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Muslimische Flüchtlinge: Die falschen Freunde der Rohingya
REUTERS

Von Erdogan über Khamenei bis Kadyrow: Zahlreiche muslimische Autokraten missbrauchen das Leid der Rohingya, um sich selbst als Wohltäter zu inszenieren. Das Kalkül dahinter ist offensichtlich.

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sir wilfried 14.09.2017, 11:15
1.

Wenn es denen um Hilfe für ihre Glaubensbrüder ginge, hätten sie schon lange ein großes Betätigungsfeld. Hunger und Armut in Syrien, Jordanien usw. Einzig Europa hilft hier, und Erdogan bereichert sich gar an dem Geld, das wir für Flüchtlinge in türkischen Lagern zahlen.

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dliblegeips 14.09.2017, 11:25
2. Ein Bärendienst

Wenn sich nun islamische Diktatoren für die Rohingya einsetzten, wird die Argumentation der burmesische Regierung gestützt. Die Rohyngy sind nach dieser Argumentation vom Ausland gesteuerte muslimische Extremisten.
Meist kommt bei solchen Aktionen ausser lautem Getöse sowieso wenig bis nichts bei den Flüchtlingen an.

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spon-facebook-1402714339 14.09.2017, 11:31
3. "Zahlreiche muslimische Autokraten...."

Nenne ein Land das mehrheitlich muslimisch ist und nicht von einem Autokraten regiert wird....

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elveda 14.09.2017, 11:31
4. Türkische Schutzzone in Al-Bab

Zitat aus obigem Spiegel-Artikel: "Niemand spricht mehr darüber, dass die Türkei selbst ihre eigene Grenze nach Syrien nahezu vollständig abgeriegelt und mit einer Mauer gesichert hat und seit Monaten praktisch keine syrischen Kriegsflüchtlinge mehr ins Land lässt."
Wahrheit: Die Türkei hat auf eigene Faust eine Sicherheitszone in Syrien errichtet, sie reicht von Jarabulus bis Al-Bab, dorthin kann jeder syrische Flüchtling sich in Sicherheit bringen, diese Grenze ist offen und somit gibt es keinen Grund, die Grenze zur Türkei zu überschreiten.

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knok 14.09.2017, 11:33
5. Geschichte wiederholt sich

So etwas, was gerade in Myanmar geschieht, hatten wir hier in Europa 1995 auch schon. Eine Diktatur, die gestürzt wird, daraufhin aufkeimender religiöser Nationalismus, eine Weltgemeinschaft, die sich abwendet und islamistische Unterstützer aus den Golfstaaten. Wenn die Weltgemeinschaft wieder so eine unrühmliche Rolle wie damals in Srebrenica einnimmt, dann fürchte ich könnten sich noch mehr Menschen muslimischen Glaubens von unseren Idealen abwenden. Eine schärfere Verurteilung wäre zu wünschen, gerne auch mal von Seiten der chinesischen und indischen Regierung.

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rakatak 14.09.2017, 11:33
6. Separationsbestrebungen

Wenig kommt in den Medien zur Sprache, dass die Rohingya starke Separationsbestrebungen haben und ihre Provinz von Burma abtrennen wollen. Gestützt wird das durch Milizangriffe der Ro.
Ich wünsche mir da tiefere Recherche und einen sachlichen, mit objektiven Fakten basierten Artikel, so wie man das jahrzehntelang vom SPIEGEL gewohnt war.

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grand finale 14.09.2017, 11:43
7.

Welche regierung in der welt will den kein politisches kapital aus ihren wohltaten im ausland ziehen ... zynistischer artikel

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Mittelalter 14.09.2017, 11:46
8. Wieso ein Bärendienst?

Zitat von dliblegeips
Wenn sich nun islamische Diktatoren für die Rohingya einsetzten, wird die Argumentation der burmesische Regierung gestützt. Die Rohyngy sind nach dieser Argumentation vom Ausland gesteuerte muslimische Extremisten. Meist kommt bei solchen Aktionen ausser lautem Getöse sowieso wenig bis nichts bei den Flüchtlingen an.
Es könnte ja erhellend sein. Was, wenn die Regierung in Myanmar (Burma war eine englische Kollonie) Recht hat?

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Mikrohirn 14.09.2017, 11:47
9. Niemand

braucht zu glauben, dass irgendeine vertriebene Ethnie der Welt besser als die ist, die sie vertreibt - sie ist nur schlechter bewaffnet. Das beweist die Geschichte: Sobald sich die militärischen Gewichte verschieben, geht es in schnurstracks die andere Richtung (Paradebeispiel ist der Balkan).

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