahren durch Steuern in den Staatssäckel fließen?
Und diejenigen, die sie durch Niedrig- / Minuszinsen einsparen?
Jutesäckel, Ihr Staatssäckel, was?
Läuft glatt durch, die Marie!"
Fazit: Wenig Ergebnisse im Job, Schäuble. Allenfalls rudimentäre ökonomische Ahnung.
Aber arrogant.
Gegenüber "den Griechen", der Presse, dem politischen Gegner.
Hat sich gar noch den Kanzlerjob eingebildet!
Schäuble, erkennen Sie: Selbst der Job des Finanzministers ist zu groß für Sie.
Lassen Sie's einfach. Gehen Sie in Pension.
Und hören Sie auf zu pöbeln.
Schulz hin - Schulz her.

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