Forum: Politik
Rüstungsprojekt: Bundeswehr muss auf Super-Drohne warten
dapd

Eigentlich sollte die erste Super-Drohne schon seit Mai im Einsatz für die Bundeswehr sein. Doch bis die "Euro-Hawk" den Soldaten zur Verfügung steht, dauert es länger als geplant - mindestens noch ein Jahr. Die Opposition kritisiert die Verzögerung als "traurige Tradition".

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rodelaax 22.06.2012, 15:05
1. Absturz

Hat das mit dem Absturz einer Global Hawk in den USA, vor wenigen Tagen zu tun?

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lensenpensen 22.06.2012, 15:24
2. Also alles wie immer,...

wann war denn bitte der letzte termingerechte Zulauf eines Waffensystems? Oder gab es überhaupt mal einen?
Bzgl. der Oppositionskritik: Ob schwarz-gelb, schwarz-rot, rot-grün, etc. pp. ist egal, die Waffen kommen eh nie pünktlich.
Also Füße still halten...

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markus1907 22.06.2012, 15:29
3. Das Geld hätte die BW,

Zitat von sysop
Eigentlich sollte die erste Super-Drohne schon seit Mai im Einsatz für die Bundeswehr sein. Doch bis die "Euro-Hawk" den Soldaten zur Verfügung steht, dauert es länger als geplant - mindestens noch ein Jahr. Die Opposition kritisiert die Verzögerung als "traurige Tradition".
besser investiert, wenn sie das gleiche Waffensystem bei unseren amerikanischen Partnern gekauft hätte. Die Drohne "Global Hawk" ist nämlich schon seit dem Jahr 2000 erfolgreich im Einsatz und wurde ja bekanntlich schon in 2 Kriegen unter Einsatzbedingungen getestet. Auch in Fukushima wurde dieses System eingesetzt. Ich verstehe schon, dass unsere Politiker hauptsächlich deutsche und europäische Firmen mit der Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und Wartung beauftragen möchten. Problem ist, dass diese Firmen auf diesen Gebieten absolut keine Erfahrungen haben. Deshalb verzögert sich der Einsatz ins Unendliche. Das beste Beispiel bietet uns ja Airbus. Bis jetzt hat man es noch nciht geschafft, einen einsatzfähigen Prototypen des A-400 M, Eurocopters und des NH-90 vorzuzeigen. Das wird auch so schnell nicht geschehen, während die Amerikaner seit Jahrzehnten ähliche Waffenysteme nutzen

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hajueberlin 22.06.2012, 15:53
4. Ja, aber

Zitat von lensenpensen
wann war denn bitte der letzte termingerechte Zulauf eines Waffensystems? Oder gab es überhaupt mal einen? Bzgl. der Oppositionskritik: Ob schwarz-gelb, schwarz-rot, rot-grün, etc. pp. ist egal, die Waffen kommen eh nie pünktlich. Also Füße still halten...
vielleicht haben auch div. Lobbyisten/Firmenvertreter bewirkt, daß dieser Artikel so veröffentlicht wird, um im Kampf darum, die Schuld von sich zu weisen, die Nase vorn zu haben. Als Teil ihrer Strategie.

Die Verantwortlichen für die Bezahlung dieser Waffensysteme lesen bestimmt u. A. den "Spiegel". Es geht bestimmt um sehr viel Geld. Und wenn die Verantwortlichen für die Bezahlung so etwas immer wieder in den Medien lesen, gewöhnen sie sich daran.

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spon-facebook-10000104020 22.06.2012, 15:56
5.

@rodelaax.

Keine Ahnung wo du von irgendeinem Absturz einer Global Hawk gehört hast. Ein Flugzeugabsturz ist generell sehr selten, eine neuartige Drohne stürzt noch seltener ab.
Aber auch wenn. Die Fälle hängen mit Sicherheit nicht zusammen. Global Hawk und Euro Hawk klingt zwar ähnlich. Es sind aber völlig unterschiedliche Fluggeräte. Da hat Puma mit Leopard 10 mal mehr Gemeinsamkeiten.

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terminate_her 22.06.2012, 15:57
6. AHA! Deshalb steigen die Rundfunkgebühren immer weiter!

"Da die Drohne ... zugleich auch Radio- und Fernsehsendungen mitschneiden kann, liegt ihr künftiges Einsatzgebiet wohl in Kriegs- und Krisenregionen wie Afghanistan", "....in das die Bundeswehr 1,2 Milliarden Euro investiert hat"

Mannomann, das geht doch bestimmt auch billiger. Früher brauchte man nur einen Videorekorder für so anspruchsvolle Aufgaben.

OK, vielleicht ist die Programmierung jetzt wenigstens einfacher geworden, aber gleich 1,2 Mrd Euro dafür ausgeben? Ich weiß nicht recht...

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Wutbürge 22.06.2012, 15:57
7.

Da man unter kritischer Betrachtungsweise nicht davon ausgehen kann, dass die USA wirklich unsere "Freunde" sind und/oder langfristig bleiben werden, ist der Ansatz durchaus zu begrüßen, kritische Militärtechnik nicht aus eben diesem Land kaufen zu wollen.
Die Argumentation der fehlenden Erfahrung könnte man nebenbei bemerkt auch noch in 100 Jahren verwenden... irgendwann muss man diese sammeln oder man macht sich besonders in diesem kritischen Bereich sehr, sehr abhängig.
Oder man macht den selben Fehler wie die USA und verbaut massig unkontrollierte, teils gefälschte Teile in kritischen Systemen (oder kauft diese gleich komplett) und wundert sich später über Fehlfunktionen, die unsere Soldaten oder Zivilisten ggf. sogar ihr Leben kosten können.
Dann m.E. doch lieber selbstverantwortlich handeln und noch ein wenig auf eine funktionierende, eigene Waffe warten.

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hajueberlin 22.06.2012, 16:10
8. Schade,

Zitat von Wutbürge
Da man unter kritischer Betrachtungsweise nicht davon ausgehen kann, dass die USA wirklich unsere "Freunde" sind und/oder langfristig bleiben werden, ist der Ansatz durchaus zu begrüßen, kritische Militärtechnik nicht aus eben diesem Land kaufen zu wollen. Die Argumentation der.....
daß man so etwas noch extra sagen muss. Darauf müsste doch eigentlich jeder, dessen IQ höher als die Raumtemperatur ist, von selber drauf kommen. Zumal es auch hochqualifizierte Arbeitsplätze bei uns Europa bedeutet.

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spatenheimer 22.06.2012, 16:17
9.

Zitat von spon-facebook-10000104020
Global Hawk und Euro Hawk klingt zwar ähnlich. Es sind aber völlig unterschiedliche Fluggeräte. Da hat Puma mit Leopard 10 mal mehr Gemeinsamkeiten.
Das halte ich für eine gewagte Theorie, da die Euro Hawk einfach eine Global Hawk mit Sensorik von EADS ist.

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