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Podcast "Stimmenfang": Was, wenn die SPD die Niedersachsen-Wahl gewinnt?
DPA

Die SPD könnte in Niedersachsen erstmals in diesem Jahr eine Wahl gewinnen. Warum ein Wahlerfolg für die Partei Befreiungsschlag und Risiko zugleich sein würde, hören Sie im neuen Podcast.

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sendungmitdermaus 12.10.2017, 14:44
1. Wenn die SPD gewinnen sollte

in Niedersachen, dann wird das überwiegend Stefan Weils Verdienst sein. Er ist ein absolut unprätentiöser Mensch und fachlich kompetenter sowie sachorientierter Politiker. Einer, der auch für konservative Bürger problemlos wählbar ist. Herr Althusmann hat dem nicht viel entgegenzusetzten. Der sich abzeichnende Linksruck der Bundes-SPD ist einem möglichen Wahlsieg jedoch sehr nicht zuträglich.

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yvowald@freenet.de 12.10.2017, 14:50
2. Als Notbehelf nicht wieder AfD wählen

Wenn die SPD in Niedersachsen wieder stärkste Partei werden sollte, wäre eine Koalition mit der Partei Die Linke und der Partei Die Grünen notwendig und richtig.
Dann sollte diese Koalition unter Beweis stellen, daß rot-grün-rote Regierungen tatsächlich "Politik für die Menschen" macht und nicht für Konzerne oder Groß-Agrarier.
Dann hätten Wählerinnen und Wähler die Chance, eine solche Politik auch 2021 im Bund (Deutscher Bundestag) anzustreben und nicht als Notbehelf die AfD zu wählen.

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wburger271 12.10.2017, 15:22
3. Wunschdenken?

Die SPD kann nur eine Wahl gewinnen, wenn die CDU ziemlich schwach auftritt. Solange die Hypothek der Agenda 2010 an ihr haftet, werden diejenigen, die seitdem mit Existenzängsten zu kämpfen hatten/haben sich mehrheitlich davor hüten die SPD zu wählen. Ihren Nimbus als Volkspartei und Partei der Arbeiter und Angestellten hat sie seitdem verloren während ein Teil ihrer Prominenz nach dem Ausscheiden aus der Politik gezeigt hat wofür ihr Herz tatsächlich schlägt.

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friedrich_eckard 12.10.2017, 15:46
4.

Zitat von yvowald@freenet.de
Wenn die SPD in Niedersachsen wieder stärkste Partei werden sollte, wäre eine Koalition mit der Partei Die Linke und der Partei Die Grünen notwendig und richtig. Dann sollte diese Koalition unter Beweis stellen, daß rot-grün-rote Regierungen tatsächlich "Politik für die Menschen" macht und nicht für Konzerne oder Groß-Agrarier. Dann hätten Wählerinnen und Wähler die Chance, eine solche Politik auch 2021 im Bund (Deutscher Bundestag) anzustreben und nicht als Notbehelf die AfD zu wählen.
Die SPD muss ja nicht einmal stärkste Partei werden: wenn sie, die GRÜNEN und die LINKE zusammen mindestens 68 Mandate von 135 - gleichgültig in welcher Verteilung - erreichen, dann ist das genug, auch wenn die CDU ein paar Stimmen und Mandate mehr als die SPD bekommen sollte. Sie haben mit Ihrer Forderung natürlich Recht, die benötigte Mehrheit erscheint erreichbar, die "trittinierten" GRÜNEN dortselbst und die LINKE sollten sich auch verständigen können, aber an die Mitte-links-Koalition werde ich erst glauben, wenn Weil als ihr Ministerpräsident vereidigt ist. Die Seeheimer Parteizerstörer haben in der Niedersachsen-SPD so viel Gewicht wie sonst wahrscheinlich nur noch im Hamburg, und sie werden mit massiver medialer Unterstützung jedes verfügbare anständige und unanständige Mittel nutzen, um eine solche Koalitionsbildung zu hintertreiben, wobei es mehr um die "Signalwirkung" nach aussen gehen wird als um das, was eine solche Koalition auf Landesebene bei limitierter Gesetzgebungszuständigkeit tatsächlich würde bewirken können. Davon, ob es im Falle, dass... gelingt die Seeheimer zu stoppen wird für die Zukunft der SPD viel abhängen, während für die LINKE ja schon jedes Ergebnis als Erfolg zu werten sein wird, das den Einzug in den Landtag bringt. Wenn dann noch mehr dabei herausschaut - umso besser!

