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Kursdebatte: FDP-Flügel streiten über Zukunft des Euro
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Die FDP diskutiert über die Architektur der Währungsunion. Im SPIEGEL lehnen liberale Spitzenpolitiker die Abschaffung des Euro-Rettungsschirms ab, die im eigenen Wahlprogramm gefordert wird.

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isegrim der erste 06.10.2017, 13:54
1. Ich glaube nicht, dass diese Lindner-FDP

regierungsfähig ist und für Schwarz-Grün reicht es leider nicht.

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HWRH 06.10.2017, 13:55
2. Dmark

Die Bundesdruckerei kann bei einem Finanzminister Lindner schon einmal anfangen die Maschine warm laufen zu lassen. Gute Nacht Europa, die Neoliberalen sind die Totengräber. Solange wir diese Politik Dogmen, wie Freiheit und Liberalismus nicht analysieren, werden wir weiter manipuliert werden.

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Gerhard S. 06.10.2017, 13:56
3. Geht es schon los?

Man muß die Gelben einmal selbst erlebt haben um festzustellen was sie können.
Die Lektionen der Vergangenheit habe ich ihnen nicht vergessen.
Und das aktuelle Wahlprogramm, schon oder erst gekippt.
Was solls auch, das Heu ist eingefahren.

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wasistlosnix 06.10.2017, 13:57
4. Na siehste

kaum ist die Wahl vorbei wird das Wahlprogramm ignoriert. Mit Gruß an alle FDP Wähler.

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dosmundos 06.10.2017, 13:59
5.

Von einem Verzicht auf die Abschaffung des Euro-Rettungsschirms lese ich da jetzt nichts, entgegen der Aussage in der Überschrift.
Nur über die Frage des Wann scheint man unterschiedlicher Ansicht zu sein. Und das, mit Verlaub, ist ja nun durchaus diskussionswürdig.
So, und jetzt: die Reizworte "FDP" und "Euro-Stabilität" sind platziert - die wirtschaftlichen Analfabeten unter den Foristen können sich kurz vorm Wochenende nochmals so richtig austoben!!!

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Kit Kerber 06.10.2017, 14:10
6.

Da hat Lambsdorff wohl Recht: In einem Europa der Haushaltsdisziplin bräuchte es den ESM nicht. Er vergißt aber auch zu sagen: In einem Europa des ESM wird Haushaltsdisziplin auf ewig ein Lippenbekenntnis bleiben. Ganz einfach deshalb, weil die Anreize falsch gesetzt werden. Volkswirte wissen das schon lange, allein die Politik macht es anders.

Ich habe die FDP gewählt, damit sie in der Europapolirik das Prinzip der haushaltspolitischen Eigenverantwortung vertritt. Die von den Schuldenländern angestrebte Transferunion halte ich dagegen für einen schweren Fehler, der letztlich zur Zerstörung der europäischen Idee führen wird. Jeder Staat muß für seine eigenen Schulden haften, wie Solms sagt, alles andere kann auf Dauer nicht gut gehen.

Die FDP hat ein Wahlversprechen abgegeben. Ich vertraue auf Lindner, daß die FDP das Versprechen hält.

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Wolfgang Heubach 06.10.2017, 14:18
7. Typisch FDP

Kaum wieder im Bundestag, geht der Streit in der FDP schon wieder los. Was im Wahlprogramm steht, spielt für einige offenbar keine Rolle mehr. Glaubwürdigkeit sieht anders aus - das sollte eigentlich auch Herr Theurer wissen. Damit wird das Klischee der Umfallerpartei zu neuem Leben erweckt.

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Lankoron 06.10.2017, 16:13
8. Den Finanzausgleich

ablehnen, aber das geld der anderen Länder für den Aussenhandelsüberschuss gerne nehmen und steigern...da beisst sich doch die Katze in den Schwanz. Deutschland könnte soviel Kritik wegbügeln und gleichzeitig helfen und ein starkes Zeichen für die europäische Einheit setzen, stattdessen kommen die Politiker, ob gelb, blau, braun oder welcher Färbung auch immer wieder mit ihrem "Deutschland zuerst". Ob mans laut ausspricht, wie die AfD, oder verklausuliert in "Eigenverantwortung" verpackt, der Inhalt bleibt derselbe. Mit 15 oder Milliarden hätte man einfach direkt bei Griechenland in der Krise ne Packung Staatsanleihen kaufen und sie im Giftschrank der Bundesbank zum Buchwert verschimmeln lassen können. Deutschland hätte es kaum wehgetan, den Griechen wäre in mehreren Ebenen direkt geholfen worden, man hätte nicht immer wieder Diskussionen um Reparationen etc....

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dieter 4711 06.10.2017, 16:18
9. Risse in Jamaika sichtbar

Langsam werden die Risse in Jamaika sichtbar.

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