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Mögliche Grenzkontrollen: SPD-Innenminister entsetzt über CSU-Pläne zur Flüchtlingspo
DPA

Steigende Asylbewerberzahlen entfachen heftigen Streit in der Flüchtlingspolitik. Die CSU fordert Kontrollen an der Grenze zu Österreich und bringt damit die Sozialdemokraten gegen sich auf.

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Whitejack 09.09.2014, 17:13
1.

Haben die Bayern ein Problem mit Österreich? Erst die Rachemaut und jetzt Grenzkontrollen?

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larry_lustig 09.09.2014, 17:16
2. Naja lammentieren können beide Seiten

Die CSU stellt Forderungen, die eh nicht umgesetzt werden, um Wähler zurück zu gewinnen, die an die AFD verloren gegangen sind.

Die SPD geifert, kann aber keine Lösung bieten, brauchen die Politiker ja auch nicht, denn sie verschwenden ja Steuer- und Sozialgelder und ihre Diäten (inkl. Erhöhungen) sind ja sicher.

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rakatak 09.09.2014, 17:17
3.

Es nutzt nichts die Augen zu verschliessen und tatenlos zuzusehen, wie die ungesteuerte Einwanderung nicht qualifizierter Menschen von Jahr zu Jahr zunimmt. Irgendwann in naher zukunft werden die Probleme eh so groß werden, dass die Grenzen wieder zu gemacht werden müssen. Warm also keine rechtzeitigen Kontrollen.

Gutmenschlicher Idealismus, der am allerliebsten die ganze Welt zu uns einladen möchte, aber die Folgen nicht bedenkt, gefährdet das friedliche Zusammenleben in unserem Staat.

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TangoGolf 09.09.2014, 17:19
4. Nun ja,

prinzipiell geht es der CSU ja lediglich um die Einhaltung bestehender Abkommen - ein weiterleiten von Flüchtlingen nach Deutschland seitens Österreichs ist danach eigentlich nicht möglich.

Dass die SPD darüber entsetzt ist, ja, das wundert nicht.

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olli0816 09.09.2014, 17:20
5. Wir sollten die Disskussion mal ehrlich führen

Ich habe letzte Woche in unserer monatlichen Kleinstadtzeitung (10.000 Einwohner) gelesen, dass der Bürgermeister der Nachbarstadt mit 40.000 Einwohner darum bittet, Wohnraum zur Verfügung zu stellen, da sie mit wöchentlich ca. 10 Neuzugängen einfach nicht mehr zurande kommen. Das kann ich sehr gut verstehen, da Wohnraum in Südbayern recht knapp ist. Für mich heißt das, das die Behörden mit dem stetigen Zustrom der Zuwanderer zunehmend überlastet sind. Zeltstädte in Deutschland bieten sich aufgrund der Witterung nunmal nicht an.

Was sollen wir denn machen? Europa ist nicht in der Lage, so viele Leute aus der ganzen Welt aufzunehmen. Letztendlich müssen wir für uns definieren, was wir machen können und was nicht. Wenn man sich die stark steigende Anzahl der Menschen betrachtet, die alleine in Süditalien landen, dann kann man es schon mit der Angst bekommen. Afrika ist arm und überbevölkert und es werden dort immer mehr Menschen, die natürlich aus der Perspektivlosigkeit herauswollen. Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland lösen das Problem natürlich nicht und sind für mich hilflose Maßnahmen eines immer größeren Problems, für das wir hier keine Antwort haben. Mir wäre es lieber, wenn sich die europäischen Länder einmal zusammensetzen und beraten, wie man mit dem Flüchtlingsstrom umgehen möchte. Dazu gehört auch, die Grenzländer wie Italien oder Spanien nicht alleine zu lassen und so zu tun, als gäbe es die dortigen Einwanderer für Deutschland nicht. Einige kommen davon ja doch zu uns und einen gewisser Teil wird dann dorthin abgeschoben, bis das sie wieder hier sind. Warum stellt sich die Politik nicht endlich mal dieser Frage und arbeitet ein Konzept aus, was wir willens sind zu tun und auch, wo unsere Grenzen sind?

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Atheist_Crusader 09.09.2014, 17:21
6.

Allein die Benutzung des Wortes "Flüchtling" ist völlig unangebracht. Wenn man sich mal betrachtet, wie selten tatsächlich ein Konflikt endet und das Land wieder zur sicheren Heimreise freigegeben werden kann, sind Flüchtlinge faktisch nur eine andere Art von Migranten.
Präziser: Eine Sorte, bei der man sich noch weniger darum schert, ob sie in die Kultur des Gastgeberlandes passen oder auch nur mit grundlegenden Gesetzen und sozialen Regeln übereinstimmen. Denn sie gehen ja irgendwan wieder. Zwinker, Zwinker.

