Forum: Politik
Nordkorea gegen USA: "Mit gezogenen Schwertern"
HWEE YOUNG/ EPA/ REX/ Shutterstock

Wer kann den aufgeladenen Konflikt zwischen den USA und Nordkorea entschärfen? China versucht es - und setzt auf Unterstützung aus Moskau.

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kleinsteminderheit 15.04.2017, 16:51
10. China und Russland müssen Verantwortung übernehmen

Es liegt an diesen beiden Großmächten, ob es gelingt, Nordkorea zum Verzicht auf die Bombe zu bewegen. Sie wären gut beraten, ihren Einfluss geltend zu machen, denn es ist keineswegs ausgeschlossen, dass Nordkorea die Bombe als Druckmittel gegen diese Staaten richtet. Zukunft hat aber nur eine Lösung, welche Reformen beinhaltet, die Nordkorea wirtschaftlich so weit voranbringen, dass das Land ohne erbettelte oder erpresste Hilfslieferungen auskommt.
Die Bombe ist für Nordkorea keine militärische, sondern eine ökonomische Notwendigkeit. Notwendig um Hilfslieferungen zu erpressen.

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mirdochwurscht 15.04.2017, 16:51
11. Wenn sich die USA da nicht täuschen

In der Vergangenheit haben die USA zwar Staaten wie den IRAK oder Afghanistan zerstört aber nicht besiegt . Im Gegenteil, sie haben den IS erst groß gemacht . Natürlich würde es Trump ins Konzept passen einen weiteren Atom-Staat und damit eine Gefahr für die USA zu schwächen, noch dazu in einiger Entfernung von den eigenen Grenzen . Und Chaos in der Region wirtschaftlichen Konkurrenten wie China , Korea oder der EU war schon immer eine Strategie. Aber die Philosophie der einzig rechtmäßig gottgegebene Besitzer von Atomwaffen dürfen nur die USA sein kann nicht aufgehen . Hier müssten die USA parallel ihre Nuklearwaffen abrüsten um glaubwürdig zu sein. Sonst ist der Rest der Welt den USA eines Tages komplett ausgeliefert .

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spontanistin 15.04.2017, 16:52
12. Einfach lächerlich diese Bilder und Paraden!

Damit kann man vielleicht die Terroristen vom IS beeindrucken. Im Zeitalter der (atomaren) Massenvernichtungswaffen sowie der Cyber-War-Strategien und Satelliten-Überwachung wirkt das eher wie das Pfeifen im Wald!

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ww3.today 15.04.2017, 16:53
13. USA sind immer der Kriegstreiber...

und alle Staaten ducken weg oder stimmen sogar zu. Seit 2015 will Nordkorea bereits verhandeln. Wird nur von den USA abgelehnt, denn im Gegenzug zu atomerer Abrüstung auf seitens von NK sollten die USA und Südkorea auf gemeiname Manöver vor der Küste verzichten. Das geht natürlich nicht, da würde die USA ja ein Feindbild verlieren, daß sie so dringend braucht. Fazit: Krieg wird kommen, ist nur die Frage wie lange es noch dauert.
Leider können Amerikaner sich nicht vorstellen warum nicht alle Menschen so sein und leben wollen wie sie, daher klapps auch nie mit der Stabilität nachden das Regime abgesetzt ist. Der Plan danach fehlt immer, denn man versucht ja nie sich mit der Geschichte oder Mentalität oder Religion zu beschäftigen, sondern tritt wie immer als Trumpeltier auf.

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tansania 15.04.2017, 16:53
14. Die Gefahr kommt von beiden Seiten

Ein Krieg zwischen den USA und N. Korea hätte in erster Linie fatale Folgen für S. Korea und Japan sowie der ganzen Welt. Bomben bringen keinen Frieden. Hier ist absolute Diplomatie gefragt. Eine evtl. Katastrophe kann immer noch verhindert werden. Dies liegt an zwei Personen. Hoffentlich schalten die Gehirne auf Vernunft!

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Das Pferd 15.04.2017, 17:01
15.

