Forum: Politik
Rassistische Morde in den USA: Die Rache der Vergangenheit
AP

Warum debattiert die US-Gesellschaft erst jetzt ernsthaft über Rassismus? Die Toten von Charleston sind auch die Toten einer Nation, die sich bislang geweigert hat, ihre früheren Fehler aufzuarbeiten.

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Gordons 26.06.2015, 05:43
1. Endlich

nicht das ich wirklich etwas gegen die USA habe! Nein sie sind mir viel lieber als mach anderer Staat. Aber endlich wurde auch einmal ein Kommentar über die Gräueltaten und nicht aufgearbeitete Vergangenheit Amerikaner geschrieben. Vielen Dank für diesen Artikel.

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linoberlin 26.06.2015, 06:01
2. Ihrer

wurden die Menschen durch tatkräftige Mitarbeit zahlreicher europäischer Außenposten an der Westküste Afrikas. Portugal, Holland, England, Dänemark.

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bekalte 26.06.2015, 06:02
3. Das sollten die Amerikaner lesen ...

Hervorragender Kommentar - trifft den Nagel auf den Kopf. Kann er nicht auf Englisch in der New York Times als Gastkommentar veröffentlicht werden?

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ahloui 26.06.2015, 06:10
4. Selten ei en so guten

Kommentar gelesen.

Kriegen die Amerikaner den auch zu lesen, z.B. in den einschlägigen Tageszeitungen?
Ich würde mir das wünschen.

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hdudeck 26.06.2015, 06:15
5. Guter Artikel,

aber es waren nicht (nur) Amerikaner, sondern auch Briten und Hollaender, die die Einwohner in Afrika versklaved haben. Die Amerkaner haben diese dann gekauft.Der Hintergrund wurde auch leider nicht weiter dargestellt: Die Indianer waren die ersten Sklaven, waren aber die schwere Feldarbeit koerperlich nicht gewachsen und starben wie die Fliegen. Man hat dann halt "Ersatz" in Afrika gefunden.

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imlattig 26.06.2015, 06:27
6. die toten der ...

NSU sind auch ein teil nicht aufgearbeiteter deitscher nazigeschichte. es genuegt
eben nicht an der reichskristallnacht als politiker das kaeppi aufzusetzen und den
antisemitismus beklagen, sondern man muss entschieden gegen nazis antreten.
aber dafuer haben wir zuviele memmen als politiker.

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Mastermason 26.06.2015, 06:37
7. Ich mag diese Selbstgerechtigkeit nicht...

"Die Toten von Charleston sind auch die Toten einer Nation, die sich bislang geweigert hat, ihre früheren Fehler aufzuarbeiten"
... schreibt ein Journalist aus der Nation, aus deren Mitte eine Gruppe wie die NSU entspringen konnte, die nach wie vor national befreite Zonen im Osten duldet, deren Bevölkerung zu einem erklecklichen Teil in antisemitischenStereotypen denkt etc. pp.

Herr Feldenkirchen, Sie kennen doch den abgedroschenen Spruch von den Fingern, die auf einen zurückzeigen, wenn man mit dem Finger auf jemanden zeigt?

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inecht 26.06.2015, 06:43
8. Vergleich mit Deutschland lohnt.

Denn auch wir haben offensichtlich unsere rassistische Ideologie noch nicht überwunden.
Anders kann mann sich die Morde und Gewaltverbrechen nicht erklären.
Der rechte Mob hat nichts gelernt.

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erare 26.06.2015, 07:10
9. Danke,

dass sie diesen Artikel geschrieben haben. Ich stimme Ihnen in vielem voll zu. Durch die fehlende Bewältigung dieser Vergangenheit, fehlt es den USA meiner Ansicht nach extrem an Glaubwürdigkeit für ihre angeblichen Demokratie - und Menschenrechtsmissionen in der Welt. Auch kann man mittlerweile guten Gewissens behaupten, dass vieles nur aus Profit- und Machtgier geschieht. Typisch menschlich, leider. Deutschland hatte in einem erheblichen Maße Glück, dass nach dem zweiten Weltkrieg die politische Lage ein wiedererstarken Deutschlands attraktiv machte. Es gab auch andere Pläne in den USA. Trotz dieser nicht ganz lupenreinen Beweggründe bin ich den USA dafür dankbar!

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