Forum: Politik
Nordkorea gegen USA: "Mit gezogenen Schwertern"
HWEE YOUNG/ EPA/ REX/ Shutterstock

Wer kann den aufgeladenen Konflikt zwischen den USA und Nordkorea entschärfen? China versucht es - und setzt auf Unterstützung aus Moskau.

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breguet 15.04.2017, 18:34
50. Wieder einmal Moskau

China setzt auf Unterstützung von Moskau in Nordkorea, Amerika setzt auf Unterstützung von Moskau gegen Assad, Europa setzt auf Moskau in der Ukraine. Wenn es schief geht machen alle Moskau verantwortlich. Können die auch was ohne Moskau? Außer Sanktionen verhängen.

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CG412 15.04.2017, 18:38
51. Air China ...

..hat ihre drei wöchentlichen Flüge von Peking nach Sunan ( das ist der internationale Flughafen von Pjöngjang) nicht eingestellt, sondern setzt sie nur zwischen dem 16.04. und 30.04. 2017 aus.

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vulcan 15.04.2017, 18:38
52.

Zitat von Bernhard.R
nicht aus Norkorea. Die USA hat 1.039 Atomtests (Quelle: Wikipedia) durchgeführt, mehr als alle anderen Staaten zusammen. Sie haben als erster und einziger Staat Atombomben eingesetzt. Seit dem 2. WK haben die US eine Reihe von Staaten überfallen. Zuletzt den Irak, Libyen und Syrien. Für diese Verbrechen wurde kein am. Politiker je bestraft. Jetzt bedrohen sie Nordkorea. Wenn die Staatengemeinschaft nicht zusammensteht und die USA isoliert, befürchte ich einen atomaren Konflikt.
Noch mehr Unsinn konnten Sie wohl nicht in Ihrem Beitrag unterbringen, was?
Die Zeiten der massiven Atomtests aller Atommächte sind vorbei - das ist heutzutage vollkommen irrelevant. Daraus lässt sich in keinem Fall das 'Recht' Nordkoreas auf Atomtests ableiten.
Seien Sie lieber froh, dass zum Ende des 2. WK nicht Deutschland oder Japan ATomwaffen hatten, sondern die USA, die damit den Krieg im Pazifik beendet haben.
Die Zerschlagung der Terrorregime in Irak und Lybien waren Chancen für diese Länder, die sie leider nicht genutzt haben.
Syrien ist keinesfalls von den USA 'überfallen' worden - der Angriff von letzter Woche diente dazu, dem Schlächter Assad mal ein paar Grenzen aufzuzeigen - sonst tut es ja keiner.
Und auf der koreanischen Halbinsel gibt nur eine Bedrohung - Nordkorea.

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kzs.games 15.04.2017, 18:39
53.

Zitat von carlitom
Oh, naja, langsam, langsam. Das ist keineswegs so eindeutig, wie Sie hier tun. Es ist mehr als umstritten, ob die Bombe auf Hiroshima nötig war, weil der Krieg auf japanischer Seite längst verloren war und die Höhe der Opferzahlen und die Betrachtung des Schadens über Jahrzehnte hinweg eine "Beschleunigung" des Endes keineswegs rechtfertigt. Was aber ganz sicher nicht umstritten ist, ist, dass Nagasaki aus keinem anderen Grund ausgelöscht wurde, als dem, die Wucht der Atombombe ein weiteres Mal zu TESTEN. Denn nach Hiroshima gab es nun wirklich nicht mal für den fanatistischsten Ami noch eine Rechtfertigung für einen weiteren Angriff. Japan war besiegt.
Die Bombe mag vielleicht nicht komplett militärisch notwendig gewesen sein, aber seit damals weis jeder wozu so eine Bombe fähig ist, Gleichgewicht des Schreckens etc.
Das weis selbst der kleine Kim, naja hoffen wir die machens kurz und es gibt so wenig wie möglich zivile Tote auf den Seiten von Süd-Korea, Japan und den USA.

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horstbier 15.04.2017, 18:43
54. Trump provoziert Eskalation.

Der Immobilienhändler Trump droht, sonst niemand! Er lügt, wenn er behauptet Nordkoreas Raketen bedrohen die USA. Das Lügenmuster der USA hat sich nicht verändert.

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irobot 15.04.2017, 18:46
55.