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Sportzigarette 12.10.2017, 15:54
5. Agenda war gut!

Zitat von wburger271
Die SPD kann nur eine Wahl gewinnen, wenn die CDU ziemlich schwach auftritt. Solange die Hypothek der Agenda 2010 an ihr haftet, werden diejenigen, die seitdem mit Existenzängsten zu kämpfen hatten/haben sich mehrheitlich davor hüten die SPD zu wählen. Ihren Nimbus als Volkspartei und Partei der Arbeiter und Angestellten hat sie seitdem verloren während ein Teil ihrer Prominenz nach dem Ausscheiden aus der Politik gezeigt hat wofür ihr Herz tatsächlich schlägt.
Ich kann es nicht mehr hören! Nein, die Agenda war notwendig und richtig. Nach der Agenda hat Schröder noch 34 Prozent eingefahren und ganz knapp gegen Merkel verloren. Auch in Niedersachsen hatte die SPD super Ergebnisse bei der letzten Wahl. Die Agendahasser (wie Sie) sind doch längst be der LINKEn und dort auch besser aufgehoben. Das Problem der SPD ist nicht der linke Rand, sondern die Mitte, die sich abgewendet hat, als man die Agenda nicht mehr vertreten wollte und davon abgerückt sind. Wenn neben der SPD die Linke ist, braucht die SPD eben nicht nach links zu rücken. Das Problem ist u, dass die CDU derzeit und seit Merkel zu mittig ist und darum der SPD die Wähler abnimmt, Das wird sich aber wiederandern, wenn nach der Ära Merkel der Rechtsruck kommt.
Und falls Sie mit Ihrem letzten Satz mal wieder Schröder meinen. Er macht es nicht wegen der Kohle (die könnte er auch leichter mit Vorträgen und Büchern verdienen) Es geht ihm einzig und allein um die guten Kontakte zu Russland (die auch die Regierung immer wieder gheimlich nutzt) und die Energieversorgung Deutschlands, das war nämlich schon vor seiner Kanzlerschaft sein Hauptanliegen. So, nun gehen Sie mal schön die LINKE wählen und lassen den Mitte links Wählern die SPD! Ich bin ziemlich sicher, dass ner neue MP der alte sein wird!

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Ottokar 12.10.2017, 16:00
6. Netter Artikel

aber die Frage stellt sich nicht, denn das hiesse Rot-Grün in Neuauflage mit einem linken Touch.

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Sportzigarette 12.10.2017, 16:00
7. Agenda war gut!

Ich kann es nicht mehr hören! Nein, die Agenda war notwendig und richtig. Nach der Agenda hat Schröder noch 34 Prozent eingefahren und ganz knapp gegen Merkel verloren. Auch in Niedersachsen hatte die SPD super Ergebnisse bei der letzten Wahl. Die Agendahasser (wie Sie) sind doch längst be der LINKEn und dort auch besser aufgehoben. Das Problem der SPD ist nicht der linke Rand, sondern die Mitte, die sich abgewendet hat, als man die Agenda nicht mehr vertreten wollte und davon abgerückt sind. Wenn neben der SPD die Linke ist, braucht die SPD eben nicht nach links zu rücken. Das Problem ist u, dass die CDU derzeit und seit Merkel zu mittig ist und darum der SPD die Wähler abnimmt, Das wird sich aber wiederandern, wenn nach der Ära Merkel der Rechtsruck kommt.
Und falls Sie mit Ihrem letzten Satz mal wieder Schröder meinen. Er macht es nicht wegen der Kohle (die könnte er auch leichter mit Vorträgen und Büchern verdienen) Es geht ihm einzig und allein um die guten Kontakte zu Russland (die auch die Regierung immer wieder gheimlich nutzt) und die Energieversorgung Deutschlands, das war nämlich schon vor seiner Kanzlerschaft sein Hauptanliegen. So, nun gehen Sie mal schön die LINKE wählen und lassen den Mitte links Wählern die SPD! Ich bin ziemlich sicher, dass ner neue MP der alte sein wird!

