Forum: Politik
Offensive des "Islamischen Staats": Der Kampf um Kobane
AFP

Die Truppen des "Islamischen Staats" verstärken ihre Attacken auf die Stadt Kobane in Syrien: 60 Granaten sollen die Extremisten zuletzt auf die Kurden-Enklave abgefeuert haben.

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derbadener 03.10.2014, 22:19
1. Artillerie

würde als Unterstützung für die Kurden durch die Türkei schon helfen. Vorallem da die Stadt für die Türken in Sichtweite ist und die nicht mal ins Nachbarland vorrücken müssten. Auf was warten die??

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kimba_2014 03.10.2014, 22:23
2.

Feuern die westlichen Flugzeuge eigentlich mit Platzpatronen oder warum kann man diesen mittelalterliche Horden in einer Wüste (!) ohne Deckung nicht Einhalt gebieten?

Da fehlt es doch eher am Willen als an den Mitteln.

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worldalert11 03.10.2014, 22:25
3. 330 Angriffe bewirken nichts?!

Vorher waren es immerhin noch zwei Fahrzeuge und ein Panzer, die zerstört wurden, jetzt taucht der Panzer schon nicht mehr auf. Dazu 330 Luftangriffe, die sich als Luftnummer entpuppen. Ansonsten leere Versprechungen und markige Worte der Weltgemeinschaft, die schon lange keine mehr ist. Hinter den Angriffen der Allianz scheint keine Strategie zu stehen.
Die Aussichten sind schon mehr als nur düster.

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zoon.politicon 03.10.2014, 22:27
4. Vorhandensein schwerer Waffen lässt wenig Hoffnung auf Frieden aufkommen

Wie sich die Situationen in den Konfliktgebieten - aktuell Kobane und Ostukraine - ähneln: es wird mit schweren Waffen in Städte geballert ( mit Artilleriegeschützen ist Beschuß aus 25 km und mehr möglich) , wo sich niemand mehr sicher fühlen kann, konsequenterweise die Zivilbevölkerung flieht u.a.. Eins - zwei Granaten pro Tag reichen zur Aufrechterhaltung ständiger Bedrohung aus und der Gegenseite gelingt es nicht, diese schweren Waffen alle auszuschalten.
Eine lange Dauer dieser Konflikte oder der konsequente massive Einsatz von Bodentruppen scheint vorprogrammiert: schlechte Aussichten.

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phoeni 03.10.2014, 22:37
5. ...

@derbadener: Auf was die Türkei wartet? Das sich das "Kurdenproblem" löst, auf die eine oder andere Art und Weise. Auch wenn sie mittlerweile wohl gemerkt hat, dass die IS kein gutes Pferd war zum drauf setzen.
Und was soll das für eine große Schlacht um Kobane sein? an einem ganzen Tag lächerliche 60 Granaten? 60!!! Da tauschen die Hamas und Israel im Durchschnitt mehr Geschosse aus, ohne dass es die Weltöffentlichkeit überhaupt mit bekommt. Sieht eher danach aus, als ob die IS auch nicht wirklich Munition hat und schon rationiert oder aber man gar nicht richtig angreifen will. Vllt. weil man mit der Türkei entsprechende Abmachungen hat, das Kurdengebiet durch eine türkische "Schutztruppe" aufzulösen?

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ronjeremy 03.10.2014, 22:56
6. ich glaube es geht

nicht darum den kurden zu helfen. es geht nur darum dr. bashar al assad zu stürzen. wieso greifen die Türken nicht ein? sie schützen nur ihre grenze mehr nicht. ihnen kann es nur recht sein das die is bis nach Damaskus durch marschiert. dann hat sich das problem mit den kurden und mit der assad Regierung erledigt. ich vermute am ende wird es israel wieder richten müssen.

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wll 04.10.2014, 23:22
7. Kein Titel

Sechzig (!) Granaten an einem Tag sind jetzt also schon quasi eine Großoffensive und 330 Luftangriffe auf Gegner in offenem Gelände scheinen offenbar keinerlei Wirkung zu haben. Ich habe das unbestimmte Gefühl, dass ich gerade ziemlich verarscht werde...

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mka1983 04.10.2014, 23:35
8. @worldalert11

Ich glaube schon, daß dahinter eine Strategie steckt. Die USA und Europa könnten die Türkei nötigen, die Flughäfen für die westlichen Streitkräfte freizugeben und so auch Hubschrauber (natürlich keine der BW) einzusetzen. Die wären wohl gegen die IS-Einheiten wesentlich effizienter. Die Zukunft der Welt ist allerdings düster, da stimme ich Ihnen voll zu.

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Hamid A. 04.10.2014, 23:40
9.

"Die kurdische Arbeiterpartei PKK wiederum hatte die Regierung in Ankara gewarnt, ein Massaker an den Bewohnern Kobanis, werden den Waffenstillstand zwischen der PKK und der türkischen Führung beenden."
Zitat Ende

Das riecht nach einem 3er oder gar 4er Konflikt... Türkei, IS, Kurden, eventuell auch Schiiten. Als vor 1-2 Jahren John Carry, der Logenkollege von George W. Bush von Skull&Bones, zum US-Außenminister gekürt wurde, wußte ich, dass wir uns auf leichenreiche Tage vorbereiten müssen. Ich befürchte, dass es erst der Anfang ist. Viele haben angesichts der Ansturm der IS, die Krise in der Ukraine, die ja praktisch vor unserer Haustür stattfindet, schon bereits erfolgreich verdrängt. Wir brauchen mehr Politiker wie Steinmeier, die etwas von Friedenspolitik verstehen und nicht solche wie John Carry, die Öl ins Feuer gießen und immer so tun, als würden sie Frieden schaffen.

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