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Satzungsänderung: Sudetendeutsche verzichten auf "Rechtsanspruch auf die Heimat"
DPA

Seit 70 Jahren fordern aus dem heutigen Tschechien vertriebene Deutsche ihre Heimat zurück - bis jetzt: Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat ihre Satzung geändert. Die Regierung in Prag zeigt sich erleichtert.

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pirx64 01.03.2015, 18:25
1.

Das wurde auch Zeit.

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hkubin 01.03.2015, 18:31
2. Benesch Dekrete

Jetzt täten die Tschechen wirklich gut daran, die Benesch Dekrete für ungültig zu erklären, die unter anderem Verbrechen und Unrechtstaten gegen die ehemals deutschstämmige (aber auch ungarische) Bevölkerung von Strafe frei stellt. Das wäre doch einmal ein Zeichen der Versöhnung.

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noalk 01.03.2015, 18:32
3. endlich

Ich beglückwünsche die SL zu diesem Beschluss. Nun hat sich doch die Vernunft durchgesetzt.

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megamekerer 01.03.2015, 18:32
4. Na endlich!

Steinbach weg und alles ist wieder gut! Erika Steinbach hat jahrelang die Tschechischen Regierung, die Deutschen und auch die Sudetendeutschen terrorisiert. Ich finde es gut und denke es ist Zeit für friedliches Leben zwischen Tschechen und Sudetendeutsche!

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ichsagemal 01.03.2015, 18:34
5.

...dem gefühlten Mittelalter kann bereits ich diesem Thema nicht folgen. Es muss dennoch wohl für eine (alte/sehr alte) Gruppe von Menschen von Bedeutung sein. In den social medien von heute finde ich dieses Thema nicht.

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johnpaul 01.03.2015, 18:37
6.

Endlich!

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rolf.piper 01.03.2015, 18:38
7. Na ja, wurde ja Zeit,

Da sie einen historischen Überblick bringen, werden wohl die Leute erkennen, dass das Sudetenland bis zum Jahre 1918 zur K&K Monarchie gehört hat und damit Österreichische Nationalität besaß. Diese behielten sie bei, bis Hitler, was sie als völkerrechtwidrig bezeichnen, Tschechien einschließlich... besetzte.
Nach Kriegsende wurde in Yalta und Potsdam durch die Alliierten beschlossen, dass Teile der Sudetenbevölkerung ausgesiedelt werden mussten.
Das war gemäß dem Völkerrecht geschehen, somit können die Vertriebenen nicht auf internationale Gesetze bauen, die nicht für sie gedacht waren.
Vor allem ist es falsch, nur die Tschechen dafür verantwortlich zu machen!

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ftester 01.03.2015, 18:42
8. Ich

verstehe nicht warum Unrecht mit neuem Unrecht getilgt werden muß, meine Großeltern waren bis zu ihren Tode unendlich betrübt das ihnen ihre Heimat und ihr Land entwendet wurde. Nun ja, Geschichte ist immer die Geschichte der Sieger. So, jetzt los mit - alles Nazis, die hattens nicht anders verdient...

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Gottloser 01.03.2015, 18:47
9. Bin ich froh

Als Nachkomme von Sudetendeutschen, einen Begriff, der erst nach 1918 geprägt wurde, halte ich das für einen richtigen Schritt. Was wollten den die Verbandsfunktionäre, die teilweise nie frühere oder Abkömmlinge von früheren Böhmen und Mären waren, damit bewirken? Sie wollten ihr Anrecht auf Grundbesitz im heutigen Tschechien sichern. Völkerverständigung geht aber nicht auf dieser Schiene. Die Tschechen die heute dort leben, müssen das Gefühl haben, dass nicht plötzlich wieder ein Deutscher kommt und sie vertreiben will. Vielleicht sollte man eher dazu kommen Beziehungen zwischen den heutigen und den Nachkommen der früheren Bewohner aufzubauen. Abbau von Ängsten und Aufbau von Vertrauen ist das wichtigste, was man erreichen kann. Übrigends: Fast alle Sudetendeutschen waren vor 1938 nie Deutsche. Sie wren Österreicher und später Bürger der CSSR. Die Österreicher wollten ihre früheren Staatsbürger nach 1945 aber nicht zurück.

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