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Paul Manafort: Trumps Ex-Wahlkampfmanager soll heimlich europäische Politiker bezahlt
REUTERS

Für verdeckte Lobbyarbeit soll Donald Trumps Ex-Wahlkampfmanager mehr als zwei Millionen Euro an frühere europäische Politiker gezahlt haben. Auch ein Ex-Kanzler soll involviert gewesen sein.

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jj2005 24.02.2018, 04:11
1. Lustige Vögel

Da ging es wohl drunter und drüber: "zwölf Millionen Dollar von ... Janukowytsch" ist ja kein Pappenstiel, bleibt nur die Frage, welcher "chancellor" hier die Hand aufgehalten hat. Vielleicht der mit den allerbesten Verbindungen zu russischen Gaskonzernen? Es bleibt spannend ;-)

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JerryKraut 24.02.2018, 06:44
2. Habsucht

wäre ein besserer Name für die Gruppe gewesen. Vielleicht war's der britische Chancellor of the Exchequer, also der Finanzminister.

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namlob1 24.02.2018, 07:49
3.

Trump ist ein "internationaler Geschäftsmann" und hat natürlich sich im Wahlkampf verhalten, wie es bedeutende Geschäftsmänner immer machen. Marketing ist das halbe Leben. Und "unabhängige Sachverständige" gibt es zu Hauf.

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omanolika 24.02.2018, 07:54
4. Aufhellen und Idealismus

Ganz egal, wie man sich`s ausmalt,
wer denn da alles wen, wie bezahlt,
in welcher Höhe denn, ja und wofür,
man braucht halt doch viel Gespühr,
um ein derart krankes Gemälde zu erstellen,
denn dieses Dunkel kann man nicht erhellen.

Wenn man jetzt verzweifelt mit dem Erhellen anfängt,
und dafür nun als erstes mal Paul Manafort aufhängt,
um ihn dann, zufrieden am Galgen hängen zu sehen,
sollte man ehrlicher Weise ja beginnen zu verstehen,
dass es - sollte es überhaupt möglich sein - dauert lange Zeit,
bis man vertrieben hat die allgemeine Dunkelhaeit...

"Es ist besser das kleinste Licht anzuzünden als über die allgemeine Dunkelhaeit zu jammern"

Diese Worte sagte vor langer Zeit ein wirklich äußerst weiser Mann,
und es ist besser man geht an das Aufhellen mit viel Idealismus ran!

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Papazaca 24.02.2018, 08:17
5. Klar, Gates weiss alles.

Gates weiss sicher alles, was Manafort weiss. Wenn Trump mit den Russen zusammen gearbeitet, weiss es jetzt auch Mueller. Trump sah zuletzt nicht sehr ausgeschlafen aus, hatte buchstäblich "dicke Augen". Gab es dafür einen Grund? Oder mehrere? Denn an Muellers zweiter Front ist Kuchner unter Beschuss. Dazu kommt Trumps Verhalten gegenüber Comey und der Justiz, sprich Behinderung der Justiz. Hmm .. Wie sagt man, die Schlinge .....

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w-j-s 24.02.2018, 09:28
6. Tendenziös und irreführend

Es ist natürlich schon ein bisschen arg tendenziös, wenn man im Titel von einem involvierten Ex-Kanzler spricht. In Deutschland fällt einem da ja nur Gerhard Schröder ein mit bekannt guten Verbindungen zu Russland. Und diese Assoziation zu erzeugen könnte Absicht gewesen sein. Denn Schröder dürfte in Washingtoner Neocon-Kreisen und bei Transatlantikern nicht beliebt sein, obwohl er ihre Wirtschaftspolitik in Deutschland ja brav implementiert hat.

Erst weiter unten wird im Artikel jedoch erwähnt, dass der Ex-Kanzler einer informell "Hapsburg" genannten Gruppe vorgestanden haben soll.

Daher nun die Frage zum Ex-Kanzler: ÖVP oder SPÖ?

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nic 24.02.2018, 09:56
7.

Vollkommen "normaler" Lobbyismus. Monsanto zum Beispiel dürfte einiges mehr an Politiker gezahlt haben. Ebenso unsere Autobauer jedes Jahr mit ihren Spenden an unsere Parteien bzw. um Trumps Wahlkampf zu unterstützen.

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franz.v.trotta 24.02.2018, 10:10
8.

"Die Anklagepunkte gegen Manafort und Gates hatten bislang keinen direkten Bezug zu Trumps Wahlkampfteam."
Genau das aber soll suggeriert werden. - Manafort und Gates werden massiv beschuldigt und unter Druck gesetzt, damit sie - mit der Zusicherung von Strafbefreiung oder -Milderung - gegen Trump aussagen. Diese Methode ist in meinen Augen mehr als bedenklich.

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Beat Adler 24.02.2018, 10:44
9. Robert Mueller ermittelt ergebnisoffen.

Zitat von franz.v.trotta
"Die Anklagepunkte gegen Manafort und Gates hatten bislang keinen direkten Bezug zu Trumps Wahlkampfteam." Genau das aber soll suggeriert werden. - Manafort und Gates werden massiv beschuldigt und unter Druck gesetzt, damit sie - mit der Zusicherung von Strafbefreiung oder -Milderung - gegen Trump aussagen. Diese Methode ist in meinen Augen mehr als bedenklich.
Robert Mueller, wie jeder Sonderstaatsanwalt in den USA, ermittelt ergebnisoffen. Wenn er bei seinen Ermittlungen auf Illegales stoesst, klagt er an.

Gates blieb bei Trump als wichtiges Mitglied in seinem Team bis und mit seiner Amtseinfuerung. Er weiss also Vielses. Er kennt mehr Zusammenhaenge wie Manafort.

Jetzt packt er aus, um eine mildere Strafe zu bekommen. Das ist in den USA der uebliche Weg. Michael Flynn und George Papdopoulos gingen den gleichen Weg. Uebrigens hat Mueller bis gestern gegen insgesamt 19 Personen Klage eingereicht.

Da beackert Mueller ein weites Feld von Landesverrat bis Justizbehinderung, nicht fehlen duerfen Geldwaesche, Betrug und vermutlich noch Einiges mehr.
mfg Beat

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