Forum: Politik
Rohingya-Krise in Burma: Der Exodus, der keiner sein soll
AFP

Immer noch flüchten Zehntausende Rohingya von Burma nach Bangladesch. Die burmesische Regierung hält unterdessen ein interreligiöses Event ab - um zu zeigen, wie friedlich dort alle angeblich miteinander leben.

mario_leipzig 11.10.2017, 21:09
1.

Der Burma-Experte Hans-Bernd Zöllner kritisiert die Voreingenommenheit der internationalen Gemeinschaft und der UN, dabei fällt ihm ins Auge, dass Rohingya-Aktivisten unüberprüfbare Gerüchte über Gräueltaten in die Welt setzen und die Medien diese begierig aufgreifen. Die gleichlautenden Opferberichte in den Flüchtlingslagern vergleicht er mit einer gezielt Massenhysterie, die von muslimischen Rebellen hervorgerufen wurde.

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melnibone 11.10.2017, 21:20
2. Eine Katastophe.

Und alle Nationen schauen zu.
Eine Friedens-Nobel-Preisträgerin als Teil des erzwungenen Massenexoduses.
Eine humanitäte Katrastrophe.
Ein politischer Offenbahrungseid.
Was ist denn diese Völkerzusammenhalts-Botschaft am Ende jedes einzelnen verfickten Tages ... noch das Tippen in die Tastatur wert gewesen-
Das geschieht alles nicht zu Zeiten des Hochkolonialismus im 19.- oder Anfang des 20.Jahrhunderts.
Und wie geschrieben ... Alle schauen Zu.
Mit dem Zuschauen und der Erinnerung ...
Mitten in Europa ... gab es zwischenzeitlich Völkermord und Vertreibung.
Ein ehemaliges Jugoslawien ... mit vielen Mördern ihrer Nachbarn.

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r.muck 11.10.2017, 21:56
3. Zeugen

Der Bericht des UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Raad al-Hussein, beruht auf Interviews mit Rohingyas in Lagern in Bangladesh.
Das diese Interviews nur eine Wahrheit, eine sehr subjektive Wahrheit spiegeln sollte eigentlich klar sein.

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Barath 12.10.2017, 09:48
4. ...

Der Artikel lässt mich etwas ratlos zurück. Richtet sich die Gewalt in Myanmar nun generell gegen Muslime (Religion) oder nur gegen die Rohingya (Volksgruppe)? - Beides wäre gleichermaßen schrecklich und verwerflich, aber etwas präzisere Informationen wären dann doch nett, damit man wirklich verstehen kann, was da passiert.
Der Artikel spricht häufig einfach nur von "Muslimen" wenn offenbar Rohingya gemeint sind, aber sind Rohingya die einzige (oder größte) muslimische Gruppe in Myanmar? Gibt es auch nicht muslimische Rohingya? Werden die dann auch verfolgt?
Sind die genannten "muslimische Männer mit Bart" Rohingya? Ist Hafiz Mufti Ali Rohingya? Gingen die "Angriffe radikaler Muslime" von Rhohingya aus? Werden die "Verbrechen an Hindus ..., die von den militanten Muslimen begangen worden sein sollen" den Rohingya angelastet, oder anderen religiösen Gruppen?
Dieser Artikel verwirrt eher als er informiert. Der Teaser "Immer noch flüchten Zehntausende Rohingya von Burma nach Bangladesch. Die burmesische Regierung hält unterdessen ein interreligiöses Event ab - um zu zeigen, wie friedlich dort alle angeblich miteinander leben." wäre genauso informativ gewesen...

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peterpeterweise 12.10.2017, 11:06
5. Wer hat angefangen?

Natürlich ist es ein Verbrechen, wehrlose Zivilisten zu ermorden, Dörfer nieder zu brennen und Menschen zu vertreiben. Um so wichtiger ist es zu verstehen, warum die, doch eigentlich friedlichen und religiös entspannten Buddhisten dies mehrheitlich nicht verurteilen.
Wenn man chronologisch an die Sache herangeht, dann würde der Satz: "Den Kämpfen waren Angriffe radikaler Muslime vorausgegangen" nicht in den hinteren Teil des Artikel, sondern an den Anfang gehören. Wenn man täglich in den Nachrichten sieht, wie unter der Herrschaft von radikalen Muslimen alle "Ungläubigen" um ihr Leben fürchten müssen, und wenn weiß, dass die radikalen Muslime auch in dem betroffenen Teil von Burma einen islamischen Gottesstaat errichten wollen - nur dann versteht man, warum die Gewalt plötzlich so explodiert. Bei aller verständlicher Sympatie, für diejenigen die durch den Konflikt entwurzelt wurden. Wenn die radikalen Muslime gewonnen hätten, dann hätten wir jetzt ähnliche Verhältnisse wie islamischen Staat und die Buddhisten wären auf der Flucht. Vielleicht hätte es geholfen, wenn die Rohingya selbst dafür gesorgt hätten, dass mordende, radikale Muslime nicht gedeckt, sondern an die burmesischen Behörden ausgeliefert werden.

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frenchie3 12.10.2017, 17:59
6. Also: der Eine sagt unbedingt die Wahrheit,

er ist für die reine Lehre der Liebe ja weltbekannt. Der Andere will vermutlich nur ablenken, hat nie was Gutes getan und tut auch nur Gutes auf Druck was aber nur ist um die Welt zu täuschen, denn er will den Propheten der Liebe nicht im Land haben. Was kommt mir da bei solchen Berichten spanisch vor?

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