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Nach Beratungen über Ukraine-Konflikt: Putin verlässt vorzeitig G20-Gipfel
REUTERS

Sie haben gesprochen, doch einig wurden sie sich nicht. Nach Gesprächen mit Kanzlerin Merkel und anderen westlichen Politikern verlässt Russlands Präsident Putin vorzeitig den G20-Gipfel. Begründung: Er müsse am Montag wieder arbeiten.

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deviet 16.11.2014, 08:52
1. Da kann der Westen wirklich stolz sein

In einer gemeinsamen Aktion ist es ihnen gelungen, den G20-Gipfel zu sprengen.
Ist die Ukraine das wichtigste Problem, was wir auf der Welt haben. Das dieses Problem angesprochen wurde, dagegen ist nichts zu sagen. Das es aber von Westen in den Mittelpunkt gerückt wurde, sehr wohl.
Was ist mit den anderen Themen, Ankurblung der Weltwirtschaft, den Klimaschutz, Ebola usw. usw.! Ist das nicht wichtiger als der Ukrainekonflikt?

Fazit dieses Gipfel wird sein: Dem Westen ist es nicht gelungen, Russland im Kreis der führenden Industrieländern zu isolieren. Im Bezug auf die Ukraine hat sich nichts geändert. Die Nichtwestlichen Industrieländer wurde vorgeführt, wie der Gipfel für die Interessen des Westen missbraucht wurde. Und, ihre Interessen negiert wurden.

Nicht zu vergessen, dass Russland das Verhalten des Westens nicht vergessen wird. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann bekommen wir die Rechnung präsentiert. Scheinbar wird immer wieder vergessen, dass es Russland ist, das über die meisten Öl und Gasreserven verfügt.

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sag-geschwind 16.11.2014, 08:57
2. EU berät über Sanktionen gegen Separatisten

Während Russland nach wie vor inoffiziell seine Finger im Spiel hat, möchte die EU nun ganz offiziell in den Krieg eingreifen.
Ich könnte für die Separatisten kein stärkeres Argument sehen, in die Arme von Mütterchen Russland zu flüchten, als die bevorstehende Isolation durch die "freie" Welt (des Geldes).

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KingTut 16.11.2014, 09:00
3. Im Gespräch bleiben und Druck aufrechterhalten

Dass der Gesprächsfaden trotz vieler Enttäuschungen nicht abreißt ist gut. Vielleicht verfehlt ja das eine oder andere Argument der westlichen Politiker trotzdem nicht seine Wirkung. Putin müsste wissen, dass die NATO sein Land in keinster Weise militärisch bedroht. Alles was hier an Eskalation geschieht, geht von ihm aus und solange dieser Zustand fortbesteht, müssen mMn auch die Sanktionen aufrechterhalten werden.

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e.pudles 16.11.2014, 09:03
4. Standhaftigkeit ist sein Motiv

Mann muss keineswegs mit Putin und seiner Politik einverstanden sein. Eines muss man ihm jedoch zugestehen. Er hält an seinen Ideen und Politik fest und lässt sich nicht darauf ein wie die meisten anderen seiner Kollegen und passt täglich bis stündlich seine Meinung einem anderen Vorsager (USA) an. Wenn man ihn so bei Interviews, oder in der Öffentlichkeit sieht kommt das Gefühl auf, dass ihm das alles am A.. vorbei geht.

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ogg00 16.11.2014, 09:05
5. kalter Krieg

ob Frau Merkel und Kollege Obama noch mal innehalten und sich auf IS und Co als Hauptgegner verständigen und endlich mit dem Quatsch gegen Russland aufhören? Oder wollen wir gerade alle wieder den Kalten Krieg? Sollen doch die Russen in der Ukraine sich Russland anschließen, was spricht dagegen außer ein Grenzziehung aus Stalins Zeiten?

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sylkeheimlich 16.11.2014, 09:06
6.

Putin muss das nötigste zur Versorgung seiner neuen Bürger im ostukrainischen Bundesstaat organisieren, da ja jegliche Unterstützung seitens Kiew für das eigene Volk eingestellt wurde. Da hat er zu tun und kanns sich nicht gemütlich machen, wie der Rest der ganzen Gauner, die da rumlungern. Ein Gauner ist dann halt schon mal abgereist, um zu "arbeiten", der Rest tut in Australien halt so als ob. Man kann eigentlich einen Film darüber drehen: Dumm und Dümmer, jetzt erst recht! Unglaublich was sich die erlauben - und zwar alle -. Die paar Dummen (leider wahrscheinlich von anderen Dummen gewählt) setzen den Frieden und die Freiheit, die wir hier in Europa haben einfach so aufs Spiel.

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sintgund 16.11.2014, 09:12
7. Russen, Ukrainer

Die "Separatisten" sind wohl größtenteils aus der Bevölkerung. Diese ist hauptsächlich russisch. Der ukrainischen Regierung geht es um die Gebiete, das Gas, nicht um die Menschen. In der Vergangenheit wurden verschiedene Völker in Staaten zusammengepresst. Das funktioniert nicht, weil Völker mehr sind, als bloße zufällige Menschengruppen. Ein Volk hält zusammen, gleich einer Familie und es will über sich selbst bestimmen.

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g32 16.11.2014, 09:16
8. Berlusoni 2.0

Die Parallelen zum letzten internationalen Auftitt Silvio Berlusconis sind nicht zu übersehen: Da mekt jemand, dass sein Stuhl draußen steht und reagiert wie ein Kleinkind, das zornig mit den Füßen auf den Boden stampft.
Muss man Prophet sein, um zu prognostizieren, dass in spätestens zwölf Monaten Russland einen neuen Präsidenten hat?

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lügenbeutel 16.11.2014, 09:19
9. Recht hat er.

Was sollen Gespräche mit Leuten, die garnicht zuhören wollen.
Die nennt man Monologe.
Dass die Putin unsinnig vorkommen ist mir schon klar.
Die wirklichkeitsfremden Schwätzer der EUSSR hätte ich von vorneherein links liegen lasssen.
Zeitverschwendung.

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