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Schäuble zum Asylstreit der Union: "Der Konflikt war dramatisch"
HAYOUNG JEON/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der Bruch von CDU und CSU wurde nur knapp abgewendet. Nun hat Bundestagspräsident Schäuble über seine Rolle im Unionsstreit gesprochen - und über die Beziehung zwischen Merkel und Seehofer.

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Zukunft3.0 12.07.2018, 08:17
1.

Die Angst der CDU, dass die CSU sich auf ganz Deutschland ausbreitet ist viel zu groß. Die Machtverhältnisse würden sich verschieben. Auch würden mehr Wähler von der AFD zur CSU wechseln. In Bayern wäre wohl dann auch die CDU wählbar. Eine absolute Mehrheit für die CSU nicht mehr denkbar. Die wird sie aber auch 2018 wohl verlieren.

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cabeza_cuadrada 12.07.2018, 08:43
2. Wenn sie sich damit mal nicht täuschen

Die Umfragen zeigen ein deutlich anderes Bild. Und was Hasspredigten angeht sollten sie sich ihren Beitrag vielleicht nochmal langsam durchlesen. Dobrindt, Söder und Seehofer muss man nicht mögen, sie aber als schwarzbraun zu bezeichnen lässt tief blicken und ist mehr als widerlich. Sie sprechen definitiv nicht für die Mehrheit, und es wird endlich Zeit dass auch gegen Hetze von Links vorgegangen wird.

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jujo 12.07.2018, 08:49
3. ...

Frau Merkel hatte die Würde des Amtes schon beschädigt als sie den Minister Schmidt der CSU nicht entließ als dieser bei der Glyphosat Abstimmung sich der Stimme enthielt.
Das haben sich die CSU Leute gemerkt und nutzen diese Schwäche jetzt schamlos aus!

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ottomerlin1 12.07.2018, 09:02
4. Horst Seehofer

hat gezeigt, dass er sich nicht von einer Wendehalskanzlerin beindrucken lässt. M-E. ist er z.Zt. der einzige Politiker, der, auch wenn er viel Kritik von Politik und Presse einstecken musste, seine Meinung vertritt. Alle anderen incl. Koalionspartner SPD sind Phrasendrescher die nicht um die Sache diskutieren sondern Ideologie und Parteistrategie verteidigen, dass hilft nicht weiter. Die SPD hat außer Hinweisen auf die Bayernwahl keine Sachargumente geliefert. Stegner hat z.B. nur mit Beleidigungen reagiert. Man kann es ja nachverfolgen. Die Kanzlerin reiste von Gipfle zu Gipfel und hat nicht erreicht. Seehofer hingegen hat zumindest Ansätze für Lösungen mit anderen Statten erreicht.

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andi2012 12.07.2018, 09:03
5.

Zitat von cabeza_cuadrada
Die Umfragen zeigen ein deutlich anderes Bild. Und was Hasspredigten angeht sollten sie sich ihren Beitrag vielleicht nochmal langsam .....
ich kann Ihnen nur zustimmen. Schön dass sich ein zunehmender Realittätssinn bei vielen Foristen hier bei spon verzeichnen läßt, wenn auch nicht umbedingt bei den Journalisten

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demokrat2 12.07.2018, 09:12
6. Wann folgt der nächste?

Seehofer hat nun seine "Natur" gezeigt. Wir haben nichts mehr Besseres von ihm zu erwarten. Er sollte gehen, bevor er noch größerws Unheil anrichtet. Da bleiben aber immer noch Söder und Dobrindt. Die haben die gleiche Macke.

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haresu 12.07.2018, 09:15
7. Man sollte mal nicht so tun, als ob ...

... hier ein inhaltliches Ringen zweier Parteien mit ehrlichen Anliegen vorgelegen hätte. Wenn Seehofer wirklich nur von fünf Fällen am Tag ausgeht, wieso hat er dann nicht nachgegeben? Wieso hat er die maximale Eskalation betrieben? Wieso hat er erst eingelenkt als er erkennbar schon verloren hatte? Und warum zündelt er sofort weiter? Die Antwort ist einfach: Seehofer wollte den Konflikt weit mehr als die Lösung eines Problems. Er wolte die Bürger darüber hinwegtäuschen, dass Teile seines Plans schlichtweg unpraktikabel, rechtlich unhaltbar und für das Verhältnis zu unseren Nachbarländern desaströs sind. Vielleicht wollte er auch Merkel besiegen und das Dauerfeuer in der BILD in der ersten Phase der Auseinandersetzung ist auch bezeichnend, um die Sache ging es Seehofer jedenfalls zu allerletzt. Und nach den jüngsten Umfragen darf man auch vermuten, dass die Bürger dies auch so wahrgenommen haben.

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trex#1 12.07.2018, 09:21
8.

Der sog. Asylstreit ist meiner Meinung nach nur ein politisches Theaterstück, getragen von der naiven Hoffnung, die AfD Wähler einzufangen.
Tatsächlich wird, wie auch hier immer zu lesen ist, die "harte" neue Asylregelung nichts verändern. 5 Fälle am Tag sind noch nicht einmal ein Fliegenschiss.
Die Umfragen zeigen, dass der Schuss nach hinten los ging. Die Union verliert Wähler, weil diese das Theater durchschauen, und nimmt die SPD gleich mit nach unten. Die AfD gewinnt dazu, weil die Regierung ohne Konzept ist. Gegengewicht zur AfD sind immer mehr die Grünen.

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telarien 12.07.2018, 09:47
9. Überregional

Die Abgeordneten sind auf das Wohl der Bundesrepublik Deutschland vereidigt. Die CSU hat bayrische Interessen hier aber in den Vordergrund gestellt, Seehofer dazu noch in unerträglicher Form.
Dieser Fehler muss dringend korrigiert werden, Regionalparteien sollten auch nur regional arbeiten. Die CSU kann gerne bundesweit antreten, die CDU dann auch in Bayern. Es gibt sicher auch Wähler, für die die CDU so in die Nähe von wählbar rückt, dann wählt man nämlich die Seehofer und Söder nicht mehr huckepack mit.

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