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Labour-Chef: Corbyn ermuntert Europas Sozialdemokraten zu radikalem Linksruck
REUTERS

Unter Jeremy Corbyn erlebt die britische Labour-Partei einen Boom. Im Gespräch mit dem SPIEGEL verteidigt er seinen scharfen Linkskurs - und fordert andere Sozialdemokraten auf, es ihm gleichzutun.

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kurzanbinden 09.11.2018, 18:11
1. er hat mitschuld

er hat Mitschuld am brexit. alle haben ihre Hoffnung auf ihn gesetzt den brexit zu verhindern aber er war muxmäuschenstill. eine Schande für alle linken. und eine herbe Enttäuschung.

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m.klagge 09.11.2018, 18:13
2. Warum nicht?

Selbst extrem kurzes Überdenken der Zukunftsaussichten führt unweigerlich zu der Erkenntnis, dass dieses aktuelle neoliberale Modell einzig und allein in den Untergang führt. Alles scheint besser zu sein als das hirnlose "Weiter so".

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Jor_El 09.11.2018, 18:16
3. Ich warte noch immer...

... auf die Linke, die sich frei macht von der alten Moskautreue. Ich warte auf die Linke, die für soziale Gerechtigkeit steht, ohne in die Falle von manchmal antisemitischen Verschwörungstheoretikern zu gehen. Ich warte noch immer auf die Linke, die nicht mit palästinesischen Terroristen sympathisiert. Wenn diese Linke kommen sollte, hätte sie meine volle Unterstützung.

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dirkcoe 09.11.2018, 18:18
4. Corbyn hat Recht

Sehen wir uns die Relationen zwischen den gestiegenen Gewinnen der Unternehmen und den Steigerungen der Reallöhne an - der Unterschied ist erschreckend und geht jährlich weiter auseinander. Staatsziel kann nicht die Dividende von Aktionären sein, sondern die Lebensqualität seiner Bürger. Und das ganze Gerede, die Firmen würden dann in Billiglohnländer gehen ist blanker Unsinn. Das Gegenteil ist der Fall, viele Firmen kommen zurück nach Deutschland. Der Lohnanteil an den Produktionskosten wird immer kleiner - weshalb es auch keinen Grund mehr gibt für bescheidene Forderungen der Gewerkschaften.

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Bernd.Brincken 09.11.2018, 18:20
5. Skala, Brexit

Ob die konkreten Maßnahmen der Labour Partei für Großbrittanien richtig sind, mag ich mangels Kenntnis nicht bewerten.
Aber klug ist, dass er die rechts-links Skala wieder an der klassischen Frage der Umverteilung ausrichtet; wie das vor 2015 üblich war.

Dass an dem Brexit kein Weg vorbei führt, ist aber nicht nachvollziehbar. Sowohl juristisch als auch aus demokratischer Sicht steht dem nichts entgegen.
Warum eine sachlich und zeitlich so weitreichende Entscheidung nicht neu bewertet werden kann - überhaupt nicht plausibel.

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jenska 09.11.2018, 18:25
6. Trotz des Linksrucks die Wahl gewonnen

Der Mann macht sich was vor. Die Menschen haben Labour gewählt nicht seinetwegen sondern mangels Alternative. Sie haben gegen May und gegen ihr im Umgang mit dem Brexit inkompetentes Kabinett gewählt. Da GB aufgrund des dortigen Wahlrechts faktisch ein Zwei-Parteien-System besitzt, gab es keine Alternative, für Menschen, die May nicht zugetraut haben, einen vernünftigen Brexit hinzubekommen. Da Labour sich ebenfalls positioniert hatte, dass sie den Brexit durchziehen, war Labour sowohl für Brexitbefürworter und -gegner (mangels realistischer Alternative) wählbar. Das alles lässt sich weder auf Deutschland noch auf Kontinentaleuropa, übertragen. Menschen, die eine stramm linke Partei wählen wollen, können dies hier schon längst, denn jedes kontinentaleuropäische Land hat eine solche Partei. Konkret: Die SPD verbessert ihr Potential bestimmt nicht, in dem sie das Parteiprogramm der Linke übernimmt. Die SPD leidet eher darunter, dass sie gar kein Profil mehr hat.

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dergehässigehesse 09.11.2018, 18:26
7. Besser spät als nie

Nun ja der rechts Ruck um die Welt hat ja wirklich erst mit dem Brexit gestartet, ich bin doch schon irgendwo froh das die ersten Tendenzen eines sinnvolleren Kurses nach links jetzt schon beginnen. Hoffen wir mal Amerika folgt dem Beispiel ebenso und Deutschland dann auch, für jedermanns Wohl. Die Menschen verstehen leider erst zu spät, das ein rechts Ruck ein Eigentor ist.

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RolfWolf 09.11.2018, 18:30
8. Links haben wir genug

und wir sind nicht besonders gut damit gefahren. Alles was nach 2015 kam, war linke Politik und das Ergebnis ist niederschmetternd. Wo brauchte man vor 2015 Betonpoller vor jeden Dorffest? Wo gab es Massenvergewaltigungen, wo all die Morde und Kriminalität durch unsere Neubürger? Wo gab es Familienclans, die ganze Stadtteile behrrschten? Alles versuchte man nach linker Manier zu verheimlichen, es wurde einfach verschwiegen. Das ging nicht gut, weil heute sowieso alles rauskommt.
Was wir brauchen ist eine Hinwendung zu einem starken Rechtsstaat, und damit meine ich auch Rechtsstaat, in dem der Staat stark auftritt. Österreich hat diesen Weg beschritten und er ist besser als unser weiter so unter Merkel.

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Mr T 09.11.2018, 18:31
9.

Zitat von Bernd.Brincken
Ob die konkreten Maßnahmen der Labour Partei für Großbrittanien richtig sind, mag ich mangels Kenntnis nicht bewerten. Aber klug ist, dass er die rechts-links Skala wieder an der klassischen Frage der Umverteilung ausrichtet; wie das vor 2015 üblich war. Dass an dem Brexit kein Weg vorbei führt, ist aber nicht nachvollziehbar. Sowohl juristisch als auch aus demokratischer Sicht steht dem nichts entgegen. Warum eine sachlich und zeitlich so weitreichende Entscheidung nicht neu bewertet werden kann - überhaupt nicht plausibel.
Corbyn ist kein Freund der EU und es ist ein offenes Geheimnis , dass er fuer Brexit sit, da die EU zu marktliberal ist

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