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Machtwechsel in Duisburg: SPD-Mann Sören Link gewinnt OB-Stichwahl
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Duisburg hat einen neuen Oberbürgermeister: SPD-Kandidat Sören Link setzte sich bei der Stichwahl klar mit knapp 72 Prozent durch. Allerdings fiel die Wahlbeteiligung sehr schwach aus. Der 36-Jährige tritt damit das Erbe seines abgewählten CDU-Vorgängers Adolf Sauerland an.

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vincent1958 02.07.2012, 09:46
1. Leider..

Zitat von sysop
Duisburg hat einen neuen Oberbürgermeister: SPD-Kandidat Sören Link setzte sich bei der Stichwahl klar mit knapp 72 Prozent durch. Allerdings fiel die Wahlbeteiligung sehr schwach aus. Der 36-Jährige tritt damit das Erbe seines abgewählten CDU-Vorgängers Adolf Sauerland an.
..kann Herr Link die Fehler von Herrn Sauerland nicht wieder revidieren.Protzige Bauwerke wie "Innenhafen"Einkaufscentren mit "vergoldeten"Fassaden in der Fussgängerzone.Millionen Falschausgaben für Protz und Prunk in einer Arbeiterstadt deren Bevölkerung gerade mal die Kaufkraft für ALDI hat!

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pacificatore 02.07.2012, 10:18
2. Milchschnitten ohne Erfahrung in der Wirtschaft sollen regieren

Link machte sein Abitur 1995 am Kopernikus-Gymnasium in Duisburg-Walsum. Nach seinem Grundwehrdienst arbeitete er als Praktikant beim damaligen Landtags- und jetzigen Bundestagsabgeordneten Johannes Pflug. 1998 begann er eine Ausbildung bei der Bezirksregierung Düsseldorf, die er 2001 als Diplom-Verwaltungswirt abschloss. Bis zum 2. Juni 2005 war er dort in der Schulabteilung tätig und für Personalangelegenheiten von Lehrkräften an Gesamtschulen zuständig.

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ghibli 02.07.2012, 11:01
3. Und jetzt?

Zitat von pacificatore
Link machte sein Abitur 1995 am Kopernikus-Gymnasium in Duisburg-Walsum. Nach seinem Grundwehrdienst arbeitete er als Praktikant beim damaligen Landtags- und jetzigen Bundestagsabgeordneten Johannes Pflug. 1998 begann er eine Ausbildung bei der Bezirksregierung Düsseldorf, die er 2001 als Diplom-Verwaltungswirt abschloss. Bis zum 2. Juni 2005 war er dort in der Schulabteilung tätig und für Personalangelegenheiten von Lehrkräften an Gesamtschulen zuständig.
Und, was sagt uns das jetzt?

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Guitar Frank 02.07.2012, 11:01
4. Parteien Proporz hat gesiegt

Herr Link ist mit den etwa ein Fünftel aller Stimmberechtigten in Duisburg gewählt worden. Dies konnte nur geschehen weil die SPD alle Versuche einen überparteilichen Kandidaten aufzustellen erfolgreich torpediert hat, vor allem vom Innenminister des Landes NRW Ralf Jäger, gebürtiger Duisburger. Die Duisburger SPD hat in 30 Jahren Regentschaft soviel politische,städtebaulichen,kulturpolitischen Schaden angerichtet, das die Kommentarzeile nicht ausreicht um dies alles wiederzugeben hier ein paar Beispiele aus der Kulurpolitik : Theater am Marientor, wo schon bei der Unterzeichnung mit Stella AG abzusehen war das diese Pleite gehen wird, dafür haben wir jetzt ein Musical theater das die Duisburger jedes Jahr mit Millionen Beiträgen unterstützen müssen oder eine Oper am Rhein die viele Millionen kostet, aber im Verhältnis wenig benutzt wird bzw.nicht richtig an die Bürger gebracht wird . Die angestellten Musiker und Schauspieler leisten aber zum Teil eine ganz hervorragende Arbeit und dies vor allem aufgrund ihrer Eigeninitiative. Trotzdem haben Initiativen die mehr die lokalen Bereiche abdecken überhaupt keine Mittel zur Verfügung. Aber vor allem hat diese SPD zu verantworten das es keine politische Kultur hier gibt, die Parteibuchgefälligkeiten, Versorgung der SPD Apparartschiks in den städtischen Gesellschaften( selbst in den mittleren und unteren Besoldungsgruppen ging nicht ohne SPD Parteibuch ) usw.pp. Andere Denkansätze wurden konsequent eliminiert. Dies wird nun wieder eingeführt werden und ich denke mit Grausen daran, was nun aus meiner Heimatstadt wird.