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simonweber1 12.10.2017, 16:49
8. Und

Zitat von Ottokar
aber die Frage stellt sich nicht, denn das hiesse Rot-Grün in Neuauflage mit einem linken Touch.
was ist daran so negativ? Die rot grüne Landesregierung hat ihre Sache in Niedersachsen recht ordentlich gemacht. Allerdings wird es nach den letzten Prognosen für rot grün nicht reichen. Selbst eine Koalition von rot rot grün erscheint mathematisch schwierig. Im Prinzip hängt alles am Abschneiden der AfD. Je mehr Stimmen die AfD erhält,umso schwieriger werden alle Koalitionsvarianten.

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53er 12.10.2017, 17:25
9. Was glauben Sie wohl,

Zitat von Sportzigarette
Ich kann es nicht mehr hören! Nein, die Agenda war notwendig und richtig. Nach der Agenda hat Schröder noch 34 Prozent eingefahren und ganz knapp gegen Merkel verloren. Auch in Niedersachsen hatte die SPD super Ergebnisse bei der letzten Wahl. Die Agendahasser (wie Sie) sind doch längst be der LINKEn und dort auch besser aufgehoben. Das Problem der SPD ist nicht der linke Rand, sondern die Mitte, die sich abgewendet hat, als man die Agenda nicht mehr vertreten wollte und davon abgerückt sind. Wenn neben der SPD die Linke ist, braucht die SPD eben nicht nach links zu rücken. Das Problem ist u, dass die CDU derzeit und seit Merkel zu mittig ist und darum der SPD die Wähler abnimmt, Das wird sich aber wiederandern, wenn nach der Ära Merkel der Rechtsruck kommt. Und falls Sie mit Ihrem letzten Satz mal wieder Schröder meinen. Er macht es nicht wegen der Kohle (die könnte er auch leichter mit Vorträgen und Büchern verdienen) Es geht ihm einzig und allein um die guten Kontakte zu Russland (die auch die Regierung immer wieder gheimlich nutzt) und die Energieversorgung Deutschlands, das war nämlich schon vor seiner Kanzlerschaft sein Hauptanliegen. So, nun gehen Sie mal schön die LINKE wählen und lassen den Mitte links Wählern die SPD! Ich bin ziemlich sicher, dass ner neue MP der alte sein wird!
warum der SPD die Mitte abhanden kam? Die Mitte die das Duo Schröder/Münte mit der Agenda immer weiter Richtung abgrund schob, Richtung prekäre Leiharbeitsverhältnisse und Hartz IV. Das Leben wurde nach Schröder für viel zu viele Menschen immer härter, egal ob sie nun direkt von Hartz betroffen waren oder nicht. Nicht nur der gesellschaftliche Druck eine Arbeitsstelle anzunehmen, koste sie was sie wolle, nahm immer mehr zu. Die Gelegenheiten der Unternehmen und mancher Politiker nahmen in gleicher Weise zu, Löhne und Renten unter Druck zu setzen. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Glasklar, wenn die Menschen zu diesem Zeitpunkt in seiner ganzen Tragweite begriffen hätten, was Schröder, Münte und Co. da angerichtet hatten, wäre Schröder mit einem Ergebnis ähnlich dem von Schulz aus seiner letzten Wahl gegangen. Nein, die Agenda ist eine Schande für die komplette Grün-Rote Regierung Schröder´s und Sie ist und wird es leider auch bleiben, eine Schande für den Standort Deutschland. Ich habe im Moment berechtigte Hoffnung, dass sich dahingehend in der SPD noch etwas Einsicht einstellen wird. Sollte das der Fall sein, kann die SPD auf neue Wählerschichten hoffen. Ich vermute mal, Sie sind selbst Mitglied in der SPD, es ist sehr befremdlich für mich als langjährigem, aber gewesenen, SPD-Mitglied solche Bekenntnisse zu H4 zu lesen, wie sie in Ihrem Beitrag schreiben. Ich bin vor Schröders letzter Wahl ausgetreten, weil mir bereits damals bewusst war, was H4 bedeutete und für so einen Bockmist und seine Initiatoren wollte ich nicht auch noch Wahlkampf betreiben.

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