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Nebeneinkünfte: Das sind die Topverdiener im Bundestag
DPA

Die Abgeordneten im Bundestag haben seit 2013 mindestens 26,5 Millionen Euro nebenher eingenommen. Vor allem Unionspolitiker verdienen gut. Prüfen Sie hier, wie viel Ihr Parlamentarier kassiert.

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jjcamera 02.08.2017, 09:29
10. ärmlich

26,5 Millionen? Alle 630 zusammen? Weniger als ein einziger Topfußballspieler im Jahr so nebenher macht! Das ist ärmlich.

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getraenketholi 02.08.2017, 09:30
11. Interessenkonflikt?

Wenn man von der Natur des Menschen ausgeht braucht man kein wissenschaftliches Fundament, um zu einem Ergebnis zu kommen, die wäre: im Zweifelsfall werden sich die Empfänger des Geldes für den Gebenden aussprechen und für ihn Partei ergreifen. Das Sprichwort: kleine( konkreter Fall,üppige um so mehr )Geschenke machen Freunde wäre noch anzufügen.

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kastenmeier 02.08.2017, 09:30
12.

Vielmehr als die genauen Einkünfte würden mich die Tätigkeitsdarstellungen der Damen und Herren interessieren und wieviel Zeit für Ihre Tätigkeiten aufgewandt werden muss.
Wenn die Herren Ramsauer und Riesenhuber die Öffentlichkeit mit dem lapidaren Kommentar ""Eine Schweizer Beteiligungsgesellschaft braucht keinen Zugang zur deutschen Politik" für blöd verkaufen und es Ihnen offenbar auch sch***egal ist, ob sie ein anständiges Bild abgeben oder nicht (von tatsächlichem Anstand ganz zu schweigen), wird sehr deutlich, dass es vermutlich nicht mehr reicht, Nebeneinkünfte zu veröffentlichen.
Ulla Schmidt hat ihre Nebeneinkünfte bei einem Pharmaunternehmen "form- und fristgerecht angezeigt". Ihr Tätigkeitsschwerpunkt sei zudem seit 2009 "nicht mehr die Gesundheitspolitik", sondern liege auf anderen Politikfeldern.
Glückwunsch, Frau Bundesministerin der Gesundheit a. D.. Ihr Verantwortungsbewusstsein steht dem Riesenhubers und Ramsauers in nichts nach. Bei SozialdemokratInnen m. E. noch schwerer zu ertragen als bei den Alt-Konservativen.

Man muss garnicht "von Anfang an" grundsätzlich für ein Verbot von Nebeneinkünften von Paralmentariern sein. Der vollkommen verantwortungslose Umgang der Parlamenarier selbst mit diesem Thema sollte einen m. E. jedoch dazu bringen.
Die Jungs und Mädchen sind charakterlich einfach nicht reif genug - also müssen Ihnen Nebeneinkünfte verboten werden. Die parlamentarischen Konsequenzen haben wir als Wähler selbst in der Hand (zumindest ein bisl).

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im_ernst_56 02.08.2017, 09:30
13. Was soll das?

Das Abgeordnete Nebeneinkünfte haben, ist nichts Neues. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, sofern es sich nicht um Fälle von Bestechung handelt. Die Frage ist, warum SPON dieses Thema, zusammen mit der Themenwoche um soziale Gerechtigkeit, jetzt aufruft. Glaubt der Spiegel etwa, auf den letzten Metern noch einen Stimmungsumschwung in Richtung Rot-Rot-Grün herbei führen zu können? Sorry, aber dafür hat der Spiegel nicht mehr die Meinungsmacht.

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barrakuda64 02.08.2017, 09:32
14. Köstlich!

Selten so gelacht - "Peter Ramsauer nimmt zu Anschuldigungen unseriöser Organisationen keine Stellung"! Das einzig Unseriöse was nicht nur ich erkennen kann, sind Politiker wie Ramsauer. Als Verkehrsminister nichts getaugt und bereits als Minister, gemessen an seinen politischen "Leistungen" viel zu viel kassiert, um dann in dubiosen Konstrukten (Ghorfa (arabische Handelskammern) Präsident - was soll das für ein Verein sein?). Seine Argumentation die Bezüge wären Bruttobezüge führt auch ins Leere - im nächsten Satz sagt er, das wäre nur ein Nebenjob. Für einen Nebenjob werden keine so horrenden Personalkosten oder andere nennenswerten Aufwendungen anfallen. Außerdem fällt es mir schwer, zu glauben, dass bei 50 bis 100 NEBENJOBS nicht genügend hängenbleibt und bei so einer Anzahl Nebenjobs die eigentliche Arbeit, nämlich gute, vernünftige Politik für die GESELLSCHAFT und nicht ausschließlich für das Großkapital zu machen, auf der Strecke bleibt. Die Resultate der politischen Arbeit dieser Figuren bestätigt meine Annahme weit mehr, als dass sie sie entkräftet. Wenn man sich vorstellt, dass ein "Dr." Andreas Scheuer (mit seinem "kleinen" Doktortitel einer Prager "Institution"), die personifizierte Inkompetenz, auch schon mit gut 300.000 € dabei ist, dann wundert mich nichts mehr.