Redet doch mal endlich Klartext. Kaum ein Deutscher hat ein Problem damit Leuten zu helfen die tatsächlich in Not sind. Sie finden es nur nicht witzig, wenn das als Hintertür genutzt wird, um einfach weiter sinnlos Menschen ins Land zu holen, ob die nun hier sein sollten oder nicht. Und bei all dem Integrationsversagen der letzten Jahrzehnte brauchen wir ganz sicher nicht NOCH mehr Leute hier, die zwar den Wohlstand und die Sicherheit genießen wollen, aber ansonsten leben wollen wie in ihrem Heimatland, inklusive Patriarchat, Genitalverstümmelung und sonstigem Mist.
Und es ist eine Frechheit, Menschen die so hirnlose Zuwanderung ablehnen und als Gegenleistung für ihre gastfreundschaft nur die Einhaltung gewisser Spielregeln einfordern, immer wieder in die rechte Ecke zu drängen.

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finnegan 09.09.2014, 17:31
7. Ein...,

oder zwei Mal einfach ein Boot aufbringen, die Menschen mit Wasser und Essen versorgen und dann das Boot zurück an die afrikanische Küste eskortieren. Die Nachricht, dass das Schleppergeld verloren ist, sollte das Problem lösen.

So macht's Australien mit den Boatpeople, warum sollte das in Europa nicht funktionieren?

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münchen_giesing 09.09.2014, 17:32
8. Naivität

"Statt in populistischer Form eine Abschottungspolitik zu propagieren, müssen wir als Gesellschaft alle Kräfte bündeln, um bedrohten Menschen eine schnellstmögliche Aufnahme in unserem Land anzubieten" - Wie viele Menschen in Afrika leben in Armut? Ein paar hundert Millionen? Und die will man alle aufnehmen? Wie naiv ist das denn? Manchmal habe ich das Gefühl, dass mal wieder "die ganze Welt am Deutschen Wesen genesen soll". Diese mal jedoch von der anderen politischen Seite. Wir werden nicht alle Probleme bei uns lösen können !
Der richtige Weg liegt
a) in der Stabilisierung der nordafrikanischer Länder. Der Westen und die Golfstaaten haben die Verrückten in Syrien, Libyen, etc. stark gemacht. Das muss aufhören.
b) Unterbringung von Flüchtlingen in der Region. Nur dadurch kann man Militanten klar machen, dass ethnische Säuberungen nicht akzeptabel und nicht von Dauer sind. Alle denjenigen, welche Flüchtlingszahlen aus der Türkei zitieren und damit begründen, dass nun zusätzliche Menschen zu uns kommen, sei gesagt: Die Türkei hat den Krieg gefördert, zudem ist es immer so, dass die Nachbarstaaten die Hauptlast tragen. Als Jugoslawien zerfallen ist, haben wir die Hauptlast getragen. Wie viel Flüchtlinge wurden damals vom Libanon, Syrien, Irak und der Türkei aufgenommen?
c) Die Länder werden sich wirtschaftliche nicht entwickeln, wenn die stärksten jungen Männer alle nach Europa gehen. Daher: Aufnahmestopp und Abschiebung. Gleichzeitig müssen die Länder wirtschaftliche unterstützt werden und zur Kooperation gezwungen werden. Regierungen, welche die Hilfe durch Korruption in die eigene Tasche leiten müssen auf eine schwarze Liste.
d) Fernseher gibt es in Afrika in jeder Hütte. Die EU sollte dort Sports platzieren, die über die Gefahren der Überfahrt und der Wahrscheinlichkeit der Anerkennung als Flüchtling aufklären. Ich halte es für sehr verlogen und menschenfeindlich, wenn man hier immer mehr verspricht und so immer mehr Menschen zur häufig tödlichen Überfahrt aus Afrika bringt.
e) Wenn Baden-Württemberg das alles anders sieht, kann es ja die Flüchtlinge aufnehmen. Ich bin mir sicher, dass die gut bezahlten Minister und Staatssekretäre in großen Immobilien leben. Wieso nehmen sie nicht ein paar Flüchtlinge auf und integrieren diese hierdurch sofort. Nein, es soll immer alles die "Allgemeinheit" machen. Selbst tut man sich jedoch nur durch "kluge Worte" hervor...

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maxuli 09.09.2014, 17:35
9. Uuu

Das ist doch nicht nur fremdenfeindlich von der CSU, sondern auch völlig unlogisch: Auch die CSU bestreitet doch wohl nicht, dass dort in Syrien und dem Irak ein brutales Morden und Versklaven stattfindet. Und dann wird so gehandelt, als wenn diese armen Menschen in Österreich oder Italien besser aufgehoben wären. Besonders in Italien und Griechenland gibt es ja vorbildliche Flüchtlingsunterkünfte, oder? Als christliche und soziale Union sollte man diese Herausforderung annehmen. Oder sollen wir die CSU jetzt UUU nennen, also unchristlich und unsozial? Komisch, dem Herrn Bouffier nehme ich eher eine christliche Grundhaltung ab als dem Machttaktiker Herrn Seehofer.

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