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Mali: Bewaffnete greifen Touristenhotel in Bamako an
DPA

In Malis Hauptstadt Bamako haben Unbekannte ein bei westlichen Touristen beliebtes Hotel angegriffen. Soldaten der malischen Armee und französische Soldaten sind ersten Berichten zufolge im Einsatz.

peter.di 18.06.2017, 21:06
1. Mali, die Probleme und die Lösung in Aussicht(?)

Auszüge aus der Wikipedia über Mali (Quellen dort): "Rein rechnerisch hätte Mali bei konstant bleibendem Wachstum im Jahre 2050 61,3 Millionen Einwohner,[67] was angesichts der ökologischen Voraussetzungen undenkbar ist. Somit befindet sich das Land auf dem Weg „in ein Desaster“[71] von größeren sozialen, demographischen und ökologischen Krisen" .... "Das Land liegt im Index der menschlichen Entwicklung auf dem 175. Platz.[6]" ... "Die malische Gesellschaft war bis zum Ausbruch der Rebellion von Respekt gegenüber Andersgläubigen geprägt, doch hat religiöse Verfolgung in der jüngsten Vergangenheit stark zugenommen.[96]". --- Aber zum Glück ist ja jetzt auch unsere Bundeswehr vor Ort und löst die Probleme dieses Landes und damit dann auch die Fluchtursachen.

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Papazaca 18.06.2017, 21:41
2. Mali hat viele Probleme und Islamisten nutzen das aus

Bis heute sind die Touaregs trotz vieler Friedensschlüsse nicht integriert. Dann ist das Land vom Klimawandel stark betroffen. Und es bildet die Probleme vieler afrikanischer Länder ab: Unfähige politische Klasse, hohe Geburtenrate, Unterentwicklung und Armut. Mali ist dazu ein koloniales Konstrukt, das Probleme hat, eine ureigene Identität zu finden. In diesem Vakuum agieren Islamisten. Trotzdem ein schönes Land, mit großartiger Musik. Ich habe es öfters bereist, frage mich aber, ob da nochmal hinreisen kann??

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JKStiller 18.06.2017, 21:59
3. Kollateraler Betonschaden

Im Artikel heißt es "Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen". Selbst die Bundeswehr ist schon vor Ort. Wo geballert wird, geht auch mal ein Luxusresort zu Boden. Urlaub macht da ganz sicher schon lange niemand mehr.

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fisa_thul 18.06.2017, 22:44
4. Schade um das schöne Land

Auch ich habe Mali als eins der schönsten und angenehmsten Lãnder Afrikas empfunden. Die Hauptprobleme sind typisch für viele afrikanische Länder: Hohe Geburtenrate, Kleptokratie, vollkommene Unterentwicklung in allen Bereichen und seit den 90ern aufkommender Islamismus. Von alleine wird das Land nicht auf die Beine kommen. Die paar Millionen Entwicklungshilfe kann man sich auch sparen. Wenn schon nicht aus Mitleid sollten wir schon aus Eigennutz diese extrem armen Länder aufbauen. Denn jeder 2. bis 3. aus diesen Ländern möchte nach Europa.

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ernstmoritzarndt 19.06.2017, 09:07
5. Preisfrage: Was haben Touris in Mali zu suchen?!

Jedem einigermaßen interessierten bundesdeutschen Zeitungsleser ist bekannt, daß es in Mali an allen Ecken "knallt und kracht". Warum muß man da dann noch als Tourist hinreisen? Genauso kann ich nach Afghanistan oder in den Jemen fahren. Natürlich ist es schön grauselich, wenn ich dann im Kreise meiner akademisch gebildeten Freunde (Lehrer, Richter, Ärzte usw.) die heimlich mit dem iPhone oder sonstwas aufgenommenen Bilder zusammen mit meinem Bericht über erschütternde Vorgänge und die Blütenpracht in Djungel präsentiere. Vielleicht werde ich dann ja von den Freunden auch noch als Held gefeiert. Gleiches gilt für bestimmte Unruhegebiete in Südostasien. Da hat die Bundesregierung mehrfach irgendwelche Abenteuerurlauber schon freigekauft. Welche Begründung gibt es für derartige finanzielle Aufwendungen? Ich begebe mich sehenden Auges in große Gefahren und erwarte, daß der alles umsorgende Sozialstaat die Dinge wieder in meinem Interesse glattzieht?

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bushrat 19.06.2017, 10:31
6. @ Number 5

Vielleicht mal den Artikel lesen und nachdenken WER genau in diesem Resort war.

Auch ich lebe in einem afrikanischen Land. Und arbeite da. Wenn dann mal ein langes Wochenende ist fliegen wir nicht zum Urlaub ins sichere Mallorca.

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Beccaria 19.06.2017, 10:35
7. Wirklich schade um das Land

Die Grundprobleme Malis sind von zwei Foristen (offenbar Landeskennern) angesprochen: Hohe Geburtenrate ( kein Geber hat dafür Hilfsprogramme, auch unser EZ-Schmidt nicht) und vor allem die kleptokratische politische Kaste. (Der derzeitige Präsident IBK ist der schlimmste seit Traoré) Aber man muss sich nur die Villen dieser Kaste in Montreuil-sur Seine anschauen. Mehr EZ für Mali wird nur dort die Immobilienpreise erhöhen.

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lilioceris 19.06.2017, 13:57
8. Nein, man muss nicht

Zitat von Beccaria
Die Grundprobleme Malis sind von zwei Foristen (offenbar Landeskennern) angesprochen: Hohe Geburtenrate ( kein Geber hat dafür Hilfsprogramme, auch unser EZ-Schmidt nicht) und vor allem die kleptokratische politische Kaste. (Der derzeitige Präsident IBK ist der schlimmste seit Traoré) Aber man muss sich nur die Villen dieser Kaste in Montreuil-sur Seine anschauen. Mehr EZ für Mali wird nur dort die Immobilienpreise erhöhen.
Landeskenner sein. Diese Grundprobleme sind jedem, der sich damit beschäftigt, bekannt.
Die Frage ist nur, ob Waffengewalt hier hilft. Geld dort hineinpumpen um jeden Preis wird überhaupt nichts bringen. Unsere Regierung scheint jetzt auf dem richtigen Weg zu sein. Sinnvoll wäre ein Zusammenspiel aller nichtafrikanischen Staaten bei der Hilfe für diesen Kontinent.Aber das ist Utopie, da jeder versucht, seine wirtschaftlichen Interessen zu wahren.
Und mit Trump haben wir jetzt einen Vertreter an der Backe, der dieses Verhalten, wo auch immer , durchzusetzen versucht.
Arme afrikanische Bevölkerung ! Und wir dürfen uns schon auf diese menschliche Sturmflut, diesen Tsunami, freuen.

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