Forum: Politik
Porträt eines griechischen NS-Opfers: Der deutsche Fluch
Bundesarchiv

Als Kind dachte Giannis Syngelakis, dass Frauen immer Schwarz tragen. Sein Vater wurde mit Hunderten anderer bei einem NS-Massaker auf Kreta ermordet. Der Verlust hat Syngelakis' Leben geprägt.

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observerlbg 19.07.2015, 11:18
0. Wenn auch nur ein Teil der Griechenlandhilfen.....

...für die Deutschland die letzten Jahre gerade stehen musste, als Entschädigung gegeben wurden wären, und zwar freiwillig, dann wäre das Bild der Griechen von uns Deutschen sicher ein ganz anderes. Aber überall in den europäischen Parlamenten und Regierungen nur Prakmatiker und zynische Prinzipienreiter. So wird das nix mehr mit Europa. Louis de Bernières "Corellis Mandoline" sollte sich Jeder interessierte zum Thema "Wehrmachtsverbrechen in Griechenland" rein ziehen. Zur Not tut es auch der Film mit Nikolas Cage.

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spiegelritter 19.07.2015, 11:19
1. Reparationen

Es sollen also die Kinder der Kinder der Kinder für diese Verbrechen zahlen, dass wer nochmal dies nicht nocheinmal tut?

Es ist schrecklich, was damals getan wurde, aber die heute Generation hat dies nicht verschuldet.

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felisconcolor 19.07.2015, 11:43
2. Irgendetwas

passt hier nicht. Entweder mein Bild von den vielen Griechen die ich persönlich kenne und schätze, oder das Bild was uns hier in den Medien weiss gemacht werden soll. Weder die Griechen haben einen Groll gegen Deutsche noch Deutsche gegen Griechen. Was beiden gemeinsam ist, ist das (milde ausgedrückt) Unverständnis gegenüber der Regierungs- und Europapolitik. Und einer Kanzlerin die wohl eher in die Hölle gehen als auch nur ein Land aus dem europäischen Verbund heraus lassen würde. Das sollte mal differenzierter betrachtet werden. Dieses rumwühlen in alten Geschichten tut niemandem gut. Und schürt nur Hass wo keiner ist.

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infonetz 19.07.2015, 11:52
3.

Hatten wir nicht schon mal einen Krieg weil man Reparationen verlangt hat die dazu auch sehr hoch waren?! Da kommen Zahlen aus Griechenland die ich nicht nachvollziehen kann.

09.04.2015
Druck auf Deutschland: Griechenland könnte noch mehr Reparationen verlangen
Genau 278,7 Milliarden Euro Reparationen soll Deutschland an Griechenland zahlen. Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE könnten diese Forderungen sogar noch steigen. Wie rechnen die Griechen?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/griechenland-reparationsforderungen-koennten-noch-steigen-a-1027473.html

Rechne ich das mal auf alle um so gibt es Forderungen in höhe von 10.000mrd bis zu 100.000mrd Euro. Das kommt mir so bekannt vor!

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juergen.albrink 19.07.2015, 11:58
4. Was soll dieser Artikel bewirken.

Es sieht so aus, als wollte SPON seine linke Klientel unterstützen und den deutschen einen Schuldkomplex einreden. Nur hat die heutige Generation mit den Verbrechen der Nazis nichts zu tun. Das viele Menschen unter der Nazi-Herrschaft gelitten haben wissen wir und ist sehr bedauerlich. Aber was hat das alles mit den aktuellen Problemen zu tun?
Anstatt auf der rationalen, reitet man hier wieder auf der emotionalen Schiene herum. Finde ich absolut widerlich.

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patras 19.07.2015, 11:59
5.

