Forum: Politik
Linke Solidarität: Mitläufer der Gewalt
REUTERS

Gilt das Leben eines Polizisten weniger als das eines Flüchtlings? Wer behauptet, linke Gewalt sei harmloser als rechte, hat den moralischen Kompass verloren.

Seite 1 von 33
ironbutt 13.07.2017, 15:11
1. Genau so sieht es aus

Extremismus - insbesondere gewlttätiger - ist immer eine Gefahr. Dagegen muss man konsequent und ohne Ansehen der politischen Ideologie vorgehen.

Beitrag melden
komischer-kauz 13.07.2017, 15:12
2. Gewalt ist Mist

...egal aus welcher Richtung. Und explizit auch Gewalt gegen unsere Wohnungen, oder unsere Autos. Und erst recht gegen Polizisten.

Tatsächlich wird in Deutschland ein Unterschied zwischen linker und rechter Gewalt gemacht. Das darf schlicht nicht sein.

Beitrag melden
rambo.rammbock 13.07.2017, 15:15
3. Genau so ist es

Polizisten und andere Staatsvertreter werden, so sagte es ein Beobachter bei "Lanz", von diesen Elementen entmenschlicht, zur Sache degradiert und daher zur "Vernichtung" freigegeben.
Vorläufer und geistige Brandstifter sind ganz bestimmte Kreise und Personen bei den Linken und Grünen.
Nur werden die nicht geächtet, sondern können nicht selten ungehindert ihren Gedankenwust in "Gesprächsrunden" des deutschen Fernsehens loswerden.
Würden rechte so über Asylbewerber sprechen, käme das SEK.

Beitrag melden
mlehn 13.07.2017, 15:17
4. Wahlkampf-Stand der Grünen bei uns vor der Uni

Der "Gag" des Wahlkampfstandes war Dosenwerfen auf Bilder mit Menschen. Daneben ein Plakat mit "Triff deinen Rechtspopulisten".

Also gegen Rechtspopulisten darf man gerne wettern und toben. Aber muss man so einen Stand kurz nach dem Wochenende in Hamburg machen. Die Analogie zwischen "Bälle auf Dosen mit Menschengesichtern zu werfen" und "Steine auf Menschen" ist doch irgendwie nicht so einfach von der Hand zu weisen.

Aber die Grünen haben ja die Moral-Hoheit. Wie hätten die aber auf einen Stand einer anderen Partei wie der FDP oder CDU mit "Triff deinen Grünen" oder "Triff deinen Links-Extremisten" reagiert?

Beitrag melden
m.s.schneider 13.07.2017, 15:19
5.

Komischerweise höre ich sehr viel mehr Stimmen, die fordern, dass man so hart wie möglich ('erschießen' kommt gerne mal vor) vorgeht und komischerweise richtet sich das nicht nur gegen die Gewalttäter rund um G20, deren Zusammensetzung vollkommen heterogen war, sondern gegen linkes Denkes im Allgemeinen. Kommen wir an in der Gesinnungsgesellschaft mit Foren-Tribunalen?

Beitrag melden
flaviussilva 13.07.2017, 15:19
6. Volle Zustimmung !

Vielen Dank Herr Fleischhauer,

wie sooft haben Sie mit Ihrem Beitrag den Nagel auf den Kopf
getroffen. In jedem anderen Beitrag konnte man den Versuch
lesen diese Verbrecher zu verharmlosen oder Verständnis für
sie aufzubringen.

Mit freundlichen Grüßen

Jochen Katsch

Beitrag melden
ede-wolff 13.07.2017, 15:20
7. Bingo!!!

JF hat wieder mal ins Schwarze getroffen! Insbesondere die seit Jahren selbstverständliche und nicht mehr hinterfragte Duldung sogenannter autonomer Zentren ist eine offene Kapitulation des Rechtsstaats vor Gruppen, die das Gewaltmonopol des Staates nicht akzeptieren. Über die Reichsbürger, die das genauso tun, ist die Erregung groß. Ich versuche gerade mir vorzustellen, wie die Öffentlichkeit reagieren würde, wenn es statt der Roten Flora eine Braune Flora gäbe, deren Weiterbestehen in Koalitionsverträgen vereinbart wurde.

Beitrag melden
jayjayjayjay 13.07.2017, 15:21
8. Is schon lustig

Seit ein paar jahren hagelts regelmäßig verfassungsbeschwerden gegen den leitenden Beamten in Hamburg, ebenfalls wird bürgern verschiedener Städte immer öfter Verfassungsbeschränkungen zugemutet, niemand scheint das zu stören aber sobald individuen verschiedenster couleur das selbe gewalttätige Verhalten angelastet wird heißt es Mitläufer...

Beitrag melden
gmxmathematicus 13.07.2017, 15:22
9. Vollkommen richtig

Herr Fleischhauer hat vollkommen recht. Proteste und Demonstrationen sind richtig, und ich werde das Recht auf "Abendspaziergänge" durch ostdeutsche Innenstädte genauso verteidigen wie G20-Proteste. Wer aber dabei Gewalt ausübt oder auch nur androht, gehört entfernt und schlimmstenfalls auch weggesperrt. Es ist auch endlich mal an der Zeit, sogenannte Autonome als das zu bezeichnen, was sie seit über 30 Jahren sind: Linksradikale und/oder anarchistische Schlägertrupps.

Beitrag melden
Seite 1 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!