Zitat von n.a.max
... wäre ein Krieg gegen das nicht Öl-Reiche, arme, soweit ich weiß keine Ressourcen habende Land ein "Nichtfinanzierbarer Krieg" frei nach Clausewitz. Sozialismus vs. Kapitalismus ist auch nicht mehr. Ergo werden die Amerikaner keinen Präventivschlag führen. thats it. Hoffe ich !
Welcher Krieg der USA hat sich denn materiell gelohnt? 1899, klar, und vorher der Mexikanische. Aber alles in den letzten 50 Jahren? Sicherlich ging es um gestaltung der welt nach amerikanischen Interessen, noch häufiger darum vermeintliche Entwicklungen in die Gegenrichtung zu stoppen.

So was wie "öl erobern" ist klar aus der ideologischen Mottenkiste. Die USA sind faktisch Öl-Selbstversorger.

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pragmat 15.04.2017, 17:02
16. Durchschaubare Logik

Die Logik der nordkoreanischen Führung ist so simpel wie durchschaubar. Das Land ist wirtschaftlich am Ende und hat nur noch eine gewaltige konventionelle Streitmacht. Damit könnte es Südkorea überrollen, was ja auch wohl geplant ist, denn Diktaturen überfallen ihre Nachbarn, wenn sie am Ende sind, um an Geld und Resourcen zu kommen.

Was Nordkorea bis jetzt noch gefehlt hatte, war die atomare Komponente, um die USA-Verbündeten Südkoreas von ihrer Unterstützung abzuhalten. So ist auch die Rethorik Nordkoreas darauf ausgerichtet, den USA mit einem Atomschlag zu drohen.

Der Zeitpunkt einer diplomatischen Lösung ist schon lange überschritten, denn Nordkorea zeigt kein Zeichen des Einlenkens. Die Ermahnungen aus China oder Russland werden in den Wind geschlagen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Nordkorea zuschlägt. Und darauf muss die Welt vorbereitet sein.

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kzs.games 15.04.2017, 17:05
17. Recherchieren

Zitat von n.a.max
... wäre ein Krieg gegen das nicht Öl-Reiche, arme, soweit ich weiß keine Ressourcen habende Land ein "Nichtfinanzierbarer Krieg" frei nach Clausewitz. Sozialismus vs. Kapitalismus ist auch nicht mehr. Ergo werden die Amerikaner keinen Präventivschlag führen. thats it. Hoffe ich !
"200 verschiedene Rohstoffe wie Kohle, Eisenerz, Golderz, Zinkerz, Kupfererz, Kalkstein, Molybdän und Graphit sollen in riesigen Mengen dort auf die Förderung warten. Die zweitgrößten Magnesit-Vorkommen sollen dort lagern und die sechstgrößte Menge an Wolfram" (Stand 2013).

Ich würde sagen das Gerade das Vorkommen an Magnesit und Wolfram sehr interessant wäre. Nicht zu vergessen die Ressourcen der extrem billigen Arbeitskräfte die es dort gibt.

Die USA haben Atombomben eingesetzt, das ist richtig. Nur wieso? Um einen extrem verlustreichen Einmarsch zu verhindern bzw dem auszuweichen, mit Little Boy und Fat Man war der Krieg vorbei den NICHT die USA angefangen haben, sie haben sich verteidigt.

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schuetze12 15.04.2017, 17:06
18. Lösung

Für alle Kriege gibt es nur eine Lösung:
Gehirn anstellen und nicht im Standby-Modus für eine Armee arbeiten! Krieg ist in jedem Fall keine Lösung.

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pragmat 15.04.2017, 17:08
19. Durchschaubare Logik

Die Logik der nordkoreanischen Führung ist so simpel wie durchschaubar. Das Land ist wirtschaftlich am Ende und hat nur noch eine gewaltige konventionelle Streitmacht. Damit könnte es Südkorea überrollen, was ja auch wohl geplant ist, denn Diktaturen überfallen ihre Nachbarn, wenn sie am Ende sind, um an Geld und Resourcen zu kommen.

Was Nordkorea bis jetzt noch gefehlt hatte, war die atomare Komponente, um die USA-Verbündeten Südkoreas von ihrer Unterstützung abzuhalten. So ist auch die Rethorik Nordkoreas darauf ausgerichtet, den USA mit einem Atomschlag zu drohen.

Der Zeitpunkt einer diplomatischen Lösung ist schon lange überschritten, denn Nordkorea zeigt kein Zeichen des Einlenkens. Die Ermahnungen aus China oder Russland werden in den Wind geschlagen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Nordkorea zuschlägt. Und darauf muss die Welt vorbereitet sein.

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