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Nahles warnt vor GroKo-Ausschluss: "Einige haben sich festgerammelt"
DPA

Soll die SPD doch noch mit der Union verhandeln? Vor dem Parteitag bringen sich Gegner und Befürworter einer Regierungsbeteiligung in Stellung. Fraktionschefin Nahles warnt vor einer vorschnellen Entscheidung.

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Papazaca 07.12.2017, 09:58
1. Das wahre Thema ist Erneuerung

GroKo oder nicht ist reines Schattenboxen. Die SPD muß und wollte sich erneuern. Programmatisch und Personell. Redet davon noch jemand? Was ist da bis jetzt passiert? Schulz, der unglückliche Verlierer klebt an seinem Posten und ist ein schlechtes Beispiel.

Ich glaube, die SPD sollte beides, GroKo und Erneuerung. Aber scheinbar schafft sie das nicht. Gut, dann bleibt nur die Opposition und Erneuerung. Nur dann fangt mal bitte an.

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dingstabumsta 07.12.2017, 09:59
2. Ja Leben wir den...

...in irgendeinem dritte Welt Land, wo Regierungen trotz mehrheit keine Politik zustande bekommen? CDU und SPD wurden bei der letzten Wahl abgewählt, und ich halte es für alles andere als Demokratisch, zwei Verlierer eine Regierung bilden zu lassen! Das bestätigt die Meinung vieler Bürger in Deutschland, dass seine Stimme eben keine Veränderungen bringt, sondern nur ein austauschen von Köpfen mehr nicht! Ehrlicher wären Verhandlungen zwischen CDU und AFD, da beide Parteien sich doch sehr ähneln...nur der eine nennt sich Konservativ, der andere Rechts...wo ist da der Unterschied? Die SPD leitet damit ihren Untergang ein, den nur eine SPD als Opposition wäre Sozialpolitisch glaubwürdig, in dem sie sich zudem den Linken annäherd, um so wieder eine glaubwürdige ehrliche Sozialpolitik in unserem gescholtenden Sozialstaat zurück zu bringen.Weder Deutschland noch Europa können nicht mit einer Minderheitsregierung leben, dafür ist die Demokratie und Deutschland zu verfestigt !!

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chrisof 07.12.2017, 10:03
3. Minderheitsregierung schwarz-grün

warum tut man sich so schwer mit einer Minderheitsregierung schwarz-grün? Immerhin würde eine solche Regierung über 40% des Wahlvolkes repräsentieren.
Die SPD sollte tatsächlich die größte Oppositionspartei werden, denn so wird die AFD beherrschbar sein.
Sollte die CSU die oben benannte Minderheitsregierung stören, könnte die Fraktionsgemeinschaft CDU-CSU aufgkündigt und stattdessen die SPD in die Regierungsverantwortung eingebunden werden.

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wasistlosnix 07.12.2017, 10:06
4. Schön zu sehen

das wieder kontrovers diskutiert wird. Es kann ja nicht sein das alle innerhalb einer Partei der gleichen Meinung sind und das Feindschaften ala CSU plötzlich weg sein sollen.

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santoku03 07.12.2017, 10:06
5.

"Mit einer schnellen Regierungsbildung rechnet sie nicht. "Wir lassen uns nicht drängen und bedrängen." Die alte Große Koalition sei bei der Wahl abgestraft worden. "Ein 'Weiter so' kann es nicht geben.""
Klare Ansage, dass auch Nahles schon in Richtung GroKo unterwegs ist. SPD ade. Schade.

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bigroyaleddi 07.12.2017, 10:10
6. Da will uns wohl jemand unter Druck setzen?

Von wegen festgerammelt und so? Ich frage mich wirklich wie man sonst ein solches desaströses Wahlergebnis verarbeiten soll. Ich lehne es ab, dass die SPD jetzt den Lückenbüsser für eine Regierungsbildung spielen soll. Das würde zu noch desaströseren Ergebnissen bei den zukünftigen Wahlen führen. Die Partei hätte dann jede Glaubwürdigkeit verspielt!

Sollen sich doch mal die Typen von der fdp bewegen. Und für die Old Grand Party ist Zeit für eine Neuorientierung. Alles andere ist nicht festgerammelt, sondern politischer Selbstmord.

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bert1966 07.12.2017, 10:16
7.

Ministerpöstchen in Aussicht - und schon werden die größten "ab morgen gibt´s in die Fresse"-PotentatInnen handzahm. Dabei war man als Vorstand doch selber so schön vorgeprescht: GroKo nie wieder, niemals nicht. Wenn die SPD-Basis sich jetzt von diesem gleichen Vorstand, dem man nur kurz um den Bart gehen musst, damit er schon wieder umkippt, beschwatzen liesse, dann zeugte das von wenig Macht und Einfluss auf die eigene Parteispitze, wenig Fingerspitzengefühl und wenig politischem Sachverstand. Umkippen für die GroKo-Ministerposten eurer Teamleader - bitte nicht, ihr Wackeldackel-SPD!

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hj.binder@t-online.de 07.12.2017, 10:19
8. Haben eigentlich die Faulenzer

von Totalverweigerern (Linke, Jusos) sich mal den Bundestag genau angesehen?
Von rechtsaussen bis rechts: AfD 92 (+2 Aussteiger), FDP 80, CDU/CSU 246 = 420 von 709 = 59,23 %
Der klägliche Rest: SPD 153, Linke 69, Grüne 67 = 289 = 40,77%
Das heißt, Rechts, incl. Marktradikale können jedes soziale Schutzgesetz kippen, sei es Arbeitszeit, sei es Mutterschutz, Hilfen für arme Kranke, Rentner, Behinderte.
Niemand kann sie hindern und der sogenannte "wirtschaftliche Sachverstand" stellt jeden ruhig. Schon allein dieser Umstand macht eine Minderheitsregierung unmöglich. sie wäre das Ende vom sozialen Rechtsstaat.
Der SPD bleibt nur nutzlose Reden im Bundestag, die keiner hören will und keine Wirkung haben und ein Rumgemaule in der Opposition.
Eigentlich sind die Leute zum Arbeiten gewählt, sie verdienen ja auch nicht schlecht, ca 10-15fache des Mindestlohnes.

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jws1 07.12.2017, 10:22
9. Besser nicht

Ich kann mich noch erinnern, als Frau Merkel im Bundestag eine "Errungenschaft der GroKo" gepriesen hat. Darauf hat ein SPD-Abgeordneter mit einem Zwischenruf diese "Errungenschaft" als SPD Beitrag dargestellt. Darauf hat die Kanzlerin cool erwidert, dass ohne Sie und die CDU/CSU gar nichts durchsetzbar sei. Genau dass ist es, warum sich Koalitionspartner der CDU/CSU totregieren.

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