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Linke Sammlungsbewegung: "Aufstehen" hat laut Lafontaine bisher 50.000 Unterstützer
DPA

"Wir haben mit einem solchen Zustrom nicht unbedingt gerechnet": Vor knapp einer Woche ist die Website der neuen linken Sammlungsbewegung online gegangen - und Oskar Lafontaine zeigt sich zufrieden.

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straksine65 09.08.2018, 06:28
1. Der Fachmann staunt, der Laie ....

So. Mein allmorgendlicher Ruf für meine Kinder soll jetzt also zum Weckruf aller Abgehängten werden.
Die einen stehen jetzt erst auf, während die anderen schon en marche sind.
Selten hat jemand das eigene Versagen so lautstark rausposaunt wie die Herrschaften Wagenknecht und Lafontaine.
Sind die beiden nicht seit Jahrzehnten in der Politik? Was haben Sie denn in der ganzen Zeit gemacht? Dass Herr Lafontaine immer nur nach dem Esel sucht, der seinen Karren ziehen wird, ist altbekannt. Aber warum jetzt und warum so laut?
Es ist doch zu durchsichtig. In der eigenen Partei die querulierenden Außenseiter, ruft Frau Wagenknecht jetzt „So. Jetzt spiel ich nicht mehr mit!“ und stapft beleidigt aus dem Sandkasten linker Realpolitik und hüpft hoch auf den immer mehr vor sich hin holpernden Karren von Monsieur Macron.
Fragt sich nur, wer diesmal der Esel ist, der ziehen will...

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kirschlorber 09.08.2018, 06:29
2. Es wird schade

All die Nahleses und Gabriels werden dagegen arbeiten. Aus Angst vor Schröder und Müntefering und all den Betonköpfen. Bei den Grünen wird es ähnlich. Ein Trittin ist nicht mehr fähig zum Umdenken. Vorwärts in den Untergang. Das ist sehr schade.

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dachhase 09.08.2018, 06:31
3. Sarah Wagenknecht kann noch so viele Bewegungen gründen

solange Eigeninteresse der Parteien das Triebmittel ist, werden die Wähler wohl nicht mitmachen. Den beiden Spaltern kann man die Fakten in der Schüssel vorsetzen, sie werden es nicht verstehen. Und damit es nicht falsch rüberkommt: Ich gehöre zum eher linken Potential. Zum Abgeben meiner Stimme links von der SPD hat das Angebot aber nie gereicht.

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schokohase123 09.08.2018, 06:35
4. Links überholen?

Seit der ersten Meldung darüber hat es dieses Geschmäckle...

Der beinahe verschlafene Versuch, es den "rechtsblaubraunen" auf der "linksgrünversifften" Seite des Spektrums nachzuäffen.

Doch braucht der deutsche Wähler wirklich noch einen weitere Anlaufstelle, die den Zulauf zu etablierten Parteien noch zusätzlich verringert? Oder den Weggang fördert?

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dannyandy 09.08.2018, 07:08
5. "Aufstehen" mit wem?

Die Idee einer "linken" Sammelbewegung ist zwar nicht neu, aber durchaus nötig und konsequent! Dennoch stellt sich die Frage: Mit wem? Rein rechnerisch stehen hier etwa 18% SPD, 15% Grüne und 10% Linke gegen etwa 30% CDU/CSU, 15% AfD + 8% FDP, wobei die Kretschmänner bei den Grünen wahrlich nicht "links" sind. Die einzige Chance und Hoffnung besteht in der Mobilisierung der Nicht-Wähler....
Ich bewundere den Optimismus und zweifle stark an der Realisierbarkeit neuer "linker" Mehrheiten! Die AfD wird sich auf die Dauer nicht in Wohlgefallen auflösen und das Thema Migration wird weiterhin auf falsche Weise polarisieren!

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Pollowitzer 09.08.2018, 07:14
6. Wunderbare Aktion!

Wagenknecht ist die herausragende politische Elite Deutschlands die in der SED-Nachfolgepartei überhaupt nicht zum Zuge kommt und politisch praktisch lahm gelegt ist - gut das es nun diese Plattform gibt.
Vielleicht kann Wagenknecht ja von da aus Merkel politisch auslöschen, Zeit wird es ja.

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rubberducki 09.08.2018, 07:17
7. Was sind schon 50000 ...

das ist ja noch nicht einmal die Wählerschaft Der Linken selbst ...

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gehringm 09.08.2018, 07:25
8. “Aufstehen“ goes AfD

Frau Wagenknecht glaubt allen Ernstes daran, dass die sog. etablierten sog. (Noch-) Volksparteien von “Aufstehen“ etwas zum Wohle Deutschlands lernen könnten. Leider sieht man gerade beim Thema AfD, dass im Sandkasten der Politik neue Kinder nicht zum spielen gewünscht sind.....sie könnten ja irgendwann mal nach dem Spielzeug der “schon länger hier buddelnden“ greifen. Wer gegen Merkels Staatsraison ist, wird weggebissen so oder so!

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Katzenfritz 09.08.2018, 07:31
9. Uno momento

Zitat von schokohase123
Seit der ersten Meldung darüber hat es dieses Geschmäckle... Der beinahe verschlafene Versuch, es den "rechtsblaubraunen" auf der "linksgrünversifften" Seite des Spektrums nachzuäffen. Doch braucht der deutsche Wähler wirklich noch einen weitere Anlaufstelle, die den Zulauf zu etablierten Parteien noch zusätzlich verringert? Oder den Weggang fördert?
Liegt Letzteres nicht am Agieren der "Etablierten" (inzwischen schon fast negativ besetzt!) selber. Und das hat sicher Gründe!
Und es reden hier immer so viele von "Eigenverantwortung".
Gilt das nicht auch für Parteien?

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