Zitat von carlitom
Was aber ganz sicher nicht umstritten ist, ist, dass Nagasaki aus keinem anderen Grund ausgelöscht wurde, als dem, die Wucht der Atombombe ein weiteres Mal zu TESTEN. Denn nach Hiroshima gab es nun wirklich nicht mal für den fanatistischsten Ami noch eine Rechtfertigung für einen weiteren Angriff. Japan war besiegt.
Auch das stimmt nicht so ganz. Selbst kurz vor dem Abwurf der zweiten Atombombe waren sich die Japaner immer noch nicht einig über die gefordete bedingungslose Kapitulation. Vor allem die Militärs stellten immer noch für die USA unanehmbare Bedingungen.

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Barath 15.04.2017, 18:46
56. ...

Zitat von rainerliffers
Es ist traurig, daß Korea sich nicht so friedlich wieder vereinigen läßt wie seinerzeit Deutschland. Ich halte es für eine Pflicht, die armen Nordkoreaner von ihrem erzwungenen Führerkult und aus ihrem Gefängnis zu befreien. Unter den gegenwärtigen Umständen scheint ein Ende mit Schrecken tatsächlich besser zu sein als ein Schrecken ohne Ende.
Wem es wirklich um die Bevölkerung Nordkoreas geht, der wird kaum einen KRIEG gegen dieses Land befürworten. Machen sie sich mal schlau, wie viele Menschen im Koreakrieg starben. Und damals war NK noch keine Atommacht! Langstrecken-Raketen nach Japan und USA könnte man sicher abfangen, aber Seoul liegt nur 50 KM von der Grenze entfernt. Ich bezweifle, dass die Südkoreaner die "Wiedervereinigung" mit dem Leben ihrer Kinder und nuklearer Zerstörung ihrer Hauptstadt bezahlen wollen. Zudem sind die Nordkoreaner derart indoktriniert, dass eine solche Wiedervereinigung GANZ SICHER nicht "von alleine" laufen würde, wenn nur die Nordkoreanische Führung ausgelöscht würde. Diese zT fanatisch indoktrinierten Menschen würden es großteils (zumindest während der ersten Jahre) sicher nicht als "Befreiung" auffassen - schon gar nicht, wenn das durch die gewohnten "Kollateralschäden" einer amerikanischen "Demokratisierung" begleitet würde (im Irak starben dabei um die 100.000 Zivilisten, und für die Demokratisierung war die Bevölkerung so dankbar, dass es dort heute den IS gibt). Die Wiedervereinigung in Deutschland ging von den Menschen Ostdeutschlands aus. Alles andere wird imho auch in Korea nicht funktionieren! Ich denke Wandel ist hier nur durch Annäherung möglich. Die Menschen in Nordkorea selbst müssen eine Änderung wollen. Krieg ist für sie sicherlich KEINE gute Lösung (unfassbar, dass man sowas überhaupt erklären muss).

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vulcan 15.04.2017, 18:48
57.

Zitat von ww3.today
und alle Staaten ducken weg oder stimmen sogar zu. Seit 2015 will Nordkorea bereits verhandeln. Wird nur von den USA abgelehnt, denn im Gegenzug zu atomerer Abrüstung auf seitens von NK sollten die USA und Südkorea auf gemeiname Manöver vor der Küste verzichten. Das geht natürlich nicht, da würde die USA ja ein Feindbild verlieren, daß sie so dringend braucht. Fazit: Krieg wird kommen, ist nur die Frage wie lange es noch dauert. Leider können Amerikaner sich nicht vorstellen warum nicht alle Menschen so sein und leben wollen wie sie, daher klapps auch nie mit der Stabilität nachden das Regime abgesetzt ist. Der Plan danach fehlt immer, denn man versucht ja nie sich mit der Geschichte oder Mentalität oder Religion zu beschäftigen, sondern tritt wie immer als Trumpeltier auf.
Was Sie bei Ihrer schönen Schlußfolgerung leider völlig außer Acht lassen, ist, dass Südkorea und die USA unter gar keinen Umständen von ihrem Militärbündnis und den dazugehörigen Manövern ablassen können - Nordkorea versucht sich nicht nur in Atomwaffen, sondern ist auch konventionell extremst aufgerüstet und somit in der Lage, Südkorea noch einmal zu überfallen.
Nordkorea hat Null Interesse an Verhandlungen - das Regime dort definiert sich über äußere Feinde, die so aber gar nicht existieren.
Es wird also umgekehrt ein Schuh draus - nicht die USA brauchen ein Feindbild sondern Nordkorea.
Und Sie können ohne weiteres glauben, dass man die meisten Nordkoreaner nicht lange überreden müsste, ein Land wie Südkorea zu werden.
Nordkorea ist ein stalinistisches Regime erster Güte. Noch schlimmer als die DDR es war. Ein Ende wie das der DDR wäre für Nordkorea die wünschenswerteste Alternative. Leider eher unwahrscheinlich.