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bigroyaleddi 02.08.2017, 09:32
15. Irgendwie finde ich das Ergebnis schon bezeichnend

Zwar hat die SPD auch einige Gut- und Nebenverdiener, aber dass gerade die derzeit in den Meinungsumfragen so hochgeschätzten Unionsabgeordneten so überproportional an diesen "Nebeneinnahmen" beteiligt sind, das gibt so ein Geschmäckle.

Ich will zwar jetzt keine Wählerbeschimpfung starten, aber diesen Mainstream finde ich mehr als bedenklich und einen großen Schaden für unsere Demokratie.

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peterzar 02.08.2017, 09:33
16. Transparenz ist nur Gerichtlich durchsetzbar

LobbyControl und abgeordnetenwatch sind unseriös ! - das behaupten die Gutverdiener, die nebenbei viel Geld einnehmen, die sich ihre Pöstchen und Jobs erst nach und meist aufgrund ihrer "amtlichen" ihrer Funktionen, für die sie gewählt wurden, um nach ihrem Gewissen zu repräsentieren.
Die im Unterschied zu vielen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit ihre Ruhestandsgehälter in erklecklicher Höhe erworben haben , die durch andere Einkünfte auch im Unterschied zu vielen Altersbezügen nicht geschmälert werden.
Meßt sie , wenn es denn transparent wird , an ihren Leistungen und an ihren Ausreden und Begründungen, denn daran könnt ihr ihr Gewissen erkennen!!!

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d.enkmalwieder 02.08.2017, 09:34
17. Ferienjobber...

Mhmmm... und da heißt es immer Parlamentarier ist ein alles verschlingender "Full-Time Job"- da haben einige in der CxU wohl ein überragendes Zeitmanagement, bei den Summen die genannt werden ist da die Tätigkeit im Plenum eher das "Zubrot" PS Der CSU-Kollege Gauweiler kommt hier echt gut weg. Letztes Jahr lass ich eine Aufstellung da war er mit Abstand "Top of the Pops" mit Einnahmen von >1 Million p.a.

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HubertusR 02.08.2017, 09:35
18. Ein echter Beruf neben der Politik ist wichtig, aber ...

Abgeordnete, die in der freien Wirtschaft arbeiten (müssen) sind sehr wichtig. Unsere Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles hat das z.B. wohl noch nie getan. Ebenso viele andere Bundestags-Abgeordnete (incl. der vielen Beamten). Abgeordnete, die ihr Leben lang als (unkündbare) Beamte oder gleich als (Jung-)Politiker vom Steuerzahler leben (incl. Beamten- und Politiker-Pension als kostenloser Altersversorgung) entscheiden bei fast jedem Gesetz auch über die Menschen in der freien Wirtschaft, von denen sie sich bezahlen lassen, haben aber keine Ahnung von den Job-Risiken und -mühen in der freien Wirtschaft (incl. Unternehmer/innen).

Erlaubte Nicht-Politik-Einkünfte sind auch wichtig, damit eben nicht nur Beamte und Berufs-Gewerkschafter Politiker werden. Jeder Unternehmer, jede Unternehmerin muss sich gut überlegen, was mit dem Unternehmen passiert, während er/sie auch Politik macht und was passiert, wenn er/sie nach vier Jahren nicht wiedergewählt wird. Die Beamten haben damit kein Problem. Unternehmer/innen aber sehr wohl, wenn sie wegen ihres Mandates ihr Unternehmen schließen müssten (und ihre Mitarbeiter hätten damit auch ein Problem).

Dabei rede ich natürlich nicht Lobbyisten-Vergütungen das Wort. Übrigens sind auch Berufsgewerkschafter, die Abgeordnete werden, Lobbyisten.

Was mich in der o.g. Liste der "Neben"-Einkünfte aber stört sind die "armen" Landwirte, die ähnlich der Pensionen für Beamte und Politiker vom Steuerzahler so massiv subventioniert werden, dass sie hier ziemlich weit oben in der Liste auftauchen.

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leser!!!!!!!!!!!2333 02.08.2017, 09:36
19. Steuern zahlen

Wenn man so viel nebenher verdient, sollten die Steuern auf ihre Bundestags-Diäten an unsere Steuern angepasst werden. Das sollten sie sowieso sein. Sprechen über Steuerhinterzieher und beziehen selbst deutlich mehr netto als der normale Beschäftigte.

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