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Podcast "Stimmenfang": Übersteht Söder das?
DPA

"Da bin i daham und da will i unbedingt bleiben", sagt Markus Söder über sein Amt als CSU-Ministerpräsident. Doch bei der Landtagswahl droht ein Debakel. Wie der Franke auf den letzten Metern kämpft, hören Sie im Podcast.

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Archie69 11.10.2018, 12:39
1. Kann mir nicht vorstellen,

dass Söder und Seehofer den Verlust der absoluten Mehrheit und evtl. nur noch 33 % als Ministerpräsident und Parteivorsitzender überstehen. Bei derzeit prognostizierten 14 % Verlust könnte die Macht nur mit einer Koalition mit den Grünen oder einer mit SPD, FDP realisiert werden. Die Messer werden in der CSU wahrscheinlich schon gewetzt. Ich bin ja fast schon überzeugt, dass Seehofer sein "Sommertheater" als späte Rache aufgeführt hat um Söder Eins auszuwischen. Er selbst hat wahrscheinlich sowieso keine Lust mehr.

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zeisig 11.10.2018, 13:00
2. Das Fell des Bären.

Man soll das Fell des Bären nicht verteilen, bevor dieser erlegt ist. Es ist bei weitem nicht sicher, daß es so kommt, wie uns täglich suggeriert wird.

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ingo.wachtberg 11.10.2018, 13:02
3. Zu spät - die Entscheidungen sind gefallen

Es gibt nur wenig Leute, die sich in der Wahlkabine noch mal umorientieren (lassen)! Die Schuldanteile für das Desaster sind nicht eindeutig. Söder hat Anfangs den Brutalo gemacht, was ihm leicht fiel, und Seehofer genau mit dieser Diktion in die Arena nach Berlin geschickt. Plötzlich hat er angesichts der Umfragen Kreide gefressen und auf der AFD herumgehackt, die doch geistesverwandt mit ihm ist.
Diesen Schwenk vom Asyltourismus-Gegner zum Grünenversteher glaubt Söder niemand!
Für nicht nachvollziehbare Schwenks wird man vom Wähler bestraft.
Das Wahlregbnis wird beide - Seehofer und Söder - bestrafen. Dem Horscht'l kanns egal sein; er ist reif fürs Altenteil. Für Söder ist das der GAU. Es wird mehrere Nächte der langen Messer geben. Anders, als Gauweiler, hat Söder nichts Gescheites gelernt. Reine Politiker-Karriere.

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EckivonRemagen 11.10.2018, 13:19
4. Landtagswahl 2018

Dass die CSU nicht mehr die Wahlergebnisse einfährt, wie das zuletzt im Jahr 2013 möglich war, ist doch schon seit einem Jahr erkennbar. Vielleicht werden CSU und CDU daraus lernen. Ein neues Wahlrecht muß her.
Langzeit-Parlamentarier sind out. Newcomer sind in. Im übrigen bremsen Langzeit-Führer das Aufsteigen neuer und teils auch junger Politiker im normalen Kreislauf der Politik.

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drent 11.10.2018, 13:21
5. Ethnologie studieren

Die Bayern halten sich nur höchst ungern an die Vorgaben von Medien, Stiftungen und sonstigen Gscheitmeiern. Mal abwarten, wer am Wahlabend angefressener dreinschaut.

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herbix 11.10.2018, 13:24
6.

Söder und Seehofer werden sich nur halten können, wenn es der CSU gelingt in eine Koalition mit FDP und/oder Freien Wählern zu kommen.

Eine Koalition der CSU mit Grünen und/oder SPD halte ich für ausgeschlossen - da macht die CSU-Basis nicht mit.

Vielleicht gibt es doch eine Koalition zwischen CSU und AfD - aber ohne Söder und Seehofer.

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n.wemhoener 11.10.2018, 13:56
7.

Wenn ein Politiker erkennt, dass es falsch war, den Begriff "Asyltourismus" zu verwenden, dann ist das durchaus lobenswert.

Oberpeinlich wird es allerdings, wenn Söder sich dessen selbst rühmt mit der Feststellung, dass er der einzige Politiker sei, der sich für eine Formulierung entschuldigt hat - so wie gestern geschehen in der Wahl-Arena-Sendung.

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herbix 11.10.2018, 14:38
8.

Zitat von n.wemhoener
Wenn ein Politiker erkennt, dass es falsch war, den Begriff "Asyltourismus" zu verwenden, dann ist das durchaus lobenswert.
Ich weiß nicht recht.
Strauß und Wehner haben sich damals gefetzt, die Wortwahl war grob - keiner hat sich für irgendwas entschuldigt.

Das war autentischer ;-)

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willybrandt61 11.10.2018, 14:40
9. Nicht Söder allein,

denn wenn es am Sonntag so kommt, wie prognostiziert wird, gibt es eine Lawine ohne Schnee. Seehofer und Merkel werden auch kräftig hinterfragt werden. Die notwendige Vertrauensfrage müsste gestellt werden. Die Politik in den vergangenen Jahren, in allen Bereichen, kann so doch nicht weiter geführt werden. Ich rechne mit Neuwahlen im Bund.

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