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Militärgespräche: Südkorea will mit Nordkorea reden
DPA

Die Situation auf der koreanischen Halbinsel ist angespannt: Der Norden provoziert mit Raketentests, der Süden reagiert mit Drohungen. Doch nun will Seoul es mit deeskalierenden Gesprächen versuchen.

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e-dirk 17.07.2017, 08:27
1. Endlich!

Vorausgeschickt: Ich glaube das "der Dicke", wie er hier im Westen oft tituliert wird, schon lange nicht mehr der Herr im eigenen Haus ist, sondern "nur" ein Marionette des nordkoreanischen Militärs.

Endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Man kann nur hoffen, das das Militär das gesprächsangebot annimmt. Auf jeden Fall darf der Südkorea ( und der Westen) die Gespräche, so sie denn stattfinden, nicht im Vornherein mit Maximalforderungen zu torpedieren. Hier ist Diplomatie in höchste Vollendung gefragt.

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stadtberger 17.07.2017, 08:41
2.

@ e-Dirk
Auf jeden Fall kann man sich am "kleinen Dicken" gut reiben, egal was er gesagt oder getan haben (soll)

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Atheist_Crusader 17.07.2017, 08:46
3.

Zitat von e-dirk
Vorausgeschickt: Ich glaube das "der Dicke", wie er hier im Westen oft tituliert wird, schon lange nicht mehr der Herr im eigenen Haus ist, sondern "nur" ein Marionette des nordkoreanischen Militärs. Endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Man kann .....
Sie lassen das so klingen, als ob es vorher nie Gespräche gegeben hätte. Als ob Nordkorea ein Ausbund an Vernunft sei und bisher einfach nur Niemand mit ihnen reden wollte.

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stefan.martens.75 17.07.2017, 09:10
4. Bahnbrechende Strategie

Reden!
Wer hätte das gedacht, dass diese uralte Strategie zur Konfliktbewältigung tatsächlich eine Wiedergeburt erfährt. :-)
Könnte selbst die USA mal drüber nachdenken.
Reden ist kein Zeichen von Schwäche und keine Kapitulation.
Aber lieber einen Atomkrieg riskieren bevor man sich die Blöße von Gesprächen gibt ist eindeutig ein Zeichen von arroganter Dummheit.

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rainer_daeschler 17.07.2017, 09:16
5. Wechselwirkung

Zitat von e-dirk
Ich glaube das "der Dicke", wie er hier im Westen oft tituliert wird, schon lange nicht mehr der Herr im eigenen Haus ist, sondern "nur" ein Marionette des nordkoreanischen Militärs.
Das ist zu einfach gedacht. Das Militär ist die zentrale Macht um Nordkorea zu regieren. Kim Jong-un braucht es um als "Oberster Führer" an der Spitze zu bleiben und das Militär und die Oberschicht brauchen ihn, um ihre Position und Privilegien zu behaupten.

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moistvonlipwik 17.07.2017, 09:20
6.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob Nordkorea mit Südkorea reden möchte. Und wenn ja, worüber.

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loeweneule 17.07.2017, 09:24
7.

Zitat von moistvonlipwik
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob Nordkorea mit Südkorea reden möchte. Und wenn ja, worüber.
Kimchi-Rezepte?

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laufwumf 17.07.2017, 09:37
8. Danke

Klar doch: wir glauben im Ernst, dass jemand, der seinen eigenen Onkel mit einer FLAK totschießen lässt, ein feiner Verhandlungspartner für uns sein kann.
Menschenrechte irgendwo in der Nähe des Erdmittelpunkts untergebracht, oder was?

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helgeharder 17.07.2017, 09:50
9.

Zitat von e-dirk
Endlich ein Schritt in die richtige Richtung. Man kann nur hoffen, das das Militär das gesprächsangebot annimmt. Auf jeden Fall darf der Südkorea ( und der Westen) die Gespräche, so sie denn stattfinden, nicht im Vornherein mit Maximalforderungen zu torpedieren. Hier ist Diplomatie in höchste Vollendung gefragt.
Vielleicht sollten Sie sich ein wenig mit der jüngeren Geschichte beschäftigen. Gespräche mit Nordkorea gab es zuhauf, sogar Abkommen wurden geschlossen, z.B. über die Schließung des Atomreaktors. Das Problem: Sobald Nordkorea das bekommen hat, was es wollte, dauerte es ein, zwei, Jahre, und man fuhr den Atomreaktor wieder hoch, weil man erneut "verhandeln" wollte.

Oder anders gesagt: Nordkorea hält sich nicht an geschlossene Vereinbarungen. Da ist es dann äußerst schwierig, auf diplomatischem Wege etwas zu erreichen.

Versuchen soll man es natürlich, aber es ist ja nicht so, als hätte man das nicht x-mal versucht.

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