Forum: Politik
Saudische Propaganda gegen Kanada: Die Wüstentrolle
REUTERS

Saudi-Arabien fährt eine Kampagne gegen Kanada - politisch, wirtschaftlich, diplomatisch. Auch in den Medien versucht das Königshaus, die Nordamerikaner zu diskreditieren. Das geht nach hinten los.

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eaglereno 07.08.2018, 16:33
1. Wo

ist die Unterstützung für Canada von Herrn Trump? Zuviele Öldollars in seiner Tasche?

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kurtbär 07.08.2018, 16:38
2. deutschland sollte sich mit kanada...

solidarisch zeigen, seinen botschafter abziehen u. seine beziehungen zu saudi arabien ernsthaft auf den prüfstand stellen.

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hjs 07.08.2018, 16:45
3. Und parallel dazu zeigt Iran...

...wie man besonnen den Westen mit seinen eigenen Mitteln schlägt - divide and conquer. Indem sie den Keil zwischen USA und EU noch tiefer reintreiben indem sie sich einfach an das Atomabkommen halten! Nicht daß ich wirklich generell mit ihnen sympathisieren würde, aber das ist schon deutlich klüger als die Kindereien der Saudis...

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PJanik 07.08.2018, 16:46
4. Was machen die denn mehr als ein paar Bits und Bytes zu verbrauchen???

Ignorieren ist die beste Strategie.
Und manchmal haben sie auch recht.

Was jetzt die Verhaftungen nicht rechtfertigt.

Aber das hier ist eine Katastrophe mit Ansage.
Beide Seiten schützen nur ihre internen Interessen.

Das Canada mit dem Tweet auch nur etwas hätte erreichen können indem sie die Saudis verbal angreifen, ich weiss nicht ob es da überhaupt einen Hauch einer Chance gegeben hätte.

Ich denke eher nicht.
Hätte man den im Urlaub weilenden Botschafter fragen können.
Ach nee, der hatte Urlaub und dann Twittern man lieber was.

Gibt auch 2 Accounts Privat und Foreign Policy:

Privat
"Very alarmed to learn that Samar Badawi, Raif Badawi’s sister, has been imprisoned in Saudi Arabia. Canada stands together with the Badawi family in this difficult time, and we continue to strongly call for the release of both Raif and Samar Badawi."

Hier steht nichts von "sofort"
Hier steht auch nichts von anderen Aktivisten.

Canadas Außenministerium
"Canada is gravely concerned about additional arrests of civil society and women’s rights activists in #SaudiArabia, including Samar Badawi. We urge the Saudi authorities to immediately release them and all other peaceful #humanrights activists."

Das letztere impliziert das Saudi Arabien "friedliche Menschenrechtsaktivisten" einsperrt. Sofort freilassen heisst ja auch das ist ungesetzlich auch in Saudi Arabien.

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spontanistin 07.08.2018, 16:47
5. Und wieder siegt der Nationalismus!

Warum überlässt man es nicht den Menschenrectsorganisationen oder der UNO, Saudi Arabien und seine Verbündeten in Sachen Ablehnung der Menschenrechte öffentlich bloß zu stellen? Es steht keiner Nation an, sich anderen Nationen gegenüber als (moralisch) überlegen darzustellen. Am deutschen Wesen sollte mal die Welt genesen. Ist nicht gut ausgegangen! Kanada hätte geschickterweise öffentlich die Menschenrechtsorganisationen stärken können, statt diesen direkten Affront zu starten!

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butzibart13 07.08.2018, 16:52
6. Gutsherrenart

Es scheint, als leide MBS an einer Profilneurose. Er ordnet Dinge von oben an, die ihn erst mal nach außen hin positiv erscheinen lassen, wie das Autofahren für Frauen, aber gleichzeitig wird die geringste Kritik mit drakonischen Maßnahmen bestraft. So wird die Liberalisierung des Landes ein Schuss in den Ofen und der Kronprinz verprellt schnell seine anfänglichen Follower.

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HerrPeterlein 07.08.2018, 16:54
7. Wenn das dort der junge, liberale Machthaber ist

Wir reden hier über den jungen, liberalen Machthaber in Saudi-Arabien der gerade für die Öffnung des Landes steht.
Wenn ich so sehe wie relativ offen und realitätsnah noch andere Diktatoren waren als sie jung waren und sich dann immer mehr zum schlechteren gewandelt haben.

Wo soll dann Saudi-Arabien in 20, 30 oder 40 Jahren stehen? Da waren ja der junge Assad, Hussein, Gaddafi und die Kim-Jongs Waisenknaben gegen.

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FK-1234 07.08.2018, 16:54
8. Erbärmlich

...was sich hier Saudi-Arabien leistet. Versucht auch noch von seinen anhaltend schlimmen Menschenrechtsverletzungen abzulenken. Passt irgendwie zu Trumps eigenen "Fake News". Dieser hatte ja Einreisebeschränkungen für etliche islamische Länder erlassen. Nur ausgerechnet für Saudi-Arabien nicht...obwohl die überwiegende Mehrzahl der Attentäter aus eben diesem Land kam. Na ja, die Geschäfte will er sich eben nicht vermiesen lassen. Geschäft vor Moral.

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eduardausio 07.08.2018, 16:56
9. Passt

gut zu Donald Trumpel, lügen dass sich die Balken biegen, aber selber nicht kritikfähig. Die Attentäter von nineeleven kamen überwiegend aus SA, aber der Iran ist die Macht des Bösen. SA verkauft DT Waffen in Milliarden Dollar - wer hat Osama bin Laden finanziert? SA und nicht Iran!

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