Zitat von Chris_7
Liebe Medien, liebe Politik. So als kleiner Vorgeschmack, wenn wir in absehbarer Zeit gegen den "IS" und seine Unterstützer kämpfen müssen. Dann sind genau das die Maßnahmen, die getroffen und konsequent umgesetzt werden müssen. Wenn aus einem Dorf heraus ein Angriff unterstützt oder auch nur nicht verhindert wird, dann sind solche Maßnahmen die einzigen, die zielorientiert wirksam sind. Denn die Partisanen sind da genau so skrupellos, wenn es um "Kollaborateure" geht. Und wenn die einen mit dem Tod drohen, die anderen nicht, dann ist die Seite, die dies nicht tut im Nachteil und wird nicht gewinnen....
Ich möchte jetzt nicht auf Ihren schockierenden, empathielosen Beitrag eingehen, dann würde das unter die Netiquette fallen.
Nur ein paar ganz kleine Fragen, die ich Sie bitte, mir zu beantworten:
Was hatte die deutsche Armee in Griechenland zu tun?
Ich verstehe Ihren Vergleich mit dem IS nicht. Sie vergleichen die angestammte Bevölkerung mit dem IS?
Wieso? Es handelte sich um Bergdörfer mit einfachen Menschen, die da niedergemacht wurden
Vielleicht erhellen Sie mich mit Ihrer Sichtweise.

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abrigal 19.07.2015, 12:01
6.

Ich bin das Thema so leid und ich verstehe die Medien nicht mehr.
Gerade als Bewohner eine betroffenen Landes erstaunen mich die Bilder Von Menschenschlangen vor den Geldautomaten, aber keiner erwaehnt
die Schlangen vor den Suppenkuechen bei uns in Portugal.
Wir leben seit Jahren mit einer Mehrwertssteuer von 23 % und unser Durchschnittslohn liegt unter 700 Euro, der Mindestlohn bei 500 Euro.
Viele Rentner bekommen weniger als 400 Euro .
Gebt den noch Betroffenenen Griechen Ihre Entschaedigung aber wir alle wissen dass dieses geplanten Kredite nicht zurueckbezahlt werden.
Es war nicht der Euro der die Leute arm gemacht hat, das waren Sie schon Zu Drachmen bzw,. Escudo Zeiten. Damals musste ein Portugiesischer
Arbeiter fuer einen Fabfernseher von 90.000 Escuden, rund 3 Monate arbeiten, heute arbeitet er 3 Wochen. Die armen Rentner sind

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realist4791 19.07.2015, 12:01
7. Es war Krieg...

und im Krieg passieren nunmal genau solche Sachen. Auch die "guten" Siegermächte haben gezielt Wohnviertel bombadiert und anschließen Brandbomben über die Menschen abgeworfen als sie auf die Straßen geflüchtet sind. Massenvergewaltigungen, wahlloses töten nach(!) dem Krieg, plündern, medizinische Experimente... Also soll mir nicht einer kommen das immer nur die bösen, bösen Deutschen das alles gemacht haben. Im Krieg sind alle gleich. Selbst in den "tollen" USA gibts für Fahnenflucht bis zu Todesstrafe - was wäre unter Hitler wohl passiert wenn ein Soldat gesagt hätte "mache ich nicht"?

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Onkel.d. 19.07.2015, 12:03
8. Die Spielregel des Teufels

Zitat von Chris_7
Liebe Medien, liebe Politik. So als kleiner Vorgeschmack, wenn wir in absehbarer Zeit gegen den "IS" und seine Unterstützer kämpfen müssen. Dann sind genau das die Maßnahmen, die getroffen und konsequent umgesetzt werden müssen. Wenn aus einem Dorf heraus ein Angriff unterstützt oder auch nur nicht verhindert wird, dann sind solche Maßnahmen die einzigen, die zielorientiert wirksam sind. Denn die Partisanen sind da genau so skrupellos, wenn es um "Kollaborateure" geht. Und wenn die einen mit dem Tod drohen, die anderen nicht, dann ist die Seite, die dies nicht tut im Nachteil und wird nicht gewinnen....
Wer so denkt, lebt in einer Moral- und wertefreie Welt akzeptiert.

Der Grausamste überlebt, Unrecht lohnt sich, wer schweigt und sich unterwirft darf überleben. Die Philosophie des Teufels und der Mafia - welch ehrenwerte Gesellschaft.

Zum Glück ist unsere Gesellschaft nicht auf dieser Weltanschauung aufgebaut und die tägliche Realität zeigt, dass die meisten Menschen nicht so sind. Sie reagieren positiv auf Entschuldigungen, auf Liebe, auf Großzügigkeit. Leben und Leben lassen ist die bessere Idee als töten um nicht getötet zu werden.

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