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Kurt Biedenkopf: "Vielleicht war die CDU zu langweilig?"
DPA

Wie kann sich die CDU erneuern? Partei-Urgestein Kurt Biedenkopf spricht über den Sinn und Unsinn von Grundsatzprogrammen, die Methode Merkel und die Stärken von Annegret Kramp-Karrenbauer.

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kategorien 18.03.2018, 16:04
1. Alles gut

Alles nicht so wild. Merkel schützt uns vor dem Schwatzen. Alles soll beim Alten bleiben. Na, dann kann schön runderneuert werden...

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nonick93 18.03.2018, 16:06
2. Ausgerechnet Merkel und das Label "Vernunftorientiert"

Merkel mag alles sein, von mir aus selbst Miss Universum, aber wenn sie eines nicht ist, dann "Vernunftorientiert". Was war an der Flüchtlingskriese, die sie allein verursacht hat, gegen das Parlament und die geltenden Gesetze bitte "Vernunftorientiert"? Oder der überhastete Atomausstieg, die Eurorettung und und und. Eine unvernünftigere Person kann man sich gar nicht vorstellen.

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spontanistin 18.03.2018, 16:15
3. Ausgerechnet Biedenkopf!

Der einstige Industriemanager und Vertreter des Kapitals hat mit der „Wohlstand-für-alle!“-CDU maßgeblich dazu beigetragen, dass die Eliten sich rücksichtslos bereichern konnten. Aber das Volk hat eben immer die Volksvertreter auch verdient, die es gewählt hat.

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melnibone 18.03.2018, 16:19
4. Die CDU ist ...

zu Langweilig.
Langweilig war sie immer.
Das mit dem Gewesenen ... könnte Herr Biedenkopf als einstmaliger Hoffnungsträger der CDU natürlich auch ein wenig mit seiner Person verknüpfen.
Frau Karrenbauer, als Hoffnungsträgerin bzw. hoch gehandelte Nachfolgerin von Merkel, ist sicher gut für die anderen Parteien.
Sie erhalten damit gratis eine billige Variante erhöhter Wählbarkeit ... durch den Wähler.
Wenn nach 4 durchregierten Legislaturperioden ... Frau Knarrenbauer, die Antwort der CDU auf einen politischen und gesellschaftlichen Erneuerungsprozess sein wird.
Freue ich mich schon auf viele neue Sondierungsgespräche mit vielen nahezu gleichstarken Parteien.
Die Politik hat ja schon nach dieser Wahl ... sich neu anpassen dürfen.
So wird es weitergehen.

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Neandiausdemtal 18.03.2018, 16:32
5. Schwerer Vorwurf aber auch schwer vorzuwerfen

Zitat von spontanistin
Der einstige Industriemanager und Vertreter des Kapitals hat mit der „Wohlstand-für-alle!“-CDU maßgeblich dazu beigetragen, dass die Eliten sich rücksichtslos bereichern konnten.
Einen schweren Vorfurf erheben Sie da, aber Sie haben recht.
Genau das ist der Grund, warum die Union mit Spenden aus der Wirtschaft überschüttet wird, sie existiert und überhaupt gegründet wurde. Das politisch legitimierte Mietmaul der Wirtschaft.

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vantast64 18.03.2018, 16:37
6. Ich wäre schon zufrieden, wenn die CDU christlich und sozial wäre

und sich für die Armen einsetzen würde, anstatt für Konzerne und Reiche zu arbeiten und Profite anzubeten.
Sie könnte sofort damit anfangen, Waffen nicht mehr zu exportieren,
die sPD hätte sicher nichts dagegen..

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joG 18.03.2018, 16:47
7. Es ist halt in einer Periode....

....in der die Werteordnung, die gesellschaftliche Ordnung an internen Inkonkurrenzen und das Selbst-/Weltbild an Externen Realitäten offensichtlich scheitert, ist es halt nicht einfach ein Programm zu entwerfen. Das Volk will mehr Soziales und mehr Private Güter vom Staat, während das eexportgetriebene Geschäftsmodel und das Trittbretfahren bezüglich Globaler Öffentlicher Güter zu Ende geht und die internen Destabilitäten, die Konstruktionsfehler im Lisbonner und Maastrichter Vertrag eingebaut sind an die Grenze des Verfassungsrechts stoßen? Das geschieht alles aktuell gleichzeitig aber nicht unerwartet, wenn man wirtschaftlich und politisch interessiert war diese letzten dreißig Jahre.

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dirk.resuehr 18.03.2018, 16:49
8. Richtlinienkompetenz und Führung

Mag ja sein, die Umsetzung selbiger ist jedoch oft kümmerlich. Ergo muß man die Richtlinienkompetenz wohl mit der Führungskompetenz verknüpfen. Da allerdings tauchen Zweifel auf. Wie kann es denn sein, daß da führende Nullen wie Schmidt und Dobrindt (CSU) jahrelang rummurksen, ohne Folgen? Das erbärnliche Statement der Kanzlerin zu den Fahrverboten hatte weder mit Richtlinien noch mit Führung zu tun, das war nur Elnknicken vor der industrie. Das penetrante Gerede von Vernunft und Naturwissenschaft ist nicht zu halten. Wie ist es möglich, daß eine Kanzlerin sich hinstellt und behauptet der Islam gehöre zu Deutschland, wenn alle Recherchen sagen, daß nicht das GG maßstäblich für Moslems ist sondern die Scharia! Das treibt, Frau von Vernunft, die Wähler in Scharen zur AfD. Sie sollten, wenn Sie die Angepaßten meinen, auch in der Lage sein, das scharf abzugrenzen. M;an möchte nicht gut und gerne in einem Land leben, in dem die Scharia angewandt wird, wirklich nicht! Die Erneuerung per Spahn ist auch nicht sichtbar. Soviel zur Führung: Fehlanzeige!

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dialogischen 18.03.2018, 16:54
9. Punktlandung

Die CDU ist intellektuell, strukturell und personell unfähig, die „Grenzen des Wachstums“ zu verstehen, zu beschreiben und nachhaltige Politik zu gestalten.

Punktlandung Herr Biedenkopf!

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