Forum: Politik
Nebeneinkünfte: Das sind die Topverdiener im Bundestag
DPA

Die Abgeordneten im Bundestag haben seit 2013 mindestens 26,5 Millionen Euro nebenher eingenommen. Vor allem Unionspolitiker verdienen gut. Prüfen Sie hier, wie viel Ihr Parlamentarier kassiert.

Seite 1 von 16
noethlich 02.08.2017, 09:12
1. Sehr bedenklich

Wie die Damen und Herren ihren Verdienst aufbessern. Wir haben zwar noch nicht ganz amerikanische Verhältnisse erreicht aber die Entscheidungsfindung kann bei dieser Art monetärer Beeinflussung getrost als kompromittiert eingestuft werden. Was nun überprüft werden müsste, ist das jeweilige Abstimmverhalten bei Entscheidungen, die für die entsprechenden Zahlenden relevant sind. Es würde mich sehr überraschen, wenn es da keine signifikante Korrelation gäbe.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reineralex 02.08.2017, 09:13
2. Etwas sarkastischer Kommentar; in eine Frage gehüllt:

Wie sehr beeinflussen diese Tätigkeiten solche Dinge, wie wir sie gerade bei der Automobilindustrie erleben? - Sprich: Geht hier Industrieschutz, vor Bürgerrechte und Gemeinwohl?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank57 02.08.2017, 09:14
3. Das ist auch gerechtfertigt!

Wer es auf sich nimmt neben dieser undankbaren und noch dazu schlecht bezahlten Aufgabe im Bundestag mehrere verantwortungsvolle Aufsichtsratsposten zu besetzen, sollte auch leistungsgerecht bezahlt werden! Schliesslich sind wir ja eine Leistungsgesellschaft und gerade in einer solchen müssen dann auch die Überstundenleister in Produktion und Dienstleistung entsprechend besteuert werden! Wer Ironie findet kann sie behalten!
B-republik!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jh2015 02.08.2017, 09:14
4. Jeder Einzelfall problematisch - in Summe unverantwortlich

Jeder Einzelfall an sich ist problematisch , in Summe unter Einbeziehung der Beeinflussung durch Lobbyistentaetigkeit und Spendengelder jedoch im Sinne einer funktionierenden parlamentarischen Demokratie unverantwortlich. Gerade bei CDU/CSU hat der Grad der Beeinflussung und ( finanzieller ) Abhaengigkeiten ein Ausmass erreicht , das eine unabhaengige Politik praktisch ausschliesst .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dasistdasende 02.08.2017, 09:19
5. Peanuts

Jeder Manager aus der freien Wirtschaft lacht sich über die Höhe dieser Zusatzverdienste schlapp. Viel wichtiger wäre mir, dass die Politiker eine gute Arbeit abliefern. Aber das kann ich oftmals nicht sehen. Siehe jetzt grade wieder Dieselskandal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeisig 02.08.2017, 09:21
6. Die bösen Politiker.

Dieser Artikel ist dazu geeignet, die ohnehin schon weit verbreitete Politikverdrossenheit zu fördern. Es wird so getan, als seien diese Nebeneinkünfte unredlich. Dabei ist Alles im grünen Bereich, kein Grund für Politikerschelte

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jjcamera 02.08.2017, 09:23
7. Neid-Artikel

Soll dieser Neid-Artikel Stimmung machen gegen Politiker? Bild-Zeitung Niveau! Wenn die jemand nicht mögen, veröffentlichen sie sein Einkommen und schon landen sie bei ihren Lesern einen Volltreffer.
Und dem linken Spektrum unserer Bevölkerung ist ein Gutverdiener grundsätzlich verdächtig. Das kann einfach nicht mit rechten Dingen zugehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
warum_nicht? 02.08.2017, 09:24
8.

Wenn ich einen Zweitjob annehme, muss ich meinen Arbeitgeber um Erlaubnis fragen und darf meinen Erstjob natürlich nicht vernachlässigen.
Zu guter Letzt greift das Finanzamt dann auch noch gnadenlos auf das Zweitgehalt zu.
Wie ist das denn so bei den Parlamentariern?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
i.b.s 02.08.2017, 09:26
9. Bei Ramsauer

hat man einen wesentlichen Betrag vergessen und zwar die Einkünfte als Präsident des Vereins der Arroganten. "Der Abgeordnete ist nur seinem Gewissen verpflichtet", so steht es in Art.38 des GG und das hatten sich die Väter des Grundgesetzes wahrscheinlich mit Sicht auf heute auch anders vorgestellt. Verringert die Anzahl der Abgeordneten auf die Hälfte oder auf ein Drittel und lasst sie richtig arbeiten, denn verdienen tun die Damen und Herren genug. Die leeren Plätze im Plenum sprechen doch für sich, was die Truppe von ihrer Arbeit hält.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16