Forum: Politik
Nach Jamaika-Aus: Grüne bereiten sich auf Opposition vor
DPA

In die Regierung werden die Grünen wohl nicht gehen - trotzdem betonen sie auf dem Parteitag in Berlin ihre Bereitschaft. Für vier weitere Jahre in der Opposition gibt es auch schon Pläne.

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rudolfo.karl.von.wetterst 25.11.2017, 17:37
1. Zukunft

Die Spezialistin für neue Wähler ist KGE. Mit dem Bienen Spruch werden jetzt die Kinder ihre Eltern nötigen die Grünen zu wählen. Und das ist wichtig weil es immer weniger Insekten und Schmetterlinge gibt. Endlich jemand der sich darum kümmert. Meine Stimme hat sie bei einer Neuwahl.

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oliver_st 25.11.2017, 17:45
2. Verkehrte Welt

Grüne und CDU waren bis vor kurzer Zeit politische Gegner.
Und heute natürliche Partner?
Wer sich angesichts dieser Veränderung frägt wieso die FDP aus den Sondierungen ausgestiegen ist, hat nicht alle Tassen im Schrank!
Könnte sein dass der Wähler da auch aussteigt........ich hoffe das sogar.

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hexenbanner64 25.11.2017, 17:54
3. ?

Erst das Land und dann die Partei?Dann hätten sich die Grünen aber auch in der Flüchtlingspolitik nach der Mehrheit richten müssen!Wenn aber selbst ein Grüner OB wie Herr Palmer in Tübingen für wahre Aussagen von der eigenen Partei an die Wand genagelt wird dann ist alles gesagt!

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Herodot007 25.11.2017, 18:02
4. Kenia/Afghanistan-Koalition

Also iich werde ja nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es eine brauchbare, demokratische Mehrheit gibt:
SPD-Grün-CDU (ohne CSU).
Je nachdem, wie die Grünen sich entscheiden, könnte die SPD soagar den Kanzler stellen und die CDU würde tatsächlich mal am eigenen Lein erfahren, wie es ist, als Juniorpartner die Lorbeeren für die eigene Arbeit der Kanzlerpartei überlassen zu müssen. Und die CSU könnte in der Opposition der AfD Paroli bieten.

Mit einer Trennung der Union würde Merkel und die CDU und die CSU nämlich mal tatsächlich Verantwortung übernehmen und Verantwortung übernehmen heißt in der Politik nun mal meistens, vom Wähler damit abgestraft zu werden. Ich erinnere da nur an die Agenda 2010, die heute alle für richtig halten und für die wir in Europa beneidet werden.
Bereits 2013, als die CSU in der GroKo überflüssig war und sich dennoch machtgeil an unwichtigen Ministerien berauschte, hätte sie aus staatspolitischer Verantwortung in die Opposition gehen müssen. Vermutlich wäre die AfD dann nicht so stark geworden.
Aber stattdessen posttulieren CDU/CSU und praktisch alle Medien, dass jetzt die SPD am Zug sei.
Armes, verlogenes Deutschland!

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Freedom of Seech 25.11.2017, 18:02
5. Das war die letzte Chance für die Grünen zu regieren

Die Koordinaten der deutschen Politik haben sich nach rechts verschoben. Das wird noch deutlicher werden wenn sich Merkel verabschiedet hat. Bei zukünftigen Koalitionen werden die Grünen daher in den kommenden 10-20 Jahren keine Rolle mehr spielen.

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liberaleroekonom 25.11.2017, 18:18
6. Ist Herr Trittin intelligenzmäßig minderbegabt oder lügt er bewusst?

Könnte bitte jemand Herrn Trittin den Unterschied zwischen der "Abschaffung des Mindestlohns" und der "Entbürokratisierung der Dokumentationspflicht zum Mindestlohn" erklären. Auf dem Bezirksdelegiertenparteitag der Grünen hat er nämlich soeben wieder das Märchen erzählt, die FDP wollte den Mindestlohn abschaffen. Im Sondierungspapier festgelegt (einschließlich der ausführlichen Zustimmung durch die FDP) wurde jedoch für jedermann nachlesbar wurde: "Der Mindestlohn gilt". Der strittige Punkt lautete: "Darüber hinaus wollen wir eine Entbürokratisierung, z.B. bei Dokumentationspflichten ...".

