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Parlamentswahl in Schweden: Sozialdemokraten bleiben stärkste Kraft
HENRIK MONTGOMERY/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Ersten Prognosen zufolge konnten die Sozialdemokraten bei der Wahl in Schweden erneut die meisten Stimmen holen, müssen aber Verluste hinnehmen. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten gewinnen kräftig hinzu.

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Paul Max 09.09.2018, 21:00
1. ....

und das, obwohl Schweden keine Bundeskanzlerin Merkel hat. Ist das Ganze vielleicht ein trauriges Ergebnis von etwas anderem als der Flüchtlingskrise?
Es passt denjenigen, die zur allgemeinen Verunsicherung beitragen, und das sind weder Flüchtlinge, noch willkommenheißende Bürger, oder Politiker, sind sehr froh, um diesen Umstand.

Wie heißt es doch so schön bei Macky Messer: Und der Haifisch der hat Zähne, und die trägt er im Gesicht .....

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jpphdec 09.09.2018, 21:02
2. Es sind nicht die Schwedendemokraten,

die eine Regierungsbildung "schwierig" machen. Es sind "etablierte" Parteien, die immer noch Realitäten nicht wahrhaben wollen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.

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trex#1 09.09.2018, 21:11
3.

Schweden liegt im europäischen Trend. Keine Überraschung.
Vermutlich werden die SD einen der beiden Blöcke dulden

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Neandiausdemtal 09.09.2018, 21:19
4. Halb so wild

Auch in Schweden haben 80 % der Wähler Anstand bewiesen und erbärmliche 20% nicht. Das sollte keine allzu großen Probleme geben.

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seneca55 09.09.2018, 21:19
5. Skol!!

Wat nu Sweden?
Die Schweden Demokraten wie erwartet bei 20% und jetzt 2t-stärkste Kraft und damit voll im Trend wie der Rest in der EU.
Aber abwarten und Tee trinken!

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nick23 09.09.2018, 21:30
6. "... das schlechteste Ergebnis in mehr als 100 Jahren"

Für die Sozialdemokraten. Das erreichen wir demnächst auch in Deutschland. Sie haben es verdient, totzdem macht es mich nicht froh.

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burlei 09.09.2018, 21:31
7. @jpphdec, #2

Zitat von jpphdec
die eine Regierungsbildung "schwierig" machen. Es sind "etablierte" Parteien, die immer noch Realitäten nicht wahrhaben wollen, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf.
Die Realität? Welche Realität? Dass es in Schweden mit 8,42% weniger Ausländer gibt wie in Deutschland mit 11,17%? Oder das in ganz Sachsen der Ausländeranteil niedriger ist als in einem x-beliebigen Landkreis in NRW, es dort aber landesweit weniger Probleme mit Nazis und rechten Schlägern gibt als in einem einzelnen Kaff in Sachsen? Oder dass die Rechten eine kleine, erbärmliche Minderheit sind, die nur eines können, ihre dr******Sch***** sperrangelweit aufreißen? Tja, dass ist wirklich bedauerlich. Aber Sie wissen ja, für die Rechten ist jede Realität real, die sie sich vorstellen. Vor der Wirklichkeit verschließen diese die Augen, die möchten sie nicht sehen.

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peterpahn 09.09.2018, 21:32
8. Das Wort "Rechtsruck" ist m.E. vergiftetet, weil es ...

Das Wort "Rechtsruck" ist m.E. vergiftetet, weil es "in sich" schon eine Wertung enthält, über die viele nicht mehr richtig nachdenken. Aber abgesehen davon: Die Wahlergebnisse in Schweden haben sich angedeutet, über Monate. Anbei, genau zum Thema die Phoenix-Runde von vor zwei Tagen - sehr sehenswert, u.a. mit Ralph Sina (WDR-Studio, Brüssel) und Frank A. Meyer (Publizist): https://www.youtube.com/watch?v=MFAySHq44oE

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blödbacke 09.09.2018, 21:32
9. @1: ja, richtig!

Schon vor der aktuellen Flüchtlingskrise gab es diesen Trend, siehe FN in Frankreich oder FPÖ in Italien. Oder Schill vor einigen Jahren in Hamburg. Es gibt ein mobilisierbares Potential für rechtsradikale Parteien. Das es sich mobilisieren lässt, hat viele Ursachen. Die etablierten Volksparteien sind seit Jahrzehnten in der Krise. Wenn man realistisch ist, haben CDU/CSU und SPD es in Deutschland ja eigentlich ziemlich gut hinbekommen: Wiedervereinigung (1-2 Billionen DM bzw. Euro), dotcom-Krise, Weltwirtschaftskrise bzw. stärkste Rezession seit den 1930er Jahren, Zechen- und Werftensterben, und so richtig hat man davon zumindest in Westdeutschland doch eigentlich nichts mitbekommen. Fast Vollbeschäftigung aktuell. Es könnte auch ganz anders aussehen! Ich bin da ein wenig sprachlos.

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