Forum: Politik
Russlanddeutsche in der AfD: Rechtsruck in "Klein-Moskau"
DPA

Unter Helmut Kohl wählten die Russlanddeutschen einst oftmals die CDU. Nun hat die AfD großen Zulauf, weil die Spätaussiedler aus der Sowjetunion ihr Deutschland nicht mehr wiederzuerkennen glauben.

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think-twice! 09.09.2017, 18:24
1. Tja, so ändern sich die Zeiten

es soll nicht wenige Deutsche geben, denen es genauso geht und denen von der Politik Änderungen aufgezwungen werden, die sie nie wollten.

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mac4me 09.09.2017, 18:24
2. Feindschaft zu Rußland ist wirklich kontraproduktiv...

...aber eine kritische Haltung zu Putin ist unbedingt nötig. Und zu RT deutsch, seinem medialen Sprachrohr.

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kategorien 09.09.2017, 18:25
3. Oder...

weil die AfD Pro-Putin ist und die Russlanddeutschen einem Putin-Russland a bissl nachhängen. Erscheint mir plausibler, als ihr Verhältnis zu Deutschland herbeizuschreiben.

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baba01 09.09.2017, 18:25
4. Wenn diese und

andere "ihr" Deutschland nicht wiedererkennen - macht mich das traurig - ich erkenne es sehr wohl und will es in vielen Teilen auch nicht anders haben. Alle anderen kann ich nur empfehlen, sich nach Alternativen umzusehen. Timbuktu soll ganz schön sein!

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rambazamba1968 09.09.2017, 18:26
5. Falsche Taktik

Leider haben die Parteien, CDU, CSU, Grüne und SPD einen großen Fehler gemacht. Sie haben gedacht, dass man mit einem kräftigen Rechtsruck die AFD wieder klein bekommt. Mit Nichten. Jetzt werden sie in den Bundestag einziehen. Eine Schande.

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florian29 09.09.2017, 18:30
6. Aha!

Ich bin kein Rußlanddeutscher und kenne keine Rußlanddeutsche, aber ich kenne viele AfD-Wähler! würde die AfD bei gleicher Wahlbeteiligung wie 2013 10% der Stimmen holen, entspräche dies 4.200.000 Stimmen. Weit jenseits der Zahl wahlberechtigter Rußlanddeutscher - Absoluter Fakenews-Artikel!

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curly988 09.09.2017, 18:30
7.

Ich selbst wohne in Leimen. Ein Ort der damals ebenfalls tausende Spätaussiedler aufnahm. Leider ist es bis heute ein Nebeneiander her leben. Mit mir in der Grundschule waren Kinder deren Großeltern hier her kamen, diese Kinder sprachen immer noch nur gebrochen deutsch und mussten Aufbaukurse besuchen, obwohl hier geboren. Auch in Leimen bekam die AfD viele Stimmen. Aber das diese Gruppe ( und auch hier wieder nicht alle wie ich in meinem Umfeld erlebe) auf angeblich nicht integrationswillige Asylanten schimpft kann ich absolut nicht nachvollziehen. Erst mal vor der eigenen Haustür kehren

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kleinbürger 09.09.2017, 18:32
8. artikel

der artikel wird den linken nicht gefallen, sehen sie sich doch selbst als erstes schoßhündchen putins und jetzt diese leidige konkurenz von der afd - und dann auch noch der lindner und der schröder.

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Creedo! 09.09.2017, 18:33
9.

Naja, Spätaussiedler mögen sich selbst ja als Deutsche sehen, aber eigentlich unterscheiden sie sich kaum von Migranten. Sie sind in einer völlig anderen Kultur aufgewachsen, sprechen oft nur gebrochen Deutsch und wissen von Deutschland kaum Etwas und wenn ist das Stand 1937. Und das Land mit aufgebaut haben sie auch nicht. Da hat ja manch Türke einen größeren Anteil.
Da wundert es, dass sie sich bei der AfD heimisch fühlen. Wenn in der AfD gegen Ausländer gewettert wird, dann denkt der gemeine Deutsche neben Syrern, Türken, Iranern, Afghanen eben auch an Russlanddeutsche. Die letztlich nur dem Ausweis nach Deutsche sind. Bedenkt man dann noch die eigenen Erfahrungen mit Russlanddeutschen, dann käme man nicht auf die Idee, dass die von "hier" sind. Dazu sind sie irgendwie zu "speziell".

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