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Podcast "Stimmenfang": Glückliches Huhn oder Billigfleisch - wohin steuert unsere Lan
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Bio = besser? Nachhaltiger ist ein Bio-Huhn jedenfalls nicht, weil es länger lebt und mehr frisst als konventionell gehaltene Tiere. Wie geht bessere Landwirtschaft? Und wie beeinflusst die Politik unser Essen?

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muenchen84 07.02.2019, 17:21
1. weil die Bürger zu egoistisch sind, muss der Staat eingreifen

und genau deswegen sind Verbote nötig seitens des Staates. Für eine demokratie braucht man halt leider vernüftige Bürger.

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krautrockfreak 07.02.2019, 17:23
2. Man kann gut auf Fleisch verzichten! Es geht, man stirbt nicht und es

gibt viele gute Alternativen, die auch gut schmecken, gesünder sind, wesentlich umweltfreundlicher sind und günstiger.
Und wir hätten genügend Fläche, um auf komplette Weidenhaltung umzusteigen. Wenn schon Fleisch, dann 100% Bio und kein Pseudobio aus dem Stall.

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Wabalu 07.02.2019, 17:27
3. Ich habe es satt bevormundet zu werden

Wir erleben es allenthalben in einem Gleichschritt mit einem Großteil der Medien vor allem
durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk werden wir von morgens bis abends belehrt, bevormundet
und gerügt: Von den Grünen!

Wie wir uns anziehen sollen, wo wir kaufen sollen, was wir essen sollen, wie wir uns fortbewegen sollen,
der erhobene Zeigefinger der Grünen mit ihrem roten Kern verfolgt uns überall.
Wer nicht im Dorfladen kauft, Fleisch ist, wer sich bei Takko, KIK oder im Discounter eindeckt, der ist
“böse”. Wer nicht die Ehe für alle gut heißt, meint Homosexuelle, Lesben und Transgender seien
Minderheiten, der gehört nicht zur Gesellschaft.

Ich habe es satt, mir von einer Minderheitspartei, genannt “Die Grünen” vorschreiben zu lassen was ich zu denken habe und wie ich zu
leben habe. Ich lasse mir von diesen Grünen dieses Leben nicht vermiesen und es wird ihnen auch nicht gelingen,
mir ein schlechtes Gewissen einzureden.

In "Brisant" (ARD/MDR) wurde eine pubertierende 12 jährige vorgestellt, die dem Papst 1 Mio anbot, wenn er einer Veganerinitiative beitritt. Für mich ist das nichts anderes als
von Hintermännern und Frauen gesteuert Agitprop.
Und so etwas wird auch noch von der ARD aufgegriffen.
Lasst die Leute leben wie sie wollen und essen was sie wollen.

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rambazambah 07.02.2019, 17:30
4. Vorteil Landleben

Unser Rindfleisch ist vom hiesigen Metzger. Den Rindern können wir das Jahr über beim Grasen auf den Weiden der umliegenden Bauernhöfen zukucken. Eier und Geflügelfleisch sind vom Hühnerhof im Nachbarort. Die Tiere sind meistens draußen, haben aber auch einen Stall für Schmuddelwetter. Mast, Tiermehl, Gitterboxen,... gibt es alles nicht. Unser Wild ist direkt vom Jäger. Honig vom Imker. Kräuter sind aus unserem Garten, Nüsse, im Sommer auch das Gemüse und die Beeren, Marmelade ist aus eigenem Obst. Ja, es erfordert viel (Garten-)Arbeit, Planung (wann bekomme ich bei wem welches Fleisch?) und Zeit, aber es lohnt sich und wir brauchen keinen Versprechen von Herstellern /Politikern blind zu vertrauen.

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jamguy 07.02.2019, 17:30
5. Großproduzenten zerschlagen

Tiere die nix wert sind sind ungesünder?

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GoaSkin 07.02.2019, 17:39
6. die Franzosen machen es mit dem "Label Rouge" vor

In Frankreich gibt es für besonders nachhaltig produzierte Lebensmittel schon seit vielen Jahren das Gütesiegel "Label Rouge". Für Hühner gilt dabei u.A., dass die Tiere viel Auslauf haben, vor der Schlachtung ein gewisses Alter erreicht haben müssen sowie einige Vorgaben, was die Fütterung betrifft. Die Kriterien decken sich zwar zum Teil mit jenen der Bio-Verordnung, jedoch geht es dabei auch noch um ganz andere Kriterien. Man sollte vielleicht in Deutschland etwas Ähnliches Einführen, damit man nicht mehr nach dem Motto "Bio wird schon hochwertig sein" einkaufen muss. https://www.lebensmittellexikon.de/l0000190.php

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Bruno Bug 07.02.2019, 17:45
7. Es lebe der freie Markt

Das ganze Bio-Gerede und dass die Verbraucher zu wenig zahlen wollen, sind nur faule Ausreden von Bauern, die sich nicht die Mühe machen wollen ordentlich zu wirtschaften. Mit derselben Masche haben die Bauern es geschafft, jahrzehntelang Subventionen zu ermitleiden. Wie jeder Betrieb sollen Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Wenn die Verbraucher zufrieden sind mit mittlerer Qualität, dann geht es weder die Bauern noch andere Verbraucher was an was jemand isst. Und wenn man etwas billiger erzeugen kann: Wunderbar. Wer sich Luxus leisten will, kann ja mehr zahlen. Aber freiwillig und ohne arrogantes moralisches Bevormunden.

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Sportzigarette 07.02.2019, 17:45
8.

Zitat von krautrockfreak
gibt viele gute Alternativen, die auch gut schmecken, gesünder sind, wesentlich umweltfreundlicher sind und günstiger. Und wir hätten genügend Fläche, um auf komplette Weidenhaltung umzusteigen. Wenn schon Fleisch, dann 100% Bio und kein Pseudobio aus dem Stall.
Man kann, muß aber nicht auf Fleisch verzichten. Dies sollte jeder für sich entscheiden. Aber Weidenhaltung käme eh nur für Wiederkäuer in Frage, Schweine und Hühner fühlen sich im Stall wohler. Und es muss auch gar nicht immer "Bio" sein. Es kommt eher auf die Größe des Betriebes an. Auch konventionell produzierende Landwirte haben das Tierwohl und auch die Erhaltung der Böden im Blick, weil sie die Betriebe an die nächste Generation weiter geben wollen. Das Hauptproblem sind Großbetriebe mit Monokultur und Massentierhaltung und da muß der Gesetzgeber handeln. Aber mit 100 % Biolandwirtschaft bekämen wir die Bevölkerung nicht satt.

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ayee 07.02.2019, 17:56
9. Dahin, wohin sie die Konsumenten steuert

Die Landwirtschaft wird dahin steuern, wohin sie Landwirtschaft und Wähler steuern. Und sie befindet sich da, wo sie aktuell steht, weil die meisten Konsumenten und Wähler sich einen feuchten Sch... dafür interessiert, wie es den Tieren geht/ging, die sie verspeisen. Zumindest sagen das die Handlungen der meisten Konsumenten und Wähler und nur die Handlungen zählen.

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