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Österreichische Lehrerin über muslimische Schüler: "Ich will doch nur das Beste für d
picture alliance / HELMUT FOHRIN

Eine Lehrerin in Österreich schreibt ein Buch darüber, wie "der Islam" die Schulen verändert. Sie benennt Probleme und verallgemeinert bisweilen. Dafür wird sie gefeiert - und angefeindet. Ein Treffen.

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david82wierer 07.02.2019, 09:08
1. Der Artikel ist einseitig

Das ist typisch deutsch. Das Problem wird erst mal relativiert in dem man auf Kleinigkeiten rumreitet. Das Problem ist ja da und das hat nichts mit Schreckensbilder zeichnen zu tun. Bitte mal sachlich bleiben. Es gibt konservative Islamisten und inzwischen mehr als genug. Nur sollte keine Angst gegen Islam geschürrt werden. Das wird hier auch nicht von dieser Frau. Manchmal müssen auch Dinge überspitzt dargestellt werden, damit zugehört wird. Diese Frau hat mehr erreicht als die sogenannten weltoffenen linken Politiker. Diese haben nämlich selbst eine Brille der Ideologie und die ist genauso schädlich. Es ist an der Zeit mal einen sachlichen Diskurs zu führen. Dieser kann auch auf beiden Seiten weh tun, weil die Wahrheit nicht immer schön ist.

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aberhalloja 07.02.2019, 09:19
2. wichtig

Es ist in meinen Augen wichtig das Gleichgewicht zu behalten und Probleme /Mängel zu benennen auch wenn man sich dadurch angreifbar macht. Genau dieses Feld darf eben nicht den rechten überlassen werden sonst wird der Rest der Gesellschaft auf dem "Moslemischen Auge" Blind. Sicherlich gibt es im Zusammenleb3n viel zu verbessern und nur die Arme aus zu breiten und die eigenen Werte bereitwillig auf zu geben kann nicht der richtige Weg sein. Eben diese Entscheidungen sind es welche die Wähler in rechte Arme treibt.

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Pausen-Inkling 07.02.2019, 09:25
3.

Ich unterstütze voll und ganz Frau Wiesingers Lösungsvorschläge: Wir brauchen ein Bildungsystem, das auf gemeinschaftliches Lernen von Kindern an Ganztagesschulen setzt, wobei dazu viel mehr Ressourcen zum Wohl der Kinder bereitgestellt werden müssen. Auch ein gemeinsamer Ethikunterricht ist m.E. überfällig.

Es ist außerordentlich heuchlerisch, sich über Gettoisierungen zu beklagen, die man strukturell selbst hervorbringt.

Viele Grüße,
Alexander Kolleth

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napoleonwilson 07.02.2019, 09:55
4. Schule....

Eine Freundin meiner Frau war Grundschullehrerin. In München/Pasing . Lt. Ihrer Aussage ist ein vernünftiger Unterricht in manchen Klassen nicht mehr möglich. Sprachbarrieren, massive Drohungen/ Beleidigungen von männlichen 4. Klässlern. Drohungen von den Eltern dieser Kinder. Sie hat nun eine Planstelle in einem ländlichen Vorort bekommen. Dort gibt es diese Probleme nicht. Soll Sie als Lehrkraft die Fehler der Politik ausbügeln ?

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Ein Spielverderber 07.02.2019, 09:56
5.

Zitat von david82wierer
Das ist typisch deutsch. Das Problem wird erst mal relativiert in dem man auf Kleinigkeiten rumreitet. Das Problem ist ja da und das hat nichts mit Schreckensbilder zeichnen zu tun. Bitte mal sachlich bleiben. Es gibt konservative Islamisten und inzwischen mehr als genug. Nur sollte keine Angst gegen Islam geschürrt werden. Das wird hier auch nicht von dieser Frau. Manchmal müssen auch Dinge überspitzt dargestellt werden, damit zugehört wird. Diese Frau hat mehr erreicht als die sogenannten weltoffenen linken Politiker. Diese haben nämlich selbst eine Brille der Ideologie und die ist genauso schädlich. Es ist an der Zeit mal einen sachlichen Diskurs zu führen. Dieser kann auch auf beiden Seiten weh tun, weil die Wahrheit nicht immer schön ist.
Auch wenn man Dinge überspitzt darstellt, sollte man aber trotzdem bei den Fakten bleiben. Ansonsten leidet die Glaubwürdigkeit und man stellt sich in den Dienst derer, die Angst und Haß schüren.

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schwarzeliste 07.02.2019, 10:03
6. Zwei Lehrerinnen an Brennpunktschulen berichten

Kam vor ein paar Tagen auf Spiegel online. Leider hinter der Paywall. Deckt sich so ziemlich mit dem, was Frau Wiesinger beschreibt

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jennerwein 07.02.2019, 10:12
7. Laizismus müßte Grundlage sein . . .

aller staatlichen Institutionen. So wie in der französischen Verfassung verankert. Diese war Grundlage auch der türkischen unter Ata Türk. Ausgehebelt wird sie von Erdogan. Selbst in Istanbul, und bei unseren türkischen Mitbürgern der ersten und zweiten Generstion war das Zusammenleben so wie mit Italienern, Spaniern. Plötzlich seit Erdogan eine Islamisierung bis in die Schulen, bis in alle gesellschaftlichen Bereiche. Religion als Instrumentalisierung. Das erkannte bereits Konstantin der Große. Mir als Atheist könnte dies egal sein. Mir tun diese Migrantenkinder leid. Sie zahlen die Rechnung. Jedesmal wenn ich das herzerfrischende Mitwirken der (gern gesehen) überproportional in den TV-Programmen (öffentl.rechtlich und privat) erlebe, wird mir bewußt, wie durch engstirnige religionsdominierte Ausbildung wie vielen Anderen schon als Kinder Lebenschancen verbaut werden.

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Zita 07.02.2019, 10:14
8. Wichtiges Thema

In der sehr mulitkulturellen Grundschulklasse meiner Kinder gab es 3 muslimische, arabische Jungs, die problematisch waren. Die einzigen, die das offen und laut angesprochen haben, waren andere muslimisch-arabische Eltern. Alle anderen fanden das Verhalten der Jungen zwar schlimm (und auch ihre Sprüche wie "ich wünsche mit eine AK-47" oder "Wenn ich groß bin, will ich IS-Kämpfer werden"), aber so richtig getraut, etwas zu sagen, hat sich keiner.

Das ist natürlich vollkommen falsch. Indem man Probleme aus falsch verstandener Toleranz ignoriert oder aus Angst, die Rechten zu stärken, totschweigt, verschwinden die Probleme ja nicht. Im Gegenteil, sie werden größer und der Zulauf zu den Rechten ebenfalls.

Ich kenne das Buch nicht, kann also nicht sagen, ob es gut ist, aber prinzipiell spricht es ein sehr wichtiges Thema an, das wir unbedingt diskutieren müssen, um Lösungen zu finden.

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Tubus 07.02.2019, 10:15
9. ....hier gibt es Nichts zu sehen!

Die Fußwaschung ist ein notwendiges Ritual vor dem islamischen Gebet. Kann man sogar auf Berliner Wochenmärkten erleben und ist völlig glaubhaft. Aber Fußwaschungen dürften wohl das geringste der Probleme an Schulen sein. Doch der Artikel soll ja verharmlosen. Alles nicht so schlimm. Bitte weitergehen! Hier gibt es Nichts zu sehen.

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