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Podcast "Stimmenfang": Macht Merkel jetzt durch bis 2021?
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Ist der Bundestagswahlkampf jetzt schon gelaufen? Steuert Angela Merkel auf einen Dauer-Regier-Rekord zu, oder was kann die SPD noch tun? Antworten von Florian Gathmann und René Pfister in dieser Podcast-Episode.

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steveleader 18.05.2017, 17:46
1. Ich sehe leider...

wieder keine Alternative. Wer Herr Schulz reden hört, kommt nicht um hin Frau Merkel als kompetenter zu sehen. Wenn Herr Schulz nicht einen wirklichen Knaller aus dem Ärmel zaubert, hinter dem sich das Volk versammeln kann, dann hat er keine Chance.

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x_Vendetta_x 18.05.2017, 17:48
2. Kontinuität um jeden Preis

Trotz AfD, trotz "wiedererstarkter" SPD, trotz einem Berg an ungelösten Problemen - die Deutschen wollen mehrheitlich lieber eine Kanzlerin die Deutschland nur verwaltet, als das Risiko der Veränderung. Ich kann mich aus den letzten Jahrzehnten an keine nennenswerte Reform erinnern die irgendetwas zum Wohle der Bürger beigetragen hätte, ausser dem Ausstieg aus der Kernenergie, der allerdings sehr sehr holprig verläuft und unnötig Unsummen an Steuergeldern verschlingt.
Die USA verdienen Trump, wir verdienen Merkel - weil die Mehrheit es nicht anders will. Beide Länder haben extrem gute Voraussetzungen etwas in der Welt zu bewirken und zukunftsweisend an der Gestaltung der Welt zum Wohle der Mehrheit der Bewohner zu arbeiten...nur es passiert nichts in der Richtung. Ich hoffe es kommt bald mal eine Generation die uns für die verpassten Möglichkeiten büßen lässt.

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Mertrager 18.05.2017, 18:05
3. Es ist nicht zuletzt die Medienarbeit

An der auch der Spiegel mitschafft, die MM unentbehrlich machen sollen. Ich weiss, dasz die, die jetzt mit auf dem MM- Zug fahren, in ein paar Jahren uns erklären, dasz das der grösste Schwachsinn war. Mitgefahren sind sie alle.

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isar56 18.05.2017, 18:11
4. Wir leben in einem reichen Land

Niedriglöhne, Zeitarbeit, kein Geld für Behinderte, ein Anspruch auf nicht vorhandene Kitaplätze, ein Anspruch auf nicht vorhandene Hebammen zur Betreuung nach Geburt (aktuell fehlen für 12000 junge Mütter Hebammen), überforderte Lehrer, überlastete Mitarbeiter in Ausländerbehörden, Jugendämtern, Jobcentern, bei der Polizei, Renten teilweise für weniger als Hartz IV nach 35 oder 40 Arbeitsjahren, höchste Priorität haben Wirtschaftslobbyisten, dringend gebrauchte deutsche Handwerker und Akademiker (Ärzte und Ingenieure) wandern aus, weiter so mit Frau Merkel. Wenn das dem Wunsch der Mehrheit der Bevölkerung entspricht, nur zu. Allerdings stünden wir mit Schulz keinen mm besser da.

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kewlo 18.05.2017, 18:12
5. Merkel regiert auf Lebenszeit.

Bereits in ihrer ersten Wahlperiode hat sie vorsorglich alle fähigen Konkurrenten ausgeschaltet. Jetzt gibt es keinerlei Konkurrenz und sie kann solange regieren, wie die CDU/CSU plus hilflose "Partner" wie die SPD immer noch 50,01% der Stimmen bekommen. Und da in den meisten Kreisen eher nach Emotionen als nach Sachthemen gewählt wird, bedeutet das, dass sie weiter herrscht, bis sie tot umfällt. Wir lachen mitleidig, wenn Robert Mugabe mit 96 Jahren immer noch in Zimbabwe weiter regieren will. Und es wahrscheinlich auch
schafft. Ist Deutschland wirklich so viel anders?

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paulvernica 18.05.2017, 18:15
6. Schwerwiegende Fehler

Wer soviele schwerwiegende Fehler gemacht hat wie Frau Merkel in der Flüchtlingspolitik und mit ihrem Verhalten der Türkei gegenüber hat bewiesen, dass er völlig ungeignet ist das Land in schwierigen Zeiten zu regieren.
Alternativen sind keine da, ausser die AFD und die sind leider zu vielen zu Rechts, obwohl diese Partei es verdient hat, da sie die einzige und erste Partei war die sich kritisch gegenüber der Migrationspolitik auseinandergesetzt hat.

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think-twice! 18.05.2017, 18:15
7. Traurig aber wahr

die Bilanz von Merkel ist disaströs, aber es gelingt ihr und ihrem Apparat, als erfolgreiche Kanzlerin dazustehen. Selbst ihre eigene katastrophale Flüchtlingspolitik, bei der langsam die Bevölkerung ahnt, dass diese in einem Fiasko enden wird, perlt an ihr ab. Ihr ist es gelungen, auch die Medien auf Linie zu bringen, was diese narürlich vehement bestreiten und kritische Anmerkungen gleich wegzensieren. Extremes Beispiel : die Zeit. Ein kritisches Wort über Merkels Flüchtlingspolitik und man wird sofort gesperrt. Das ist ex DDR oder Türkeiniveau. Ich habe mein seit Uurzeitem laufendes Abo der Die Zeit storniert und lese das MerkelGrüne treue Blatt nicht mehr. Wir nähern uns sukzessive einer Merkeldiktatur, der naive deutsche Michel kapiert es nur nicht und wählt sie ewig weiter, bis zum.bösen Aufwachen.

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paulpuma 18.05.2017, 18:21
8.

Die AfD kann sich nichts besseres wünschen. Merkel und Co präsentieren sich als "AfD light", merkeln aber nur ein bischen rum, ohne Perspektive, ohne Verantwortlichkeit. Ja, wer sehnt sich da nicht nachem Original!?

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wecan 18.05.2017, 18:22
9.

Zitat von x_Vendetta_x
Trotz AfD, trotz "wiedererstarkter" SPD, trotz einem Berg an ungelösten Problemen - die Deutschen wollen mehrheitlich lieber eine Kanzlerin die Deutschland nur verwaltet, als das Risiko der Veränderung. Ich kann mich aus den letzten Jahrzehnten an keine nennenswerte Reform erinnern die irgendetwas zum Wohle der Bürger beigetragen hätte, ausser dem Ausstieg aus der Kernenergie, der allerdings sehr sehr holprig verläuft und unnötig Unsummen an Steuergeldern verschlingt. Die USA verdienen Trump, wir verdienen Merkel - weil die Mehrheit es nicht anders will. Beide Länder haben extrem gute Voraussetzungen etwas in der Welt zu bewirken und zukunftsweisend an der Gestaltung der Welt zum Wohle der Mehrheit der Bewohner zu arbeiten...nur es passiert nichts in der Richtung. Ich hoffe es kommt bald mal eine Generation die uns für die verpassten Möglichkeiten büßen lässt.
Ich stimme Ihnen zu. Seit der LTW in NRW muss ich akzeptieren, dass das Protestpotential bei den Wählern noch immer sehr begrenzt ist.

Sie schreiben: "Ich hoffe es kommt bald mal eine Generation die uns für die verpassten Möglichkeiten büßen lässt."

Ich würde es so ausdrücken: Ich bin überzeugt, es kommt bald ein halber Kontinent, der uns für unsere grobfahrlässige Naivität büßen lässt.

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