Forum: Politik
Möglicher Europawahl-Spitzenkandidat: Schulz, lass es bleiben
OMER MESSINGER/EPA-EFE/REX/Shutterstock

SPD-Politiker regen an, dass Martin Schulz als Spitzenkandidat bei der Europawahl antreten soll. Das ist keine gute Idee. Schulz hatte eine gute Zeit in Brüssel. Doch die ist abgelaufen.

Seite 1 von 4
kurpfaelzer54 16.05.2018, 16:49
1. Reisende soll man nicht aufhalten

Warum soll er denn nicht zurück nach Brüssel? Immerhin hat er sich in seinem Euro-Parlament wohl gefühlt wie die Made im Speck. Auf einen Spesenritter mehr oder weniger in Brüssel kommt es doch nicht an. Den bezahlen die Steuerzahler so oder so. Man muss das auch menschlich sehen. In Berlin ist er das Schmuddelkind mit dem eigentlich keiner mehr Politik spielen will. Lasst ihn also ziehen. Außerdem ist Brüssel näher an Würselen womit die Wochenenden im Familienkreis für den Mann gesichert wären.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
drent 16.05.2018, 16:51
2. Laßt ihn doch nach Brüssel

Da ist er bestens aufgehoben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
womo88 16.05.2018, 16:56
3. Würselen ist eine schöne Stadt!

Martin von Würselen, du hast so viel Gutes für Europa im europäischen Parlament getan! Danke! Aber nu` is` gut! Auf auf nach Würselen! Genieße deinen Ruhestand, kauf dir ein Wohnmobil, beginne mit der Imkerei oder tu sonstwas. Oder gehörst du etwa auch zu denjenigen, die unbedingt wichtig sein wollen, unbedingt Macht haben wollen ...?
Martin von Würselen, tu einfach das, was du schon immer tun wolltest und wozu du nie Zeit hattest!
Über Papst Johannes XXIII wird folgende Anekdote erzählt: "Ein junger Bischof wendet sich kurz nach seiner Weihe an Papst Johannes XXIII und sucht seinen Rat, weil er vor der hohen Würde dieses Amtes schlussendlich zurückschreckt und aus lauter Verantwortungsbewusstsein keinen Schlaf mehr findet. Er denkt, dass er dies auf Dauer nicht bewältigen könne.
Daraufhin lächelt der Papst und sagt: "Mein Sohn, als ich zum Papst gewählt wurde, bin ich erschrocken vor der Würde dieses Amtes, und ich konnte eine Zeitlang überhaut nicht mehr schlafen. Einmal bin ich doch kurz eingenickt, da erschien mir ein Engel im Traum, und ich erzählte ihm meine Not. Daraufhin sagte der Engel: 'Giovanni, nimm dich nicht so wichtig'. Seitdem kann ich wunderbar schlafen."

Beitrag melden Antworten / Zitieren
telarien 16.05.2018, 17:01
4. Früher war es besser

Da wurden ausgebrannte Politik-Brennstäbe in Brüssel endgelagert und gut war es. Allein das Martin Schulz zurückkam ist schlimm. Warum er besser dort geblieben wäre, wurde schnell nur zu klar.
Jetzt wieder zurück auf der Suche nach Pöstchen sagt Alles über den Hoffnungsträger der SPD.
Herr Schulz: verbraten sie doch einfach die angesammelten Pensionsansprüche mit Würde und privat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Newspeak 16.05.2018, 17:05
5. ...

Martin Schulz ist 62. Und hat sicher, anders als viele EU Buerger, finanziell ausgesorgt. Wie unersetzlich muss man sich fuehlen, um nicht einfach mal in Ruhestand gehen zu koennen? Er kann doch weiter Vortraege halten, Memoiren schreiben, auch das ein oder andere Europabuch. Wie lange wollen sich die Jungen in Europa, die teilweise mit 50% Arbeitslosigkeit zu kaempfen haben, noch anschauen, wie alte Menschen an ihren Stuehlen kleben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vubra 16.05.2018, 17:13
6. Warum sollte man sich Sorgen um Herrn SPD Schulz machen

bei den Parteien herrscht doch das prinzip wenn er stört wird er weggelobt, in seltenen Fällen bekommt einer auch mal ein unregelmäßiges Update (so wie unser neuer Ausenminister). Das Regelt sich alles von alleine im Kosmos Berlin-Politik, im schlimmsten Fall wird er einfach wie sein Kpllege (Gabriel) zu irgend einem Vorstand berufen um ihn zu befriedigen. Die Krähen sorgen füreinander und das oft Parteiübergreifend. Also um Schulz oder sonst einen Politiker mach ich mir keine Sorgen, selbst wenn die kassieren auch ohne Job weiter Diäten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
trex#1 16.05.2018, 17:17
7.

Ich frage mal, wer aus der SPD ein besseres BTW-Ergebnis erzielt hätte? Das schlechte Ergebnis lag nicht an der Person Schulz, sondern an der Politik der SPD. Und jetzt ohne ihn ist die SPD weiter abgestürzt
Merkel hatte doch auch das schlechteste Wahlergebnis der Union nach 1949 erzielt und ist Kanzlerin geblieben

Ist ein gescheiterter Kanzlerkandidat, der von seiner eigenen Partei vom Hof gejagt wurde, der richtige Mann für Deutschland als Nachfolger von Oettinger? Warum nicht, Oettinger war seinerzeit doch auch von seiner eigenen Partei vom Hof gejagt worden, nach Brüssel abgeschoben. Also kein Abstieg vom Papst zum Priester. Würde er gar Juncker nachfolgen, würde er tatsächlich zum Papst aufsteigen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 16.05.2018, 17:43
8.

Dieses kleben an der Macht widert einen nur noch an! Ob Merkel, Schäuble und nun Schulz, die Sypmtome sind immer die gleichen und die Ausreden ( Dienst an Deutschland oder Europa ) auch!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.schnabel 16.05.2018, 18:05
9. Martin

Zitat von trex#1
Würde er gar Juncker nachfolgen, würde er tatsächlich zum Papst aufsteigen.
S. ist ja nicht aus Brüssel abgeflogen, weil sein Stern da so gut stand. Sondern weil er selbst dort eine unwillkommene Mischung aus anmaßend und servil war. Unvergessen seine Spesenritterei samt Umverteilung an den Hofstaat und seine Vertuschungen in Sachen Luxleaks. Von denen er dann 2017 natürlich nix mehr wissen wollte, als es galt, in D. zu renommieren. Seitdem dürfte er in Brüssel noch sehr viel unwillkommener sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4