Entweder ist Herr Trittin also intelligenzmäßig etwas minderbegabt und kennt deshalb den Unterschied zwischen Mindestlohn und Dokumentationspflicht nicht oder er lügt ganz bewusst.

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wasistlosnix 25.11.2017, 18:23
7. Braucht man die Grünen noch

Eigentlich sind es ja wichtige Themen aber eigentlich vermisse ich die Grünen nicht.
Es gibt doch keine unmenschliche Partei. Die Klimaziele wurden alle ohne die Grünen verabschiedet. Das E-Auto wird dank China kommen.
Grenzen sind nur für die Armen. Für Reiche gibt es keine Grenzen.
Auch wenn viele Flüchtlinge nach unserem Verständnis arm sind. In ihrem Land sind sie es nicht. Man kann nur hoffen das es nicht zu einer Völkerwanderung kommt. Wie mein alter Lehrer schon in den 70er sagte. "ich denke nicht das es einen 3 Weltkrieg gibt. Wir werden uns aber auf einen Nord-Süd Konflikt einstellen müßen" Auch war es schon damals klar das es mit der Rente Probleme geben wird. Was in einer Beamtenpartei keine Rolle spielt.
Auf der letzten Grünenveranstaltung , wo ich war, hat mir doch einer erzählt sein Traum wäre einmal mit einem Unimog um die Welt fahren.

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mariamadrid 25.11.2017, 18:24
8.

Aus den Grünen sind ganz vernünftige Leute geworden. Sie sind bürgerlich, staatstragend und verantwortungsbewußt. Manche sind nebenbei auch bunt und flippig, wie Claudia Roth. Das ist aber kein Widerspruch. Das ist eine liebenswerte Erinnerung an die alten Tage, als die Buben und Mädels aus den guten Häusern noch richtig rebellisch sein konnten.

Aus den Rebellen sind im Laufe langer Jahre Gutmenschen geworden. Na und?

Niemand muß vor den Grünen Angst haben. Man könnte diese Partei auch als harmlos bezeichnen. Der Grüne und die Grüne sind lieb. Sie kommen, wenn man sie ruft, egal ob Männchen oder Weibchen, fressen zahm aus der Hand, machen aber auch brav Opposition, wenn der Herr Bundespräsident auf Schloß Bellevue keinen anderen Ausweg sieht.

Bienen, Schmetterlinge und Vögel in unserem Land sollten wissen, woran sie sind. Übrigens nicht nur die Genannten, auch andere Tiere wie Igel, Wolf und Kröte haben ein Recht auf Schutz. Frau Göring-Eckardt hat die Kröten nicht vergessen, sie hat ihre Aufzählung selbstverständlich exemplarisch gemeint.

Das Eintreten für die Schwächsten in unserer Gesellschaft - und dazu gehören die Tiere ganz gewiß - ist das Privileg der Bürgerskinder. In der Jamaika-Regierung hätte der Erhalt des Staates im Vordergrund gestanden. In der Opposition ist nun eben Zeit für Tierschutz. Auch gut.

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Proggy 25.11.2017, 18:39
9. Grüne Lachnummer

"Künftig soll die Partei so stark werden, dass keiner mehr an uns vorbei kommt" lt. Anton Hofreiter .
Ähh - die Grünen existieren als Partei (mit wechselnden Namen) seit Januar 1980 - das sind fast 36 Jahre, um bei der letzten Bundestagswahl auf 8,9% zu kommen.
Wenn das in diesem Tempo so weitergeht, haben sie so um 2040 die Größe der jetzigen (noch nicht 5 Jahre alten) AfD erreicht.
Chapeaux, Herr Hofreiter für Ihren Plan!
Der Haken an dem Plan, ist lediglich, dass die anderen Parteien nicht schlafen. Was den Wähler betrifft: Wer euch 36 Jahre nicht gewählt hat, wird euch auch die nächsten 36 Jahre nicht wählen, wenn die Partei (und das Personal) sich nicht auch wählbar 'macht'.

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