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Hänschen Klein 15.04.2017, 18:48
58.

Was wieder mal auffällt, ist das totale Versagen der Diplomaten. Es gibt zwar welche, aber die haben entweder keine Ahnung von ihrem Job oder sind nur vorgeschoben, ohne Ziel.

Ich könnte das Koreaproblem an ein paar Tagen entschärfen. Ich würde den Spinner aus Nordkorea einfach mal wie jeden anderen Staatsmann in den Westen einladen und mich mit ihm unterhalten, herausfinden, was er eigentlich will, wozu er die Waffen braucht, was er gegen den Rest der Welt hat. Nordkoreaner leben zwar grotesk an der Realität vorbei, nicht zuletzt dank Sanktionen und Isolation, aber sie sind Menschen wie wir auch.
Man könnte die Nordkoreaner gar loben und Investitionen dort fördern, um sie in die Weltgemeinschaft einzubinden, mit Handel und allem, was dazugehört.

Die Sanktionen gehören eh weg, da sie wie üblich die Bevölkerung treffen, nicht aber die Machthaber. Sie machen es vielmehr Diktatoren einfach, ihr Land als Opfer hinzustellen. Das fördert wiederum den Nationalismus, woran niemandem gelegen sein kann.

Und man muss auch mal einige Situationen hinterfragen, wie etwa, warum sich ein halbes Dutzend Länder das Recht herausnimmt, Atomwaffen zu besitzen, und der Rest als kriminell hingestellt wird, wenn er es auch möchte. Es ging dem Westen nie darum, die Welt sicherer zu machen, sondern die Vormachtstellung von ein paar Ländern in Zement zu gießen.

Und wie soll ein kleines Land wie Nordkorea Langstreckenraketen testen, wenn es im Gegensatz zu Russland etwa kein ausreichend großes Gebiet hat?

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n.strohm 15.04.2017, 18:49
59. Diese Militärparaden

dienen doch genau so wie früher in der UDSSR der Aufrechterhaltung des Scheins der Macht.
Wenn ich mir im Video allein die Silhouette der Flugzeuge anschaue, dann sehe ich dort Umrisse aus der Nachkriegszeit des 2.WK.

Keine Chance gegen moderne Flugzeuge.
Wer weiss schon wie sich ein durch Gehirnwäsche indoktrinierte , hungernde Soldat verhält wenn seine Führung weggebombt wurde.

Man gewinnt kein Krieg mehr wenn hunderttausende Soldaten Richtung Grenze marschieren.

Das meines Erachtens nach einzig wirklich gefährliche ist der Abschuss mit Explosion der nordkoreanischen Atomraketen (Wie viele sind eigentlich tatsächlich einsatzfähig ?) in zig Kilometer Höhe.
Daran kann auch China kein Interesse haben, denn das würde bei bestimmten Windverhältnissen mindestens auch Chinas Häfen radioaktiv verseuchen.

Wenn China/Japan/Südkorea wegen Verseuchung nix mehr exportieren kann, dann "Gute Nacht" Weltwirtschaft und Amerika First - und auch -EU First - wird praktisch zwangsweise umgesetzt.

Dass das amerikanische Festland tatsächlich gefährdet ist kann ich selbst bei ungünstigsten Wetterverhältnissen nicht glauben. Bei dem Flottenaufmarsch vor Ort werden die nordkoreanischen Raketen die eigene Seegrenze nicht verlassen.....

Fatal an der nordkoreanischen Einstellung ist, dass man dort immer noch glaubt eine Atombombe würde das eigene Überleben sichern bzw. eine Invasion verhindern.

Ich kann nicht glauben, dass Kim Jong Un - der eine Erziehung in der Schweiz genossen hat - geistig so umnachtet ist, dass er nicht weiss, dass er mit dem Abschuss das Schickal Nordkoreas besiegeln/beerdigen wird.

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