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Landesparteitag: SPD in Sachsen-Anhalt stimmt gegen Große Koalition
DPA

Heftige Klatsche für Martin Schulz: Einen Tag nach Ende der Sondierungen hat sich der Landesparteitag der SPD in Sachsen-Anhalt gegen eine Große Koalition ausgesprochen.

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Marie Winchester 13.01.2018, 17:46
1. Sehr kluge Entscheidung!

Sehr kluge Entscheidung der Delegierten. Man kann nur hoffen, dass am Ende die Bundes-Delegierten oder die Basis das Selbstmordkommando der SPD stoppen.

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domi105 13.01.2018, 17:51
2. Bindend?

Ist diese Entscheidung bindend für die Delegierten beim Parteitag? Oder ist dieser Beschluss mehr symbolisch?

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dietereng 13.01.2018, 17:54
3. Das ist die erste richtige Entscheidung

Wenn der Vorstand der SPD für eine Groko stimmen würde bleibt meiner Meinung nach nure eines:" Austreten aus einer Partei , die nicht das widerspiegelt für das die Partei einmal gegründet worden ist.")
Eine SPD die ein Hartz4 auf den Weg gebracht und durchgesetzt hat sollte auch in der Lage sein die Finanzwelt zu regulieren. 40 Milliarden für die Finanzwirtschaft und 4 Millarden für das Volk ist daraus geworden und die Spd ist auf dem Weg das weiter und weiter und weiter zu machen.
Was wohl sein wird wenn man das mal umkehrt?
Eine Steuerreform wäre angebracht , eine Rentenreform wäre angebracht,eine Bürgerversicherung wäre angebracht!
Was wird geboten?
Vielleicht eine bezahlte Stunde wenn man belegt das man einen kranken Menschen hilft.
Aber auch das nur auf Antrag.

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chense90 13.01.2018, 17:56
4. ein dank der SPD

so wenig ich die partei mag und unterstütze könnte das ein schritt sein um weitere 4 jahre merkelgewurstel zu verhindern ... daher DANKE SPD!

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Das Pferd 13.01.2018, 17:56
5.

diese Abstimmungen nerven. Ich halte die GroKo für ein Unglück, deshalb freut mich hier das Ergebnis.
Aber davon unabhängig: es ist nicht die Idee einer Demokratie, daß man unentwegt abstimmt. Jetzt müssen SPD Landesparteitage, ein Bundesparteitag, eine Mitgliederabstimmung, vermutlich noch die Jusos gefragt werden.

Wenn die Union auf die Idee kommt, gleiches Recht für sich zu fordern, gehen gar keine Koalitionen mehr.

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grafnor 13.01.2018, 17:56
6. SPD-Sondieren, als Tiger gestartet

und als Bettvorleger geendet.
Unglaublich, wie sich die SPD hat unterbuttern lassen, CDU/CSU können das Lachen kaum halten.
Hoffentlich legen die Delegierten beim Parteitag ihr Veto ein, zum Nutzen von Deutschland. Dann aber braucht die SPD eine personelle Erneuerung, die derzeitige Führungsriege hat für den notwendigen Paradigmenwechsel weder Mut noch Kraft. Es müssen junge, unverbrauchte Kräfte ran.

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böseronkel 13.01.2018, 17:59
7. Bravo Wernigerode

Bleibt die Hoffnung, dass es bis zum Parteitag noch viele schwere Dämpfer für SPD-Chef Martin Schulz und Minister Gabriel kommt. Ich bin zwar kein Mitglied der SPD aber ich wünsche den Jusos, der AfA viel Erfolg bei ihren Bemühungen den sicheren Untergang der Partei durch eine erneute GroKo abzuwenden.

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Lagrange 13.01.2018, 18:00
8.

Die sollen sich jetzt nicht so anstellen - auf Neuwahlen hab ich echt keinen Bock.
Die Parteien haben sich allesamt jetzt mal gefälligst zusammenzureißen.
Verstehe allerdings auch nicht, warum die SPD-Führung mit dem Papier so einverstanden waren.

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shotaro_kaneda 13.01.2018, 18:01
9.

Richtige Entscheidung. Will man verhindern, dass in den nächsten Jahren die AfD eine Regierungsbeteiligung in den neuen Bundesländern erlangt, ist ein Nein zur großen Koalition unabdingbar. Deshalb Daumen hoch zur Entscheidung der SPD in Sachsen-Anhalt.

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