Forum: Politik
Reaktion auf Militärmanöver: Nordkorea feuert zwei Kurzstreckenraketen ab
AP/dpa

Mehr als 200.000 Soldaten simulieren Krieg: Das südkoreanische und das US-Militär haben ein Armeemanöver begonnen. Nordkorea feuerte demonstrativ zwei Raketen ab.

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MarkusH. 02.03.2015, 06:21
1.

also 200.000 Soldaten vor meiner Haustüre die Krieg spielen.. das würde mich auch stören

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cognaq 02.03.2015, 06:45
2. Zum Glück ein Archivbild..

Die Rakete auf dem Bild ist eine Strela 10, eine Fla-Rakete, mit einer Reichweite von 5 km. Aber es steht ja Archivbild drunter.
Warum verwendet der Spiegel keine Silvesterraketen als Beispiel? Kommt als Archivbild auf dasselbe hinaus.

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Listkaefer 02.03.2015, 07:02
3. Warum diese Aufregung ...

... über 2 nordkoreanische Kurzstreckenraketen? Da macht es rumms in Nordkorea und 400 Km weiter plumps im offenen Meer. Und warum soll das eine Machtdemonstration sein? Demonstration ja, aber "Macht..."?? Genauso abwegig ist wohl, sich aufzuregen, wenn die Russen während eines G7 Treffens einen Dampfer vor Australiens Küsten in internationalen Gewässer auf- und abfahren lassen oder ein paar Flugzeuge rund um Europa hin und her? Kostet Geld und bingt nichts. Sollen sie doch - warum darüber aufregen? Und warum redet niemand über Satelliten, die über unser Land fliegen und merkwürdige Dinge machen? Die könnten uns gefährlich werden!

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Badischer Revoluzzer 02.03.2015, 08:11
4. Eigentlich kommen diese

Mannöver von SK und den USA dem Diktator Kim gerade recht, denn dadurch kann er mit weiteren Manipulationen und vorgetäuschtem Kriegsgeschrei das unterdrückte Volk weiter auf Linie halten.

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Bueckstueck 02.03.2015, 08:37
5.

Zitat von MarkusH.
also 200.000 Soldaten vor meiner Haustüre die Krieg spielen.. das würde mich auch stören
Die haben aber kein Recht sich gestört zu fühlen (obwohl sie natürlich gestört sind), angesichts der seit Jahren andauernden Kriegsdrohungen, Raketenabschüsse, Artilleriebeschüsse, versenkten südkoreanischen Schiffe usw usf.

Es ist das Recht Südkoreas sich gegen dieses geisteskranke Kim Regime zu wappnen - und dazu gehören diese seit Jahrzehnten jährlich abgehalteten Übungen.

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lupidus 02.03.2015, 08:45
6.

Zitat von MarkusH.
also 200.000 Soldaten vor meiner Haustüre die Krieg spielen.. das würde mich auch stören
kann ich mir vorstellen. wenn ich dem nachbarn dauernd damit drohe ihn zu eliminieren und den rest der welt noch dazu, würde mir auch mulmig werden mal zu sehen wozu der fähig ist und dass meine möglichkeiten doch eher begrenzt sind.

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rainer_daeschler 02.03.2015, 09:13
7. Nordkoreanisches Dilemma

Nordkoreanisches Dilemma. Er hat mit dieser Form des Protests einmal angefangen, jetzt muss Kim Jong-un jedes mal zwei Raketen opfern, die er sinnlos ins Meer schießt, wenn im Süden ein Manöver stattfindet. Das hat nicht mal einen Trainingseffekt, denn ein Meer auf 500 km zu treffen, gilt nicht gerade als Präzisionsschuss.

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KingTut 02.03.2015, 10:12
8. Merke: Erst kommt die Ursache, dann die Wirkung!

Ich finde es völlig plausibel, dass ein Land, dem von einem anderen Land unverhohlen mit Krieg - einschließlich Atomschlag - gedroht wird, sein Militär in Alarmbereitschaft versetzt, einschließlich regelmäßiger Militärmanöver unter Einbeziehung seiner Verbündeten auf eigenem Territorium. Dass NK seinen Worten auch Taten folgen lässt, zeigen frühere Zwischenfälle, mit Dutzenden Toten auf südkoreanischer Seite. Mir ist nicht bekannt, dass der Süden den Norden jemals auf ähnliche Weise provoziert hätte. Es ist verwunderlich, dass dieser Sachverhalt für die Kim-Anhänger in diesem Forum offenbar keine Rolle spielt.

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cor 02.03.2015, 11:03
9. Präzisionsschuss

Eine kluge Entscheidung von Kim Jong-un, das Meer als Ziel zu wählen. Alles, was kleiner ist, hätte er vermutlich damit nicht getroffen; Scud-Raketen sind nicht gerade für ihre Präzision bekannt und hin und wieder brechen sie auch einfach mal während dem Flug auseinander (siehe Irak-Krieg).

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