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Lkw-Konvoi: Deutsche Hilfsgüter in der Ukraine angekommen
DPA

Heizungen, Decken, Kleidung: Deutsche Hilfsgüter haben mit einem Lkw-Konvoi die Westukraine erreicht. Von dort werden sie in die Krisengebiete gebracht. Entwicklungsminister Müller will einen Teil der Lieferung selbst übergeben.

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sandkuhle 07.10.2014, 14:10
1. Wirklich Charkow ?

Liegt da nicht ein Übermittlungsfehler vor? Wenn nicht dann sind Hilfslieferungen dorthin wirklich nötig?
Ich kenne Charkow durch mehrmalige Reisen ein wenig als "ganz normale Großstadt" mit mehr oder weniger intakter Infrastruktur. Die Tatsache allein, dass dort ebenfalls ähnliche Ereignisse wie auf dem Maidan in Kiew stattfanden, in allerdings weit geringerer Intensität wie eben dort, rechtfertigt m.E. nicht dorthin Hilfslieferungen in Gang zu setzen. Diese Hilsgüter werden woanders dringender gebraucht!

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fazil57guenes 07.10.2014, 15:06
2.

Mit unseren deutsche Drohnen, die zu sonst nichts zu gebrauchen sind würden wir sehr gerne die russische Grenze kontrollieren.............. Natürlich würden wir niemals Material liefern, das die Putschisten in Kiew belasten würden. Verfehlungen der Separatisten aber würden wir auf's penibelste genau dokumentieren.........

Deutschland war von Anfang des Konfliktes auf der Seite der Putsch-Regierung und zu keiner Zeit "neutral"....... Deutschland und Frankreich waren sogar im hohen Maße an diesem Putsch in Kiew beteiligt. Der Stunden zuvor ausgehandelte Vertrag war das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben stand und der darauf folgende Putsch und die Regierung wurde postum anerkannt.

Deutschland ist als "Beobachter" einer OSCE Mission gänzlich ungeeignet und bereits negativ belastet und es gilt, eine deutsche Beteiligung zu verhindern . Waren es doch deutsche Offiziere, die ohne OSCE Auftrag vor Monaten in der Ukraine auf "Einladung Kiew's" unterwegs waren und später gefangen genommen wurden. Selbst Mitglieder der Bundesregierung sprachen von einer Agenten und Spionagemission. Nicht zu vergessen, wie im 2.Weltkrieg die Wehrmacht Schulter an Schulter mit den Bandera Faschisten in der Ukraine gewütet hatten.

Jetzt folgt eine Hilfsmission in Gebiete, die überhaupt nicht betroffen sind und das keinerlei Hilfe bedarf. Die gleiche Hilfsmission hätte vom Bedarf her auch nach Bulgarien oder Rumänien gehen können. Aber dort sind ja keine Faschisten an der Regierung beteiligt und dort hatte die "Wehrmacht" nicht soviel verbündete, wie unter den "Stephan Bandera" Jüngern. Ich war erst vor einer Woche bei meiner Ehefrau in Saporoschje. Es war genauso wie in den letzten 4 Jahren vorher..................... Alles beim Alten. Alles geht seinen gewohnten Gang. Hilfe benötigen die "Opfer" im Donbass. Hilfe bedürfen die Menschen, die von ihrer eigenen Armee bombardiert werden.

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tfl850 07.10.2014, 15:10
3. Eine wichtige Info fehlt hier jedoch

Die Hilfsgüter gehen nicht an die Menschen die diese am notwendigsten brauchen, sondern nur in die Gebiete die von Kiew bestimmt und kontrolliert werden.

Wir könnten den Konvoi wohl am bessten gleich in die Garage eines Kiew treuen Oligarchen entladen.

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tschautsen 07.10.2014, 15:43
4. Traut SPON zu berichten,

dass die Hilfsgüter NICHT in Gebiete gelangen sollen, die von den Separatisten kontrolliert werden? Oder ist dass keine Meldung in einem deutschen Medium wert?

Wurde übrigens von Kiew so bestätigt, wobei da weiß auch meist nicht die Linke, was die rechte tut und sagt... Na denn...

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hazerlee 07.10.2014, 15:50
5. Gute Sache!

Nur zu Befürworten - und trotzdem wird hier bald wieder der Putin-Fanboy-Stuhlkreis auftauchen und gegen die EU und v.a. die USA wettern - und die Annexion der Krim und die kämpfenden russischen Soldaten auf fremdem Staatsgebiet völlig ausblenden...

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hazerlee 07.10.2014, 15:51
6. Gute Sache !

Hilfe für die Notdüftigen ist nur zu befürworten - und trotzdem wird hier bald wieder der Putin-Fanboy-Stuhlkreis auftauchen und gegen die EU und v.a. die USA wettern - und die Annexion der Krim und die kämpfenden russischen Soldaten auf fremdem Staatsgebiet völlig ausblenden...

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paul-48 07.10.2014, 16:20
7. Gesamte Barmherzigkeit durch Deutschland.....

in Person von Entwicklungsminister Müller! Nicht zu vergessen polnische Spediteuere, wie auf dem Bild zu sehen, die letztendlich die Hilfsgüter transportiert haben!
Das Ganze kann man auch als PLAGIAT der beiden RUS-Aktionen betiteln UND Müller hatte seinen Auftritt!
Interessant wäre zu wissen, wo und bei wem verbleiben diese Hilfsgüter, abgesehen von der kommenden Dienstag folgenden PR-Show des H. Müller?

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Sauerländer 07.10.2014, 16:35
8. zu 3. und 4.

Zum einen werden wohl auch Hilfsgüter in den Regionen benötigt, die umkämpft waren, nun aber wieder unter Kontrolle der Regierung sind. Zum anderen wurden doch die russischen Hilfslieferungen ebenfalls lediglich in das von Separatisten kontrollierte Gebiet verbracht.
Ich kann nun wirklich nicht nachvollziehen, warum diese Hilfslieferung derart kritisiert wird, wenn doch die russischen Hilfslieferungen doch so notwendig waren bzw. sind.

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rittal 07.10.2014, 18:51
9. Zielgebiet...

Der Lieferungen sollten m. E. n. Gebiete, die am stärksten vom Bürgerkrieg betroffen wurden, sein. Ich habe starke Zweifel, dass die Einwohner von Dnepropetrowsk die humanitäre Hilfe dringender benötigen als der zerbombte Donezk.

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