Forum: Politik
Nordkorea: Sanktionen, die nur ein bisschen treffen
REUTERS/ KCNA

Der Beschluss für neue Strafen gegen Nordkorea fiel einstimmig - doch was bedeutet das verwässerte Ölembargo für die Kim-Diktatur?

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AllesMüllerOderWas 12.09.2017, 15:04
10. wenn die Rohölimporte um 30 prozent gedrosselt wurden

dann ist ja noch Spielraum für 2 weitere Wasserstoffbomben die man sanktionieren kann !

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doppelpost123 12.09.2017, 15:25
11. Die Situation hat die koreanische Präsidentin selbst herbeigeführt

Bevor die korrupte koreanische Präsidentin mithilfe der anti-kommunistischen Geheimdienste ins Amt gehievt wurde (von diesem Wahlbetrug liest man in Deutschland bestenfalls in einem Nebensatz), hatte ihr Vorgänger bereits den Weg für eine langsame Öffnung eingeleitet. Es gab Abkommen zwischen beiden Ländern und man war auf einem guten Weg.

Heute ist diese Öffnung in weite Ferne gerückt, Südkorea und der Westen haben es mit verbockt. Jetzt muss man akzeptieren, dass Kim eine Atombombe hat und ist gezwungen, sich anzuhören, was er zu sagen hat, bzw. wie er sich eine Öffnung des Landes vorstellen könnte.

Es ist schwer zu ertragen, aber einen anderen Weg gibt es nicht. Sanktion bewirken rein gar nichts. Die einzigen, die leiden werden, ist die Bevölkerung. Das hat die Vergangenheit schon oft gezeigt. Das Regime kann so nicht entmachtet werden. Dank der koreanischen Präsidentin und Leuten wie Trump hat man die Postion verloren, Nordkorea seine Bedingungen aufzudrängen. Eine militärische Lösung gibt es nicht - und wenn man ein wirkliches Interesse daran hat, das Land langsam zu öffnen, dann muss man Herrn Kim jetzt zuhören und auch Eingeständnisse machen.

Wer eine Atombombe besitzt, bestimmt eben mit. Das ist mit Pakistan das Gleiche.

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ziehenimbein 12.09.2017, 15:45
12. Was mich in dem Zusammenhang wundert,

ist dass solche Leute wohl offenbar über Konten im Ausland verfügen. Gibt es spezielle Banken für Diktatoren? Wüßte ich, dass meine Bank mit deren Bank Geschäfte macht, würde ich sofort wechseln.

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robert.haube 12.09.2017, 17:07
13. Treibstoff aus Kohle

Wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA meldet, hat heute der Regierungschef Pak die Baustelle des
C 1 - Chemiekomplexes "Sonchun" besucht.
Es geht dort u.a. um Kohleverflüssigung.
Und Kohle hat Nordkorea in riesigen Mengen.

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permissiveactionlink 12.09.2017, 18:04
14. #13, Robert.Haube

Fischer-Tropsch-Synthese. Seit 1925 verwendbar, um Kohle, Gas oder Biomasse in feste, flüssige, und gasförmige Kohlenwasserstoffe umzusetzen. Im zweiten Weltkrieg hatten die Deutschen neun Anlagen mit 600000 t Jahresproduktion in Betrieb. Am Verlauf des Krieges konnte das aber nichts ändern. Das CtL (Coal to Liquid) - Verfahren ist allerdings nur eine Notlösung, es stellte zur Raffinierung von Erdöl niemals eine echte Alternative dar, da vergleichsweise zu teuer. Schon deshalb versuchte man von deutscher Seite im zweiten Weltkrieg, der Erdölquellen in Ploiesti/Rumänien und Tiflis/Kaukasus habhaft zu werden.

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sailor60 12.09.2017, 18:58
15. Lösungen die was bewirken sollen?

Zitat von schwerpunkt
Da würde mich interessieren, welche Vorschläge Sie haben um solch ein Regime wie in Nord-Korea irgendwie zur Raison bringen wollen? Wenn nicht militärisch nicht geht (klar!), bleibt einem fast nur der wirtschaftliche Druck übrigen. Das dritte Mittel: der planetenweite Philosophenstreik hat sich in Nord-Korea als eher unwirksamer gezeigt.
Es mag für die Welt und speziell die USA unbefriedigend sein, dass man ein isoliertes Land welches man militärisch eben nicht angreifen kann wohl so akzeptieren muss wie es ist.
Wer glaubt tatsächlich, dass Kim Jong Un eine H-Bombe als Erstschlagswaffe einsetzt? Ich wüsste da niemanden. Nicht mal die USA erwarten das. Es wäre klug, KJU einfach zu ignorieren und wesentlich subtiler die Gesellschaft zu infiltrieren. Kommunikationsmöglichkeiten von außen schaffen. Offene, weit reichende Funknetze beispielsweise. Handel führt ebenfalls zu Kommunikation. Kuba ist ein Beispiel dafür das auch Jahrzehntelange Embargos niemandem helfen! Ohne Embargo wäre Kuba nicht mal Kommunistisch geworden.

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