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Präsidenten-Treffen in Washington: Erdogans Sicherheitsleute sollen Demonstranten ver
REUTERS

Der Besuch von Präsident Erdogan in Washington wird von Ausschreitungen überschattet. Pro-kurdische Demonstranten sollen von seinen Sicherheitsleuten angegriffen worden sein. Neun Menschen wurden verletzt.

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weg-ki 17.05.2017, 07:35
1. Geschichte wiederholt sich

Beim Besuch von Schah Reza Pahlavi 1967 in Berlin haben die mitgebrachten, eigenen Schläger auch die demonstrierende Bevölkerung zusammen geschlagen. Solche Despoten langweilen die Menschheit mit ihrem Jahrhunderte alten Despoten-Standard-Programm bis sie, wie Pahlavi, am Ende da landen wo sie hingehören.

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bernhard1964 17.05.2017, 07:41
2. Autokratie Türkei...

.....hier zeigt sich sehr deutlich, wie Erdogans Vassllen mit Oppositionellen umgehen. Das ist das genaue Abbild, wie momentan in der Türkei gegen kritische Oppositionelle und Erdogan Gegner verfahren wird. Hoffentlich merken die Verantwortlichen in der Trump Regierung, mit wem sie sich das einlassen. Die Türkei unter Erdogan ist jetzt schon eine Diktatur und erinnert an die Zustände in Deutschland in den 30- er Jahren.

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xyz890 17.05.2017, 08:05
3.

Die Geschichte zeigt es das die USA immer nur ihre eigenen Interessen und Vorteile wahrt, Moral und Ethik ist egal und so werden Diktaturen und Regime unterstützt. Alles geht, ob offen oder verdeckt, solange es passt und ihnen zuspielt. Hauptsache die Türkei bleibt in der Nato und lässt die Russen nicht rein.

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kurtzac 17.05.2017, 08:06
4. Die PKK gegen die Türkei...

was für eine Wortwahl. Die PKK will, wenn man ernst nimmt was im Programm steht, mehr Gleichberechtigung und Autonomie für die Kurden in der Türkei - also kämpft sie nicht gegen 'die Türkei', sondern für eine andere Türkei. Das ist völkerrechtlich legitim, das Verbot, auch in Deutschland, ist es nicht, erst recht jetzt nicht, wo das anbiedern an die Türkei mit dem Ziel das Land in die EU zu hiefen, vorbei sein müsste.

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conny1969 17.05.2017, 08:11
5. nächste Woche

Nächste Woche auf dem Natogipfel werden Juncker und Tusk mit Erdogan zusammentreffen
und über Geschäfte zwischen der EU und der Türkei sprechen. Wenn es um das Geschäft geht,
sind dann alle wieder Beste Freunde.

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balouchen 17.05.2017, 08:11
6. kann einer den ErdoWahn nach Hause schicken

Habe mir das Video angesehen. Mit welcher Selbstverständlichkeit die Sicherheitsleute auf Demonstranten in einem Gastland losgehen, lässt einem den Atem stocken. Es wird Zeit, dass man ErdoWahn sehr deutlich zeigt, dass es reicht und ihn an den Bosporus zurück schickt. Die Bilder habe ich schon mal sehr ähnlich gesehen. In Aufnahmen, wie sie SA in den 30ern vorgegangen ist. Wirklich unfassbar. Wenn ich dann das arrogante und eingebildete Gesicht vom Möchtegern-Sultan dazu sehe, weiss ich wirklich bescheid. Wer sich ein bisschen mit Mimik und Gestik auskennt, der weiss, welche Geisteshaltung bei ihm vorherrscht.Gan es alles.schon in den besagten 30er Jahren. Und er lässt sich ja von seinen Leuten genau so anreden. Mit "Mein Führer". Ganz im Ernst: Da ist doch wirklich ALLES klar

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Enkidu 17.05.2017, 08:15
7. Im Demokratie-Verständnis orientalischer Potentaten

ist für Demonstrationen oder das Recht darauf kein Platz. Das Verhalten, konkret die Prügel-Attacken der Leibwache Erdogans (bzw. des MIT) auf Demonstranten und Journalisten in Washington erinnert fatal an den Besuch des Schahs von Persien, Reza Pahlavi in Berlin, 1967. Auch damals gingen Mitglieder dessen Entourage (bzw. des SAVAK) mit Stangen und Knüppeln auf Demonstranten und Journalisten los. Übrigens scheinen die US Behörden mit solchen Situationen überfordert zu sein, weil das schon das zweite mal ist: Bereits am 31. März spielten sich ähnliche Szenen ab, als Erdowahn im Brookings Institute eine Ansprache hielt.

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hagenlaw 17.05.2017, 08:16
8.

Das sollte man in den USA einmal als Tourist oder Geschäftsreisender machen. Da wäre man schneller auf dem Flughafen zur Abschiebung, als man gucken könnte. Aber die Herren Schläger von Erdogan genießen ja diplomatische Immunität. Das sieht man auch auf dem Video: Die Polizisten trauen sich nicht, sie anzufassen. Dass man mit diesem Despoten überhaupt noch diplomatische Kontakte pflegt, ist nicht mehr verständlich. Aber mit Adolf hat man ja auch lange Zeit geredet. Bis es zu spät war.

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kurpfaelzer54 17.05.2017, 08:17
9. Schläger Erdogan in die EU ?

Die AKP und Erdogan bewegen sich immer mehr in Richtung offene Diktatur mit starker islamistischer Ausrichtung. Erdogan und seine Nachfolger werden auf Jahrzehnte hinaus den Frieden in der Region gefährden und planen bereits heute eine weitest mögliche Wiederherstellung des osmanischen Reichs.
...und da gibt es eine große deutsche Regierungspartei, die zur Zeit den Außenminister stellt, die den EU-Beitritt für die Türkei immer noch offen halten will.

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