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Schröder über SPD-Pläne: Altkanzler stellt Gang in die Opposition infrage
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"Ich weiß nicht, ob es vernünftig war": Gerhard Schröder hat Zweifel am Beschluss der SPD geäußert, statt in eine Koalition in die Opposition zu gehen.

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berniejosefkoch 27.09.2017, 12:22
10. Schröder sollte einfach ruhig bleiben

Gerade Herr Schröder ist doch verantwortlich für eine SPD, die sich nicht mehr für den kleinen Mann einsetzt und damit eine Partei der "Mitte" ist. Warum wohl hat es die SPD am härtesten getroffen? Weil man als rote CDU gesehen wurde! Abgestraft durch das schlechteste Ergebnis einer SPD seit es Bundestagswahlen gibt. Daher ist die Entscheidung in die Opposition zu gehen nur richtig. Und damit gilt genau das was mostly harmless sagt: Der soll einfach mal die Klappe halten!

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hackee1 27.09.2017, 12:24
11. Würde Merkel...

...zum dritten Mal durch die Stimmen der SPD Fraktion zur Kanzlerin gewählt werden, bliebe der ältesten und Möbelstein aller deutschen Parteien nur noch die Auflösung.

Die Absage an die 3. GroKo ist alternativlos um nicht am Ende "ausgemerg(k)" auf der Strecke zu bleiben.

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RieserMan 27.09.2017, 12:31
12. Opposition notwendig für Erneuerung

Die SPD tut gut daran, endlich wahrzunehmen, daß sie mit dem Kurs von Schröder und auch dem von Merkel nicht glaubwürdig ist. Sie muß sich auf ihre ehemals soziale Kompetenz besinnen und dies dem Wähler glaubhaft vermitteln. Die Herausforderungen der nächsten Jahre sind groß: Globalisierung und Digitalilsierung der Arbeitsabläufe, ungelöste Fragen zur Zukunft der Rente, die ja von den Menschen in Arbeit abhängig ist.
Die Opposition ist der einzig richtige Weg, um Dinge in Bewegung zu bringen, die in der GroKo nicht möglich waren.

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gesichter 27.09.2017, 12:32
13. Schröder? Welcher Schröder?

Muss man Schörder jetzt mit diesem überflüssigen Artikel als "Altkanzler" so nachwürdigen? Die Spezialdemokraten unter Schröder haben Millionen von Menschen in Deutschland mit "Hartz IV" dermaßen entwürdigt und verarmt. Schröder hat eine neoliberale Politik gemacht, zu der Kohl nicht mal fähig war. Zu Recht ist er damals abgewählt worden. Vor vier Jahren hätte die SPD bereits in die Opposition gehen müssen, um sich wirklich zu erneuern. "Opposition ist Mist", meinte Schröder-Freund Müntefering damals und machte damit deutlich, wie unfähig diese Partei zur Erneuerung ist. Bei einer neuen GROKO würde ich der SPD 15 Prozent geben und meine durch Schröder gekürzte Rente verwetten.

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neanderspezi 27.09.2017, 12:33
14. Auch Altkanzler können ihrer Partei mit gutem Rat zur Seite stehen

Hört nur, auch der Altkanzler weiß nicht, ob es vernünftig ist von der SPD, sich nicht erneut in einer GroKo unterbuttern zu lassen, man entfernt sich dadurch von einer ansehnlichen Reihe von Pöstchen und Fleischtöpfen. Hier kommt nur noch die Frage auf, warum äußert er sich dazu, wenn er es doch nicht weiß, ob es klug oder unklug ist? Könnte es sein, dass dieser Altkanzler grundsätzlich nicht viel von einem Oppositionszustand hält? Aber immerhin ist er bereit, seiner Partei auch unaufgefordert seine politische Erfahrung angedeihen zu lassen. Nicht jeder Politiker wird mit seiner Aussage so viel Beachtung finden, wie ein Schröder, der das Amt schon mal innehatte.

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Flam 27.09.2017, 12:34
15. Verantwortung

Ohne es polemisch zu meinen: Hat eine Partei, die von einem Fünftel der Wähler gewählt ist, überhaupt das moralische Recht eine Regierungsbeteiligung von vorneherein auszuschließen?
In diesem Fall meiner Meinung nach nicht.

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zeichenkette 27.09.2017, 12:37
16. Solange die SPD nicht realisiert

dass mit Schröder der Untergang der Sozialdemokratie begonnen hat, wird dieser weitergehen. Jetzt in die Opposition zu gehen anstatt mit diesem Wahlergebnis als Trottel in einer GroKo weiter zu regieren, war eine der ersten wirklich vernünftigen Entscheidungen der SPD seit langer Zeit. Das war nämlich politische Vernunft anstelle der reinen Machtgier, die Schröder bis heute auszeichnet.

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Kunstgriffe 27.09.2017, 12:37
17.

Schröder hat seine Integrität längst verloren und im Zweifel sind seine Aussagen von seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Welchen Wert hat also seine Aussage noch?

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granter 27.09.2017, 12:37
18. Fahnenflucht der SPD

Erst das Desaster mit Merkel mitmachen und sich danach aus der Verantwortung schleichen. Soetwas ist nicht nur unanständig, es ist Fahnenflucht die nicht vergessen wird !

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WoRiDD 27.09.2017, 12:38
19. Na Hoppla

Wer hat mit dem Sozialabbau angefangen und damit dafür gesorgt, dass die SPD das "Sozial" im Parteinamen nicht mehr verdient? Das Votum der Wähler war eindeutig: keine GroKo unter Merkel mehr. Und wenn es diesmal die SPD richtig anstellt, kann sie in einer großen Opposition mehr erreichen als unter Merkels Fuchtel.

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