Forum: Politik
Nazi-Vergleiche von Erdogan: Merkel droht der Türkei - zumindest indirekt
DPA

Im Streit mit Ankara schlägt Kanzlerin Merkel eine härtere Tonart an. Sie erinnerte daran, dass Wahlkampf-Auftritte in Deutschland oder die Abstimmung über das Referendum selbst abgesagt werden könnten.

Seite 1 von 13
ackergold 20.03.2017, 18:44
1. Gangart verschärfen

Die Maxime kann doch nur lauten:

Noch ein einziges Mal ein Nazi-Vergleich und Ihr seid raus. Dann wird es in Deutschland keine türkischen Wahlveranstaltungen mehr geben.

Das ist eine klare Sprache und es liegt dann allein bei Erdogan, ob er sich an die Regeln halten will, oder die Konsequenzen des Regelverstoßes erträgt. Und zwar schweigend. Er hat es in der Hand.

Beitrag melden
ptb29 20.03.2017, 18:46
2. Entspricht es den Prinzipien des Grundgesetzes,

dass wir von Erdogan als Nazis bezeichnet werden? Klare Kante und kein Rumgeeiere, das erwarte ich von unserer Kanzlerin.

Beitrag melden
franz.uhlenhorst 20.03.2017, 18:46
3. Nicht nur daran

erinnern, sondern mal durchführen, dass die "Herrschaften" (um nicht ein anderes Wort zu benutzen) begreifen, dass das auch ernst gemeint ist.

Beitrag melden
hugahuga 20.03.2017, 18:47
4.

Diese sogenannten Heranführungshilfen sind bis 2020 konzipiert. Das Aussetzen dieser Zahlungen würde mMn nur wenig bis gar nichts bewirken. Merkel begeht - neben vielen anderen Fehlern - auch hier einen Denkfehler: Sie verharrt in deutschem Denken und verhält sich rational. Das aber versteht Erdogan nicht. Hier muss ein schnelles Umdenken erfolgen und es müssen verdeckte Maßnahmen her, die die türkische Regierung direkt treffen. Welche Möglichkeiten es da ganz konkret gibt, mag ich nicht beurteilen - dass es aber Möglichkeiten gibt, davon bin ich überzeugt. Wenn Merkel also weiter zögert - wohingegen Schulze sich lautstark und überaus populistisch äußert - dann wird sie schon lange vor der deutschen Wahl sich selbst beschäädigt haben.

Beitrag melden
pixmax 20.03.2017, 18:52
5. Die Provokationen Erdogans ...

... haben vielleicht einen Grund. Möglicherweise fürchtet er ja die Nein-Stimmen aus Deutschland und möchte eigentlich, dass das Referendum in Deutschland nicht stattfindet. Gibt es Umfragewerte?

Beitrag melden
360° 20.03.2017, 18:53
6. Beruf: Hofnarr

Im Mittelalter, einer Zeit in der bei uns die Religion Politik machte, gab es an den Fürstenhöfen den Hofnarr. Er erheiterte die hohen Leute und hatte deshalb Narrenfreiheit. Heute, dank der Technik, muss man nicht mehr physisch vor Ort sein, um mit Schabernack und allerlei Dummheiten die Leute zu unterhalten. Das geht auch von weit weg. Insofern richtig von Merkel & Co, hier nicht wirklich etwas zu unternehmen...

Allerdings schließt man mit Hofnarren keine Verträge, durch die man sich von denen abhängig macht. Das war ein folgenschwerer politischer Fehler.

Und nun zu Erdo.
Wichtig ist nicht, was er sagt, sondern was er tut. Und wie die aufgeklärte Welt darauf reagiert.
Wie schützen wir die Kurden in Syrien, im Irak vor ihm?
Wie setzen wir, vor der UNO, eine Schutzzone für die Kurden in der Türkei durch?
Wie gehen wir aktiv gegen ein Regime vor, das tausende politische Gefangene hat? Für viel weniger, haben wir Weißrussland mit Sanktionen belegt. Wieso diese doppelten Standards in Europa?

Beitrag melden
hcrb34 20.03.2017, 18:54
7. Die Abstimmung in D. absagen?

Wenn es möglich ist, dass "deutsch-türken" in unserem land gar nicht abstimmen können über Erdogans referendum, das wäre wirklich eine interessante option. Vermutlich die stärkste reaktion überhaupt. Eine faszinierende möglichkeit. Darüber würde ich gerne noch mehr hören.

Beitrag melden
heinrich-wilhelm 20.03.2017, 18:57
8. Gleiche Münze?

Wir haben ausgesprochene Geduld und Leidensfähigkeit gegenüber all diesen unverschämten Provokationen bewiesen. Und das ist auch gut so. Aber irgendwann gebietet die Selbstachtung diesem Operetten Sultan seine Grenzen aufzuzeigen. Wie wärs,die hiesigen Erdogan Türken zur Abstimmung in die Türkei( natürlich freiwillig) zu schicken und dafür all die von Erdogan inhaftierten "Terroristen" herzlich hier willkommen zu heissen? Denn offensichtlich fühlen sich all seine Anhänger hier nicht wohl. Und weshalb sollten wir diese davon abhalten ,in der zukünftigen Erdogan Autokratie ihr Heil zu finden. Wir jedenfalls brauchen diese Integrationsunwilligen in unserem Land nicht. Der sog. Wahlkampf hier
Genannt Kulturveranstaltung muss aufhören. Unsere Politik und Sicherheitsorgane haben Wichtigeres zu tun.

Beitrag melden
christa.hans 20.03.2017, 18:58
9. Die

Sie wird eben immer weiter verlegt. Erdogan greift sie zwar jetzt persönlich an und so etwas mag Frau Merkel überhaupt nicht aber letztendlich wird sie wieder klein beigeben. Im Herbst sind Wahlen und sie braucht auch die Stimmen der türkischen Bevölkerung.

Beitrag melden
Seite 1 von 13
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!