Forum: Politik
Neues Führungsduo der SPD: Weit weg vom Traumstart
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der Neuanfang misslingt: Wegen des lautstarken Protests aus ihrer aufgescheuchten Partei verzichtet Andrea Nahles darauf, sofort den Chefposten zu übernehmen. Die Lage der SPD bleibt prekär.

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Ossifriese 13.02.2018, 21:51
1. Nichts

"...Sie spricht von einer 'sehr guten Lösung', mit der sie 'sehr gut leben' könne. ..."
Das ist das Geschwafel, das einem so sehr zum Halse heraushängt! Warum sagt sie nicht:
"Das habe ich mir anders vorgestellt. Aber da muss ich nun durch..." undsoweiter.
Das wäre ehrlich. Nein, es sind wieder diese hohlen Phrasen, von denen man genau weiß, das sie das Gegenteil ausdrücken, von dem, was wirklich gedacht wird. Dieser Stil prägt die Politik nicht nur der SPD, sondern der ganzen Regierung unter Merkel seit Jahren.
Aber wenn die SPD wieder glaubhaft werden will, müssen solche Papperlapp-Äußerungen in Zukunft verhindert werden. Ob das mit Frau Nahles geht?

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tanteemilia 13.02.2018, 21:52
2. Unterirdisch

Ich bin, als SPD-Mitglied, nur noch angebiedert von diesen Ränkelspielen. Mitten in dieser Phase des Durcheinanders wird der Hoffnjngsträger abserviert, der eigentlich die einzige richtige Entscheidung getroffen hat. Die SPD muss als stärkste Oppositionspartei wieder ein eigenes Profil entwickeln. Was haben wir jetzt? Eine prollige Machtfrau, die weit entfernt ist von einer guten Sachpolitik, zwei abservierte erfahrene Außenpolitiker (Gabriel und Schulz) und ein Koalitionsvertrag, der Deutschland nicht gerecht wird sowie eine AFD als stärkste Opposition. Sag mal, haben die denn noch den Schuss gehört? Ich zumindest trete aus und wähle künftig Grün.

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bennic 13.02.2018, 21:58
3. Es geht immer noch schlimmer

Was verbindet diese Parteien eigentlich? Egal was vorgeschlagen wird, es gibt dann immer die Gegner, Mahner und Bedenkenträger. Anstatt zu suchen, was verbindet und daraus die Stärke und Kraft zu ziehen, wird das trennende hervorgehoben - und auch viel lieber und fleißig von den Medien verbreitet. Nein ist immer einfacher als Ja! Oder vielleicht liegt es auch nur am Ego der meisten Politiker, die mit zunehmender Macht einfach die Bodenhaftung und den Kontakt zur Basis verloren haben. Vielleicht auch eine Kombination aus beidem. Nur kommen wir so in Deutschland nicht weiter. Keine Visionen, keine Konzentration auf das wesentliche - nur klein, klein...

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WolfThieme 13.02.2018, 22:01
4. Die da oben

Hat der SPD-Vorstand kein Gefühl mehr für die Stimmng an der Basis? Selbst ein Blinder mit Krückstock konnte doch wahrnehmen, dass es bei den einfachen Genossen, Ortsvereinen, Landesgruppen ein weit verbreitetes Unbehagen bei dem Gedanken gab, erneut eine Entscheidung über den komm. Parteivorsitz in Klausar zu fällen. Aufwachen, Nahles, Schwesig, Scholz, Dreyer: SPD in Umfrage bei 17.9 %. Wann werden sich AfD beim Aufstieg und SPD beim Abstieg begegnen? Wer lüftet zuerst den Hut? Und Dobrindt sitzt im Hofbräuhaus und lacht sich kaputt. Meine Güte. Ein Parteimitglied.

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kratzdistel 13.02.2018, 22:03
5. es hat alles seine ordnung

nicht nur eine aufgescheuchte Partei, auch die medien haben dazu beigetragen. es ist doch bekannt, dass rechtfähige vereine und Parteien eine satzung haben müssen. darin ist alles geregelt über die innere Ordnung der Partei oder eines vereines.daran hat sich Nahles gehalten. übrigens hat der vorstand sechs Vertreter nach der satzung.

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Aberlour A ' Bunadh 13.02.2018, 22:05
6. Solche Politiker braucht das Land

"Zwar will die 41-Jährige nicht einmal sagen, ob sie für oder gegen die Große Koalition ist." Politiker wie Frau Lange braucht das Land. Dabei macht sie schon einen auf Angie, bevor die Kandidatur überhaupt offiziell ist, geschweige denn sie gewählt wurde. Erstmal abwarten wie's ausgeht, dann entscheidet sie sich, ob sie für oder gegen die GroKo ist. Auf den Politikstil habe ich gerade noch gewartet. Wie sagte ein Mitforist treffend: in Bayern wird ja auch der der Markus Söder als Nachfolger des amtierenden Ministerpräsidenten gewählt werden und nicht der Bürgermeister von Altötting. Warum wohl?

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wernerz 13.02.2018, 22:06
7. Traurig!

Was ist bloss aus der SPD geworden!! Eine unfähige, machtgeile und raffgierigeTruppe schafft es innerhalb weniger Jahre, diese einst stolze Arbeiterpartei zur Bedeutungslosigkeit zu verdammen. Mir wird übel, wenn ich diese Gesichter und die dummdreisten Sprüche sehe und höre. Darüber hilft auch der Gedanke nicht hinweg, dass ringsum dieselben Typen am Werk sind. Wir können uns nur leid tun.

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Objectives 13.02.2018, 22:08
8. Gescheiterte Partei

Wir kennen gescheiterte Staaten zu genügen, aber die SPD mausert sich immer mehr zum Musterbeispiel einer gescheiterten Partie. Für mich unverständlich, wie dieser Trümmerhaufen bei aktuellen Umfragen immer noch bei 17% sein kann. Es scheint wohl so, dass alles wo Martin Schulz auch nur ansatzweise die Finger mit im Spiel hat einfach nur schief gehen kann (selbst nach seinem Rückzug). Mit Andrea Nahles als designierte Vorsitzende wird meiner Meinung nach der Vogel nun endgültig abgeschossen. Mir fällt kein plausibler Grund ein, warum der Wähler dieser Partei in den kommenden Jahren noch unterstützen sollte. Ich sehe die SPD in den kommenden Jahren bei ungefähr 10-15%. Eine gescheiterte Partei.

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lies.das 13.02.2018, 22:13
9. Nahles erträglich, doch Gabriel verspielt das Ansehen des Amtes

Nahles hat unter Merkel handwerklich gute Reigerungsarbeit geleistet. Ihr Proleten-Sprech sei ihr verziehen - wenn sie künftig darauf verzichtet.
Gabriel hingegen hat in nur einem Jahr mehrere diplomatische Krisen verursacht - zum Schaden Deutschlands. Er provoziert mit unbeherrschten Zitaten wie ein Elefant im Porzelanladen. Steinmeier wäre das nie passiert.
Dass Gabriel in den letzten Umfragen relativ hoch steht, ist nicht sein persönlicher Verdienst, sondern nochh immer der seiner Vorgänger, die dem Amt Würde und Glanz verliehen. Dieses Ansehen hat der Minister Gabriel nur von Anderen geerbt - und jetzt wieder verspielt. In der nächsten Umfrage wird Gabriels Vorsprung schon wieder weg Wähler sein - trotz seiner Bettelei ums amt. Gabriels Ausraster gegen "Parteifreunde" merkt sich jeder SPD-Wähler.

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