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ghibli 02.07.2012, 11:24
5. --

Zitat von Guitar Frank
Herr Link ist mit den etwa ein Fünftel aller Stimmberechtigten in Duisburg gewählt worden. Dies konnte nur geschehen weil die SPD alle Versuche einen überparteilichen Kandidaten aufzustellen erfolgreich torpediert hat, vor allem vom Innenminister des Landes NRW Ralf Jäger, gebürtiger Duisburger. Die Duisburger SPD hat in 30 Jahren Regentschaft soviel politische,städtebaulichen,kulturpolitischen .....
Und gegen all diese Missstände konnte Herr Sauerland seit 2004 nichts unternehmen?

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pacificatore 02.07.2012, 11:25
6. Das sagt uns,

Zitat von ghibli
Und, was sagt uns das jetzt?
der 'Junge Mann' ist voll in der Hand der Mehrheitsfraktion. Es regiert also der 'Starke Mann' in Duisburg. Und wer ist das?

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labudaw 02.07.2012, 11:30
7. Ach - und trotzdem können die Nicht-Aldi-Läden sich alle gut

Zitat von vincent1958
..kann Herr Link die Fehler von Herrn Sauerland nicht wieder revidieren.Protzige Bauwerke wie "Innenhafen"Einkaufscentren mit "vergoldeten"Fassaden in der Fussgängerzone.Millionen Falschausgaben für Protz und Prunk in einer Arbeiterstadt deren Bevölkerung gerade mal die Kaufkraft für ALDI hat!
halten - irgenwas stimmt doch an ihrer Aussage nicht.

Duisburg ist der beste Ort um aufgehängt zu werden (in Anlehnung an einen Plakatkleber)

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schalksnarr 02.07.2012, 12:14
8. Antwort an Guitar Frank

72% der Wählerstimmen ergeben weniger als 1/5 der Wahlberechtigten? Das bedeutet 100 % der Wählerstimmen, die sicher auch ein überparteilicher Kandidat nicht erreicht hätte ergeben etwas mehr als 1/4 der Wahlberechtigten! Auch nicht toll. Oder sollte ein überparteilicher Kandidat mehr Wähler mobilisieren können. Ich wäre in diesem Fall gar nicht mehr zur Wahl gegaangen, denn dann gibt es ja gar keine Wahl mehr. Wenn die Parteien schon alles unter sich "überparteilich" geregelt haben, wozu braucht mann dann noch einen Wähler?

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Guitar Frank 02.07.2012, 20:57
9.

Zitat von schalksnarr
72% der Wählerstimmen ergeben weniger als 1/5 der Wahlberechtigten? Das bedeutet 100 % der Wählerstimmen, die sicher auch ein überparteilicher Kandidat nicht erreicht hätte ergeben etwas mehr als 1/4 der Wahlberechtigten! Auch nicht toll. Oder sollte ein überparteilicher Kandidat mehr Wähler mobilisieren können. Ich wäre in diesem Fall gar nicht mehr zur Wahl gegaangen, denn dann gibt es ja gar keine Wahl mehr. Wenn die Parteien schon alles unter sich "überparteilich" geregelt haben, wozu braucht mann dann noch einen Wähler?
Ein überparteilicher kandidat hätte eher die vielen Gräben in dieser Stadt überbrücken können.
Herr link ist mit ca 66000 stimmen gewählt worden von 365000 Wahlberechtigten.

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