Forum: Politik
Rede im EU-Parlament: Macron fordert "Wiedergeburt Europas"
AFP

Emmanuel Macron hat in einer engagierten Rede vor dem Europaparlament dafür plädiert, die liberale Demokratie zu stärken. Er kündigte an: Frankreich wird mehr in das EU-Budget einzahlen.

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abwinken 17.04.2018, 11:17
1. Keiner da

Außer den GRÜNEN, die sich gerade mal wieder wichtig tun, hat niemand, weder in Deutschland noch in Europa, Interesse daran, noch mehr Steuergroschen zu verplembern.

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post.scriptum 17.04.2018, 11:20
2. Die EU sollte deutlich mehr Geld ...

... für die Außengrenzsicherung bereitstellen, damit durch Flüchtlingsströme die Kommunen erst gar nicht finanziell über Gebühr belastet werden. Insofern die EU die Kommunen für Flüchtlingsanufnahme direkt fördert, ändert das nichts daran, dass Asylbewerber aus Afrika und dem arabischen Raum die Mehrheitsgesellschaft wie 2015/16 überfordert. Im Übrigen zahlt die EU auch nicht für die Überlastung der Verwaltungsgerichte, die mit Flüchtlingsklagen überzogen werden.

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mariakar 17.04.2018, 11:21
3. Und wer sollte die Erstausstattung des

Säuglings finanzieren? Und wer bestimmt, was vernüftige Ausgaben sind? Für mich sind die Agrarsubventionen für die französischen Bauern z.B. keine vernüftigen Ausgaben. Das würden diese aber wohl vermutlich ganz anders sehen.

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nesmo 17.04.2018, 11:26
4. Mehr Geld

für mehr Demokratie? Dieses Model funktioniert nicht mehr. Die Orbans, Tsipras, Polen, Italiener und Balkanstaaten Europas werden mit mehr Geld weniger Demokratie befördern, solange sie am Ende über das Geld entscheiden. Und diese Souveränität der Staaten, letztlich zu entscheiden, was mit dem Geld geschieht, wird ihnen Macron nicht nehmen können, vielleicht nicht mal wollen, denn da ist Frankreich auch noch zu national gestimmt.

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Fürstengruft 17.04.2018, 11:29
5. Beim Thema neue Steuern auf EU-Ebene wird er sich keine Freunde machen

Das ist doch genau das Futter, was er dann den Populisten liefert.
Ich habe die Rede soeben verfolgt.
Richtig ist, nicht an Demokratie gewöhnen, es ist kein Selbstläufer, mehr streiten, ein ganz wichtiger Punkt.

Was das deutsche Parlament anbelangt, altgediente Parlamentarier, die nach provokanten Reden von AfD-Abgeordneten gleich in Schnappatmung verfallen, waren Streit nie gewöhnt.
Auch das gehört zur Demokratie, Streit und nicht die Suche nach Einheitsbrei. Hier Regierung, dort Opposition, die Unterschiede müssen deutlich markiert werden, letztlich muss der Wähler entscheiden.
Der Präsident mahnt an, wenn im nächsten Jahr zur EU-Wahl auch wieder nur 50% Wahlbeteiligung besteht, ist das nicht gut für Europa, die Bürger wurden nicht erreicht..

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Neophyte 17.04.2018, 11:32
6. Deutschland verdient sich an der EU dumm und dämlich!

Das sollte bedacht werden, bevor wieder die ganzen üblichen Stimmen aufkommen, dass die Europäer nur an unser Geld wollen . Tatsächlich ist die EU ganz auf Deutschland als Exportnation zugeschnitten und sowohl der Euro als auch die fehlenden Handelsschranken und Zölle ermöglichen es Deutschland ein Rekordüberschuss nach dem anderen zu erzielen.

Deutschland sollte mehr tun um die EU zu stärken und das auch mit finanziellen Mitteln, auch im eigenen Interesse! Im Grund würde Deutschland nicht nur seine besten Verbündeten sondern vor allem seine größten Absatzmärkte stärken.

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trex#1 17.04.2018, 11:34
7. Wiedergeburt?

Welches "Europa" soll den "wiedergeboren" werden, das es früher scheinbar mal gegeben haben muss? Das Frankenreich von Karl d.Großen, das Heilige Römische Reich, das Reich Napoleons, die EWG? Oder ist das nur Phrasendrescherei?
Interessant auch, dass Macron die Kluft zwischen Nord- und Südeuropa schließen will. Die Kluft zu Mittel-/Osteuropa ist sehr viel tiefer. Soll die bleiben?
Und wenn SPD und Grüne die "Vollendung der Wirtschafts- und Währungsunion" fordern, dann bitte dem Bürger die Kosten nennen, die auf ihn zukommen. Das ist kein Nullsummenspiel, das wird richtig teuer.
Gott sei Dank gibt es die Nordstaaten, Europa besteht nicht nur aus den Mittelmeerländern, Macron, der SPD und den Grünen. Manchmal hat man hier den Eindruck, als würde das nur in Berlin und Paris entschieden.

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arrogist 17.04.2018, 11:38
8. Wenn Frau Merkel so weitermacht

Dann darf sie demnächst mit Frau LePen höchstpersönlich über Europa diskutieren - ich befürchte nur, daß das dann eher Scheidungsgespräche sein werden.
Ich finde die Idee mit dem Europa der zwei Geschwindigkeiten gut, denn wenn z. B. Polen und Ungarn nicht wollen, dann sollte man sie nicht zwingen - aber auch nicht weiter abwarten.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

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scholl.leo 17.04.2018, 11:39
9. Die Bürger befragen, ob

sie die unausgegorenen Macron - Wunschträume überhaupt haben wollen. Einst in den 1950-er als Montanunion mit wirtschaftlichem Hintergrund entstanden und zu einer dubiosen, sozialistischen Geld(um-)verteilmaschine degeneriert. Vom Bürger wird nicht mehr gesprochen - es geht um Geld, Subventionen, Posten( Fall Selmayr z.B.)... und um Schutz für Dieselautos, französische AKWs und die Liste nimmt kein Ende - so kann ich nur hoffen, dass ich das Ende der EU noch erleben werde . Macron und Juncker sind hoffentlich nur eine Randnotiz im Geschichtsbuch des Totalversagens.

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